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die "Freitag der 13."-Legacy

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Der böse Schmu
Kinderkommando
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Alter: 41
Tierkreiszeichen: Löwe

Anmeldungsdatum: 27.12.2007
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Themen: 6

BeitragVerfasst am: 27.12.2007, 02:44    Titel: die "Freitag der 13."-Legacy Zitieren



Originaltitel: Friday the 13th
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1980
Regie: Sean Cunningham
Darsteller: Betsy Palmer, Adrienne King, Kevin Bacon, ...

Eine Horde pubertierender Jugendlicher versucht in einem Waldstück ein altes Camp wieder herzurichten, welches in der Vergangenheit wegen eher unüblich häufigen Unfällen, Katastrophen oder Massenmorden mehrmals geschlossen wurde. Während dieser Tätigkeit und diverser pubertierender Spielchen (sonst wären es ja keine pubertierende Jugendliche ) werden allesamt nach und nach von einem Killer geplättet.

Okay, die Inhaltsangabe ist zweifelsohne recht dünn was aber auch einfach daran liegt das in dem Film wirklich nicht mehr passiert. Auch wenn ich, zugegebenerweise ziemlicher Fan der Serie bin muss ich ,bei aller Möglichkeit der Objektivität, zugeben das der Kultstatus um diese Serie einfach überzogen und wohl eher auf die, für damalige Verhältnisse, recht harten Gewaltszenen zurück zu führen ist. Sonderlich viel über die Figuren erfahren wir gar nicht und das wenige was wir erfahren ist einfach völlig belanglos und hat absolut nichts mit den Geschehnissen des Filmes an sich zu tun. Die Figuren sind einfach nur da um im Laufe des Filmes ihr vorzeitiges Ableben zu finden.



Während man bei vielen anderen Slashern aus der Zeit zumindest halbwegs mitraten kann wer denn nu' der Killer ist fällt auch dieses hier völlig flach, da dieser erst am Ende des Streifens zum ersten auftaucht. Dies kann natürlich nicht funktionieren wenn man die Figur welche man am ehesten als Hauptcharackter, über den man zumindest etwas erfährt, erst eine Viertelstunde vor Schluss einführt.

Anders als Carpenter der zwei jahre zuvor mit Halloween zurecht einen absoluten Hit landete versteht es Cunningham mit seinem Rip-Off nicht was sein Vorbild absolut brilliant umzusetzen verstand. Während Halloween die Figur des Michael Myers lediglich als Mittel zum Zweck benutze um seine Hauptfiguren Laurie Strode und Dr.Loomis zu entwickeln gibt es bei Freitag der 13. keinerlei Protagonisten welche uns näher gebracht werden. Die Zeit die Carpenter nutze um seine Figuren einzuführen lässt Cunningham einfach verstreichen um diese völlig unsinnige Sachen tun zu lassen.

Was man dem Film zugute halten kann ist das dieser zum Teil wirklich eine nicht grade unspannende Atmosphäre aufbaut. Auch wenn diese wirklich nur auf vordergründige Schockeffekten basiert funktioniert sie. Ebenso DIE Schockszene am Ende des Filmes wird vermutlich bei Jedem gewirkt haben der den Film zum ersten mal sah.

Generell bleibt aber ein Film dessen Kultstatus lediglich von der damalig recht derben Gewalt und dem wirklich gut funktionierendem Merchendising getragen wird. Sean Cunningham hat lediglich einen guten Riecher bewiesen weil er einfach wusste auf welchen Zug er aufzuspringen hat. Wenn man sich Cunninghams Filmografie einmal ansieht wird man recht schnell feststellen das der gute Mann vorwiegend Rip Offs von bekannteren Vorbildern drehte.
(Klasse von 1984 <> Kids von Orlando, Amityvilleserie <> House Serie, The Abyss <> Deep Star Six etc.)




Es gibt sicherlich weitaus schlechtere Horrorfilme, trotz allem muss man zugeben das Cunningham zumindest ein routinierter Handwerker ist. Man sollte den Film zumindest mal gesehen haben wenn man sich mit dem Thema Horror auseinandersetzen will, dennoch glaube ich das viele Verehrer der Serie (wovon ich mich selbst nicht unbedingt freisprechen kann) diese einfach nur aus nostalgischen Gründen mögen. Im Gegensatz zu dem ersten Halloween würde Freitag der 13. heute vermutlich nur eine Direct-To-Video Produktion werden und im Horroreinheitsbrei in der Videothek vergammeln.

4 von 10

Die offizielle DVD-Veröffentlichung (eine zeitlang ist man ja echt mit Boots zu dem Film zugeschissen worden) bietet ein klasse Bild für einen Film von 1980. Es ist alles drauf was eine DVD braucht (O-Ton und zumindest den Original Kinotrailer setz ich bei einer DVD vorraus sonst könnt ich auch bei meinen alten VHS bleiben). Überraschend interessant ist das auf der DVD befindliche Making Of. Dieses wird seiner Bezeichnung zwar nur bedingt gerecht, da es sich hier eher um einen Rückblick der Hauptbeteiligten handelt, fällt aber überraschend kritisch aus und besteht nicht nur aus einer Ego-Selbstbefriedigung der Mitwirkenden.

Ob man den Film nun braucht oder nicht ist jedem sich selbst überlassen, aber wer mit Freitag der 13. was anfangen kann greift lieber zu dieser DVD und verbrennt (wenn er denn welche hat) seine Bootlegs. Allein für den Rückblick auf die Dreharbeiten lohnt sich die Scheibe definitiv.


Zuletzt bearbeitet von Der böse Schmu am 16.01.2008, 01:12, insgesamt 5-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 27.12.2007, 11:32    Titel: Freitag der 13. Teil 2 Zitieren



Originaltitel: Friday the 13th, Part 2
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1981
Regie: Steve Miner
Darsteller: Amy Steel, John Furey, Adrienne King, Kirsten Baker, Stuart Charno, ...

Kritik von Der Böse Schmu:

Nachdem der erste Teil ein Vielfaches seiner Produktionskosten einspielte lag es nahe kurze Zeit später direkt einen Nachfolger hinterher zu schieben. Diesmal machte man nicht einmal einen Hehl daraus welches Publikum man ansprechen wollte. Der Trailer war zumindest ehrlich genug nur damit zu werben das noch mehr Leute ums Leben kommen.

Der Film beginnt mit einer Alptraumsequenz der Überlebenden des ersten teiles, um nocheinmal kurz die Geschehnisse von damals zu erzählen bzw. die Filmlänge zu strecken. Als unsere alptraumgeplagte Protagonistin erwacht läuft diese eine Weile durch ihre Wohnung, duscht, führt ein Telefonat, füttert ihre Katze, findet Kopf in ihrem Kühlschrank und wird dann platt gemacht. Die ganze Introsequenz dauert insgesamt knapp 12 (mit Startcredits 13) min. und ist für den Rest des Filmes keinen Deut mehr relevant.

In einem Waldgebiet, nicht wesentlich weit von den damaligen Massenmorden entfernt, wird ein neues Camp errichtet. Geleitet wird dies von Paul und seiner, psychologisch mehr oder weniger gewandten, Freundin Ginny. Jason, der Sohn der damaligen, und mittlerweile toten Killerin, wird flugs als urbane Legende abgetan und die Stimmung im Camp ist bombig. Als der örtliche Sheriff Jasons Domizil entdeckt, bemerkt er schnell das der totgeglaubte Junge doch etwas vorschnell abgetan wurde. Leider hängt diese Erkenntnis unmittelbar mit seinem Ableben zusammen, so das dieses Wissen leider niemandem mehr von Nutzen ist. Und während Camp Crystal Lake noch feiert finden erneut diverse Teilnehmer ihr Ableben.

Die Handlung hat, im Gegensatz zum seinem Vorläufer, ein wenig zugenommen. Dies liegt allerdings nicht unbedingt daran das uns hier ein sonderlich dolles Drehbuch erwartet, sondern dass das Prequel in dem Punkt einfach noch schlechter war. Der Nachfolger hat zumindest ein paar interessante Ansätze, die zwar auch nicht unbedingt konsequent durchgezogen wurden, aber man erkennt zumindest einen gewissen Willen. Die Figuren sind auch hier nach dem üblichen Schema gestrickt, im Gegensatz zum Vorläufer brabbeln diese aber nicht ausschliesslich nur Scheisse und nerven völlig ab, sondern haben zumindest Ansätze einer Persönlichkeit. Streckenweise kommen die Protagonisten sogar recht symphatisch rüber, so das dem Zuschauer deren Ableben fast leid tut. Da der Film aber ohnehin keinen Hehl draus macht das alle Beteiligten lediglich als Jasons Schlachtplatte dienen, und Ginny das Wort "Final Girl" quasi auf der Stirn tätowiert hat, ist man dennoch nicht grossartig geschockt darüber. Amüsant sind einige Nebenplots die mitten im Film plötzlich enden, oder Figuren die irgendwann einfach nicht mehr da sind. Bei der anfänglichen Lagerfeuerszene hab ich jetzt auf Anhieb zwei Campmitglieder gesehen die ab und an nochmal irgendwo im Hintergrund dabei sind, aber danach nie wieder auftauchen. Auch fährt der genretypische Campwitzbold irgendwann mit den Anleitern in eine Kneipe und bleibt dort. Weg ist er und taucht auch nie wieder auf.

Freitag der 13. Teil 2 ist sicherlich nicht der beste der Reihe, bemüht sich aber ,bis zu einem gewissen Punkt, wenigstens ein paar interessante Ansätze zu bieten. Leider verpuffen diese aber zu oft in Belanglosigkeit. Der kurze Nebenplot mit dem Sheriff bereitet zwar das Showdown vor, ist aber nicht prägnant genug um über die Szene hinaus interessant zu sein. In einer späteren Szene sehen wir recht deutlich das Ginny eine Motorsäge in den Schrank stellt. Diese spielt im Showdown auch eine kurze Rolle ist aber absolut austauschbar. Die Szene hätte man komplett entfernen können wenn man sich schon nicht traut diese auch konsequent zu nutzen. Bei dem, nebenbei ziemlich in die Länge gezogenem, Endkampf zwischen Jason und Ginny stellen sich beide Parteien dermaßen dämlich an das es irgendann nur noch nervt. Recht dreckig wirkt das Finale in Jasons Domizil. Hier hat man sich vermutlich mal zwei anstatt einem Abend fürs Drehbuch Zeit genommen so Das das Thema von Ginnys Psychologieblabla mal nicht verebbt sondern in das Showdown eingeflochten wurde. Ist zwar nicht wirklich überzeugend, kommt aber recht nett rüber. Trotzdem sind insgesamt einfach zu viele tote oder schwache Handlungsfäden integriert als Das das "Freitag der 13.II" irgendwie überzeugen könnte.
Okay, stellt sich die Frage; Wer zur Hölle guckt Freitag der 13. wegen der dollen Handlung ? Watt is` mit Gore ?
Auch bei dem Punkt ist der Teil eher schwach. Ich kenn jetzt nicht die Version bevor die MPAA wütete, aber die endgültige Fassung ist recht blutarm.

Freitag-Fans oder Horrorfilm-Allesgucker werden den Film eh schon haben. Ansonsten wüsste ich nicht wirklich ein Publikum, dem ich diesen Film nahe legen könnte. Ein guter Film sieht wirklich anders aus.
6 von 10

Die Paramount DVD die mir als Vorlage für`s Review diente bietet ein ordentliches Bild. Neben so ziemlich sämtlichen mir bekannten (und unbekannten) Sprachen hat diese natürlich auch den deutschen sowie den O-Ton. Als Extra gibt es den Original Kinotrailer.
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BeitragVerfasst am: 27.12.2007, 11:32    Titel: Und wieder ist Freitag der 13. Zitieren

Alrik stapft durch den Rezensionswald:

Und wieder ist Freitag der 13.



Originaltitel: Friday the 13th Part 3: 3D
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1982
Regie: Steve Miner
Darsteller: Dana Kimmel, Paul Kratka, Richard Brooker, Nick Savage, Rachel Howard, David Katims, Larry Zerner ua.

Und wieder melden wir uns vom Ort des Geschehens, Camp Crystal Lake. Wo irgendwie keine Ruhe einkehrt. Und erneut fängt es gewohnt an. Sprich, die ersten 5 Minuten gehen nur allein drauf um fast den ganzen Schluss vom Vorgänger nocheinmal zu zeigen. Dafür klinkt sich Teil 3 direkt an Teil 2 an (vergleichbar mit Halloween I und Halloween II) und läßt die eigentliche Haupthandlung etwa 2 Tage nach dem letzten Mord einsetzen. Was den Titel zwar absurd macht, denn würde man nach dem Datum gehen, wäre es jetzt nicht mehr Freitag der 13. sondern eher Sonntag der 15. Auch wenn ein Girl meint, sie hätten das WE vor sich. Aber Logik darf man hier nicht suchen.

Welche Überraschung, erneut kommt eine Clique von jungen Menschen mit dem Auto in das Gebiet um etwas zu relaxen. Natürlich macht Jason wieder einen Strich durch die Rechnung und meuchelt sich frech und fröhlich durch die Reihen.
Und man möge mir verzeihen das ich nicht vielmehr über den Inhalt schreibe, denn die Story ist in der Tat nicht wirklich abweichend zum Vorgänger...und zu dessen Vorgänger. Unterschied diesmal: nicht das Camp ist nun Schauplatz sondern eine Farm nebenan. Jason scheint es langsam langweilig zu werden oder die Menschen zu clever noch ins Camp zufahren. Also heißt es mal unter Leute zu gehen und sein Territorium auszuweiten. Nur statt Brot und Salz als Nachbarsbegrüßung gibt es Blut und scharfes Metall.

Tja, hier war es fast lustig. Würde man auf einem Notizblock Punkte aufschreiben, wäre man ständig am dazurechnen und dann wieder abziehen.
Pluspunkte dafür das man sich entschied den Schauplatz mal abzuändern. Den größten jedoch für den Schluss. Denn ab diesem Teil fing es an, das die Opfer sich zur Wehr setzen. Wenn es auch nur ein Opfer ist. Doch jene Person hat es drauf. Mutig kann ich nur sagen. Da wird nicht nur mal Jason die Tür zugesperrt, sondern auch sich versteckt um im richtigen Moment tapfer mit Gegenständen zuzuschlagen. Jasons Hinterhalttaktik wird mal gegen ihn eingesetzt und sogar aktive Versuche unternommen ihn zu erledigen, nicht nur gleich wieder wegzurennen. Mutig, mutig. Weswegen man sagen darf das von den bisherigen Schlussgegnern dieser für Jason mal fast "ebenbürtig" war.
Direkt auch erstaunlich die Verletzlichkeit von Jason. Welcher tatsächlich auch mal aufschreit bei einem Treffer. Da er hier noch ein Mensch zu sein scheint, wenigstens mal ein halbwegs realistischer Aspekt.

Selbst Humor und ironische Anspielung ist mal vertreten. Wenn es auch nur sehr kurzweilig und das Meiste zu Anfang schon verbraten wird. Als Shelly im Hintergrund mit Maske und Messer langsam auf einen der Typen zukommt, könnte man fast denken er will einen auf Michael Myers machen. Ebenso der Grund, weswegen Jason die Hockeymaske benutzt, (welche hier ihr Debut feiert) sieht ein wenig aus wie ein Zitat aus Halloween I. Wenn eine der Mädels sich eine Zeitschrift durchblättert, achte der Zuschauer mal auf die ersten Seite die sie anschaut. Wo ein gewisser Tom Savini erwähnt wird. ^^
Welcher die Serie auch mal betreuen durfte. Wenn auch nicht vor der Kamera.


werft doch mal ein Auge auf die 3D Effekte

Wer jetzt oben den Originaltitel gelesen hat...nein, es stimmt. Teil 3 wurde im Zuge des damaligen 3D Hypes gedreht und bekam ebenso diesen Effekt drauf.
Doch wie nicht anders zu erwarten ist die Hälfte nur Spielerei mit dem Gimmick. Baseballschläger werden einen unter die Nase gehalten oder eine JoJo kommt auf einen zu. Was solls. Leider hatte ich nur die Gelegenheit die 2D Fassung zu schauen und kann nicht sagen wie der 3D Effekt wirkt in dem Streifen und wie überzeugend. Dennoch wäre es sicherlich interessant diese Fassung mal mit Brille anzuschauen. Da hin und wieder auch Szenen kommen welche für dieses Gimmick gut designt worden und zu solch einem Film passt. Stichwort: Harpune Winken
Der Drive geht etwas höher, da Jason hier noch lebendig, schlanker und agiler ist. Und dementsprechend energischer und schneller wirkt.


oberste Parole: niemals aufgeben

Klingt gut bislang. Tja, ein paar Pluspunkte gibt es, ja. Leider gehts dann wieder zum Negativen über. Denn nach einem Doppelmord zu Beginn, welcher auch hier wieder keinerlei Relevanz hat für die Handlung, geht es von da an ins Belanglose. Jedoch nicht ins normale sondern langweilig Belanglose. Der Mittelteil ist ungemein öde.
Strotzt wieder mit Subplots welcher nur zum Selbstzweck drin sind um genauso schnell wieder zu verpuffen. Ein paar Möchtegern Hells Angels, welche nur als Machetenfutter reingenommen werden, weil wohl nicht genug Jugendliche dabei sind. Dann noch eine "Stirb Langsam" Nummer, was Filmtote angeht, und man plötzlich verdattert sich fragt: "HÄ...war der nicht schon tot?!"
Nach der schauspielerischen Arbeit brauch man sicherlich nicht zu fragen. Von Mau bis mies, wieder alle Grautöne vertreten. Einzig Dana Kimmel als Chris gibt sich halbwegs Mühe und wirkt nicht zu unbeholfen. Auch wenn sie keine 2. Heather Langenkamp oder Jamie Lee Curtis ist. Dennoch drückt man noch gern die Daumen. Es wird ihr sogar etwas Background zugestanden, was wohl ihr Handlung später erklären und Motivation liefern soll. Allerdings ist dieser Background auch wieder ein großes Fragezeichen bzw Logikloch. Nur ein aufgesetzter Grund warum sie sich wehrt und stellt es wieder Jasons Handeln total in Frage. Kurz: ein Drehbuch der einem mottenzerfressenen Mantel gleicht und noch dazu sich beim eigenen Franchise selbst beklaut. Siehe Schluss.

Was sollten Filmprofis wissen? Gewisse Regeln bei bestimmten Genres. Was maskierte Schurken angeht wäre eine berechtigte Regel: wenn möglich, niemals sein Gesicht unter der Maske zeigen! Die Phantasie des Menschen ist meist weitaus schlimmer als das was uns die Studios am Ende zeigen.
Was machen die Profis hinter diesen Filmen? Müssen in beinahe jedem Friday, Jason die Maske abnehmen lassen und seine Visage in die Kamera halten!
In einer Szene dachte ich kurz das ich einen Film wie "Wrong Turn" oder "The Hills Have Eyes" und nicht Freitag der 13. grad sehe. Stellt sich dann die Frage warum man dem Killer überhaupt dauernd eine Maske aufsetzt um ihn geheimnissvoller und gefährlicher wirken zu lassen, wenn man eh ständig drunter sehen darf.

Auf der einen Seite ist am Anfang die Charaktereinführung recht auf die Spitze getrieben und ironisch dargestellt. Die klassischen Opfer (Kiffer, notgeile Teens) sind hier nun dermaßen auffällig darauf fixiert und dargestellt, als würden sie ein Shirt tragen mit ihrem jeweiligen Klischee draufgedruckt. Und wer nach dem Anfang noch Lust auf eine Ehe und einem Einkauf in einem Tante Emma Laden hat, vor dem zieh ich meinen Hut *g*
Wie müssen klischeehafte Hinterwäldler sein? Natürlich in einer Bruchbude wohnen, einen billigen Kleinmarkt haben, in dem der Betreiber noch seine eigene Ware anreißt und lässig draus futtert. Der Typ selbst eine rustikale Pfeife und seine Frau, eine mit Lockenwicklern gespickte, keifende Nervensäge. Man bekommt das Gefühl man soll Gott danken das man Großstadtmensch ist. Das alles wirkt irgendwie wieder lustig und könnte durchaus mal Absicht gewesen sein. Sieht man sich allerdings die Nachfolger an, scheint es ernsthaft darauf ausgelegt zu sein die Charaktere einem schön madig zu machen, das man sich auch über deren Ableben wirklich freut. Ab diesem Teil spätestens scheint dieser Charaktertype für die Serie gefestigt worden zu sein. Hier wenigstens noch etwas lustiger als später. Allein die Szene mit dem Bus der augenscheinlich brennt und einem Schornstein gleicht... Winken
Was dieses Konzept natürlich wiederum die Spannung zerschneidet, da man den möglichsten Überlebenden schon am Anfang erkennt. Da dieser noch am normalsten und sympathischsten erscheint. Abgesehen von den Anderen, wo manche so strunzdämliche Dialoge haben, das es weh tun kann. Wenn mal ein Oneliner gelingt, dann war es wohl nur mal eine seltener Geisteblitz: ("Ich bin kein Arschloch. Ich bin Schauspieler." *sagt der Andere* "Das ist doch das Selbe.")
Fans von nackter Haut kommen diesesmal sehr viel weniger auf ihre Kosten. Wirklich zu sehen ist eigentlich gar nichts. Und wenn dann nur mal von der Seite ein wenig.

Wie man sieht nicht ganz einfach diesen Film gut- oder schlecht zu finden. In der Tat gibt es Momente die Spaß machen und gut gelungen sind. Der 3D Effekt ist womöglich auch gut geworden. Sollte mal ausprobiert werden. Was jetzt auch wieder möglich ist für Neugierige oder Fans, da die 3D Version, im Februar letzten Jahres, in den USA auf DVD erschienen ist. In den 80`gern wurde selbst das Cover der Soundtrack LP und Single mit dem Gimmick 3D ausgestattet und konnte mit der alten rot/grün Brille angesehen werden.
Geradezu lustig immer noch die FSK. Klar ist Teil 3 ab 18, dennoch nach wie vor in Deutschland beschlagnahmt. Faszinierend. In Anbetracht der Tatsache das Filme wie SAW, 4 mal brutaler und deutlich blutiger sind als dieser hier. Aber die gibt es frei im Handel. Wohingegen Fridey Part 3, die Hälfte der Morde nur im Off zeigt. Und wenn mal was zu sehen ist, ist es nicht mal besonders phantasiereich, wie in den weiteren Fortsetzungen, oder haut einem vom Hocker. Einverstanden. Durchaus denkbar das ich eine recht verkrüppelte Fassung gesehen hab. Dennoch wirkte es so oder so nicht so extrem brutal das man heute noch zusammenzucken würde. Dafür haben SAW und Hostel uns zu sehr abgehärtet. Die richtig derben Jason Morde gingen eher ab Teil 4 los. Hier war es noch ruhiger. Aber, muss man die Behörden verstehen? Nein, geht auch gar nicht. Zumindest kann man mal lachen.

Es wäre ein halbwegs zufriedenstellender Abschluss geworden. Ein ausgeglichener Endkampf und es ist der 3. Teil. Fertig wäre die Trilogie gewesen und der Abschluss.
Aber naja, was spricht bei sowas immer dazwischen? Die 36 Millionen US Einspielergebniss bei einem Budget von 4 Millionen. Wie kann man da wiederstehen?
Vielleicht hätte man hier wirklich Schluss machen sollen. Da der Stil der Friday Reihe nun auch deutliche Züge der Halloween Reihe annimmt und immer mehr wie einer von vielen Plagiaten wird. Der einstige First Person-Style verschwindet nun langsam und wird ersetzt durch ständige Großaufnahmen von Jasons Beine, welche ins Bild stapfen, oder Direktaufnahmen wie er killt. Die eigentliche Hauptfigur ist nun etabliert und es geht nun direkt los mit dem melken des Franchises.
Ironischerweise wird nun selbst der Killer zum Opfer. Und wird gnadenlos von den Produzenten ausgeschlachtet und in Dosen verpackt. Wohl bekomms.

Von mir eine 4 von 10 - 5 von 10
für den Einen oder Anderen guten Einfall. Mit Ausnahme des langatmigen Mittelteils, durchaus mal ein Blick wert. Sicherlich noch mehr mit 3D Brille.
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BeitragVerfasst am: 27.12.2007, 11:33    Titel: Zitieren

Platzhalter: Freitag der 13. - Das letzte Kapitel (1984)
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BeitragVerfasst am: 27.12.2007, 11:33    Titel: Freitag der 13. - Ein neuer Anfang (1985) Zitieren

freeman wagt einen neuen Anfang ...

Freitag der 13. – Ein neuer Anfang

Originaltitel: Friday the 13th: A New Beginning
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1985
Regie: Danny Steinmann
Darsteller: John Shepherd, Marco St. John, Melanie Kinnaman, Richard Young, Vernon Washington, Shavar Ross, Tiffany Helm, Juliette Cummins, Jerry Pavlon u.a.



Bevorzugtes Ziel der Angriffe von Jason ist in diesem Teil ein Heim für psychisch gestörte Patienten. Allesamt sehr jung, allesamt sehr geil und allesamt sehr begeistert von Sex, Drugs and Rock’n’roll. Klar, dass da Onkel Jason mal ordentlich reingrätschen muss. Und das macht er auf gewohnt charmante Art und Weise.

Freitag der 13. – Ein neuer Anfang markiert wirklich so etwas wie den Versuch, etwas Neues im Franchise auszuprobieren. Zwar beginnt alles auf die gewohnte Art und Weise – Wiedererweckung, erste Morde an unbedarften Teenagern –, aber bald spürt man, dass Regisseur und Drehbuchautor Danny Steinmann etwas leicht anderes vorschwebte. Denn allmählich ruft er im Zuschauer das unbestimmte Gefühl hervor, dass es diesmal gar nicht der wahre Jason ist, der sich hier munter durch das menschliche Kroppzeug schlägt. Und so mutiert Jason Teil V zu einem munteren Whodunit, das durchaus ganz unterhaltsam geraten ist und am Ende sogar ganz ordentlich - sprich stimmig - aufgelöst wird. Zwar überhebt man sich mit dem andeutungsfreudigen Ende gar sehr, vorher wurde der Zuschauert aber durchweg ordentlich bedient. Immerhin ist der „neue“ Jason doch genauso gnadenlos unterwegs wie der altbekannte und gibt es auch einige hübsche Kills zu bestaunen. Obendrein gefiel mir, dass man die Klappse im Film dann wohl doch eher als Hort schwer erziehbarer Jugendlicher verortete und man so von overactenden Schauspielschülern verschont bleibt, die psychische Defekte nachstellen. Stattdessen wird unverhofft oft blank gezogen (darunter eines der Schnittchen der Serie!), viel Grütze gelabert, modische Entgleisungen par Excellence aufgetragen und schnell gestorben. So wie es sich gehört. Auch die ausgelegten Finten hinsichtlich der Identität Jasons nimmt man gerne mit, auch wenn sie nicht wirklich überzeugen. Im Großen und Ganzen muss man aber auch unumwunden feststellen, dass es schon gut war, wie sich die Reihe nach diesem Film weiterentwickelte. Der neue Anfang also eine eher geringe Breitenwirkung hatte und man den echten Jason einfach weiter mythisch überhöhte und zur unsterblichen Kampfmaschine hochstilisierte. Denn weitere Streifen mit dem simplen Whodunit Motiv wären ziemlich schnell ziemlich langweilig geworden. So hätte man ein eh etwas monotones Franchise noch monotoner zu Tode geritten.

Was bleibt ist ein ganz netter Jasonslasher, der zumindest versucht, mal andere Wege zu gehen. Das klappt ganz ordentlich, wirklich überzeugend fällt der ganze Ansatz aber nicht aus. Zumindest ist das Ergebnis auf dem Weg zum Showdown mit brutalen Kills ein hübscher Crowd Pleaser, der dem Franchise aber letztlich nicht wirklich weitergeholfen hat. Eher wirkt der Teil wie ein Fremdkörper in der Reihe. Dementsprechend schnell wurde dieser Ansatz auch wieder fallen gelassen. Dennoch: Solide Unterhaltung! In einer kleinen Gastrolle ist im Übrigen Corey Feldman am Start ...
5 von 10

Teil 5 kommt im Zuge der Paramount Neuauflagen mit einer FSK 16 uncut.

In diesem Sinne:
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BeitragVerfasst am: 27.12.2007, 11:33    Titel: Freitag der 13. - Jason lebt Zitieren

Freeman lebt!

Freitag der 13. – Jason lebt



Originaltitel: Friday the 13th Part VI: Jason Lives
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1986
Regie: Tom McLoughlin
Darsteller: Thom Mathews, Jennifer Cooke, David Kagen, Kerry Noonan, Renée Jones, Tom Fridley, C.J. Graham, Darcy DeMoss, Vincent Guastaferro, Tony Goldwyn u.a.

Tommy Jarvis hat vor Jahren geschafft, was vielen anderen verwehrt blieb. Er konnte Jason besiegen. Doch er hat das Gefühl, dass Jason nicht wirklich tot ist, Deshalb schleicht er sich Jahre später zum Grab von Jason, um sich zu vergewissern. Justamente als er Jason ausgebuddelt hat, fährt ein Blitz in den toten Körper und Jason springt frisch und munter aus der Kiste. Und da er im Sarg vermutlich ordentlich Langeweile geschoben hat, startet er auch umgehend sein Belustigungsprogramm – Teenies killen!

Nach dem Neuanfang in Teil V war es nun an Regisseur Tom McLoughlin, das Franchise zu „rebooten“. Das Ergebnis ist der meines Erachtens comichafteste Anlauf der ganzen Reihe. Das beginnt bei einer bei James Bond geklauten Vorspannbilderfolge, setzt sich über eine deutliche Verschiebung des Tones in Richtung Funsplatter fort und macht auch vor Jason selbst nicht halt, dem durch den neuen Ansatz nämlich einiges an Wucht und Kraft verloren geht. Zwar faltet er Menschen schon mal in der Mitte durch, enthauptet drei Menschen auf einen Streich oder schraubt einem anderen den Kopf vom Rumpf, der ansonsten aufgrund ihres brachialen Auftretens durchaus vorhandene Respekt vor der Figur geht einem hier aber aufgrund des eher witzigen Grundtones vollkommen ab. Und so reihen sich hier durchaus gelungene Szenen (die Fensterszene am Haus der Kiddies sei genannt) an ziemlich üble Einlagen, unter denen der Showdown in Konzeption, Grundidee und Umsetzung dann vollkommen den Vogel - auf negative Art und Weise - abschießt. Spannung will ebenfalls keine aufkommen und durchweg hat man den Eindruck, dass das Drehbuch eine ziemliche Katastrophe gewesen sein muss. So ist mir unverständlich, wie man den verdammt blassen Helden der Chose und Jason so lange nebeneinander herlaufen lassen kann, ohne dass sie sich wirklich gegenseitig in die Quere kommen bzw. die Handlungen des einen Einfluss auf jene des anderen hätten. Zumindest machen die altbekannten Ingredienzien des Jason Franchises durchaus Spaß. Das Jasonthema ertönt oft, Rockaltmeister Alice Cooper steuerte diverse Songs zum Treiben bei und auch optisch ist der Film ganz nett geworden, wobei man aber leider auf die berühmt berüchtigten Kamerafahrten aus Jasons Perspektive vollkommen verzichtete. Die Kills halten die Qualität der Vorgänger mühelos, wirken aber eben auch deutlich übertriebener. Ich vermute mal, wann wollte sich hier irgendwie auch ein wenig an den Erfolg der parallel laufenden, überkandidelten Nightmarestreifen dranhängen. Ob es das für einen Jason braucht, ist freilich schon fraglich.

Freitag der 13. Teil VI bedeutet eine inhaltliche Rückkehr zu den Wurzeln, verpasst dem Franchise aber auch einen teils unpassenden Comiceinlauf, der Jason in seiner Gnadenlosigkeit und Konsequenz (warum killt Jason eigentlich keine Kinder?) durchaus ein wenig entzaubert. Dennoch wird der Streifen über seine gesamte Laufzeit hinweg niemals langweilig ...
5 von 10

Die Neuauflage von Teil VI stammt von Paramount und wurde nach der Indexlistenstreichung uncut ab 18 freigegeben ...

In diesem Sinne:
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BeitragVerfasst am: 27.12.2007, 11:34    Titel: Freitag der 13. - Jason im Blutrausch Zitieren

Freeman Vorhees meint:

Freitag der 13. - Jason im Blutrausch



Originaltitel: Friday the 13th Part VII: The New Blood
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1988
Regie: John Carl Buechler
Darsteller: Kane Hodder, Lar Park-Lincoln, Susan Jennifer Sullivan, Kevin Spirtas, Terry Kiser, Susan Blu, Heidi Kozak, William Butler u.a.

Tina ist telekinetisch begabt und hat mittels dieser Fähigkeiten vor Jahren ihren Vater getötet, der immer und immer wieder Tinas Mutter misshandelte. Trotz des Wissens richtig gehandelt zu haben, kann sie diesen Mord nie verwinden und ist heute – Jahre später – in therapeutischer Behandlung. Dazu reist sie mit ihrer Mutter und dem Therapeuten an den Ort, wo ihre Familie einst lebte. Und dieser liegt – na klar – am Crystal Lake. Hier treibt der in Teil 6 versenkte Jason noch munter unter Wasser vor sich hin und wartet auf seine Wiedererweckung. Als Tina mal wieder eine Behandlung mit dem arg seltsamen Therapeuten abbricht, rennt sie heulend zum See und wünscht sich, ihr Vater möge wieder zum Leben erwachen. Doch dieser Wunsch erreicht den Falschen und *schwupps* ist Jason wieder wach und zieht durch die Wälder, um eine Geburtstagsgesellschaft und Tina zu meucheln ...

Im Zuge der Wiederveröffentlichungen der Teile 2, 5, 6, 7 und 8 der Freitag der 13. Teile, die unlängst alle vom Index gestrichen wurden, habe ich mir mal den Spaß gemacht, und mir für billig Geld die fünf neugeprüften Teile angeschafft. Begonnen habe ich mit der Sichtung bei Teil 7, weil mir dieser bisher immer fehlte. Das mir da bisher nicht wirklich viel entgangen ist, war mir bereits vor der Sichtung klar, wurde mir dann aber auch ordentlich bestätigt.

Wieder stapft Jason durch den Wald. Wieder geht es kiffenden, vögelnden und hässlich berockten und frisierten Teens aus den 80ern an den Kragen. Wieder rennen die Teens vor Jason weg und dennoch kriegt der langsam hinterherkaffeebohnende Freddy sie alle. Wieder probiert er zum Meucheln alles aus, was man in einem Geräteschuppen so finden kann, und wieder spielen dabei Ironie und Humor keinerlei Rolle. Vollkommen ernst wird demzufolge das typische Jasontreiben bebildert und die damit verbundene Konsequenz des hünenhaften Bösewichtes ist auch aus heutiger Sicht immer noch bemerkenswert. Die erstaunlich niedrigen Freigaben der neugeprüften Jasonknaller sind es ebenso. Denn hier geht’s schon ordentlich zur Sache. Freischneider werden in Oberkörper gerammt, Menschen aus Fenstern geschmissen, Tröten in Augen gerammt, Körper durchbohrt und zerbrochen und Jason selber wird unter Strom gesetzt, ersäuft und angezündet. Natürlich rührten die bisherigen Indizierungen der Filme vor allem daher, dass die Freitag der 13. Reihe einfach einen wirklich üblen Ruf hatte, Kinderquatsch sind die Streifen in ihrer Gesinnung aber nach wie vor nicht. Auch wenn einige Effekte heute nicht mehr so knallen wie früher, weil sie eben sehr durchsichtig daherkommen. Auch ein weiterer Punkt knallt meines Erachtens heutzutage nicht mehr so wirklich. Nämlich das Prinzip, nach dem Jason zuschlägt. Dieses ist leider immer gleich. Jason taucht hinter dem Opfer auf, wo er eine Weile rumsteht und sich dessen Handlungen anguckt. Dann kommen ein paar subjektive Kameraeinstellungen aus Jasons Sicht und dann irgendwann macht er endlich dem Opfer den Garaus. Das Prinzip dahinter ist klar. Es soll eine Art Ausweglosigkeit kreiert werden. Eine beklemmende Stimmung aufgebaut werden. Blöderweise wird das immer wieder durch die Einlagen konterkariert, in denen das Opfer wegrennt und Jason viel zu langsam hinterher stapft, nur um es irgendwie dennoch zu kriegen. Das ist schlicht unglaubwürdig und nimmt Jason und seinen Attacken viel von ihrer Wucht. Einfach weil’s lächerlich ist ... Obendrein könnte man ihm ruhig mal zugestehen, vollkommen unvermittelt zuzuschlagen. Doch das passiert nie ... Dieses Regelwerk scheint inzwischen so verkrustet zu sein, dass es ja sogar Markus Nispel in seinen spannungsfreien Wiederbelebungsversuch von Jason reinpackte, mit dem Unterschied, dass sein Jason deutlich dynamischer wirkte und so durchaus auch mal so etwas wie Panik aufkommen konnte!

Doch genug der Generalkritik. Jason im Blutrausch punktet zumindest mit dem Versuch, eine interessante Gegnerin für Jason zu kreieren. Dass die sich im Showdown dann auch ausnahmslos mittels telekinetischer Kräfte wehrt, empfand ich als echte Abwechslung zum üblichen Heldeneinerlei der Serie, bei dem die Heldinnen ja meist irgendwelche Traumata ohne echten Sinn für die Handlung mit sich herumschleppen. Mein Liebling dahingehend ist jene aus Teil 8 mit ihrer Angst vor Wasser. Nur lächerlich. Aber wie gesagt, Tina als Gegnerin Jasons macht Spaß und eigentlich alles richtig, auch wenn ihre Figur immer dann nervt, wenn sie mit dem ziemlich unterbelichteten Therapeuten interagiert. Aber geschenkt. Optisch ist der Film freilich der Knaller. So hässliche und wenig körperbetonte Klamotten sieht man echt nur in 80’s Streifen, von den Frisuren der Damen und Herren Teenopfer ganz zu schweigen. Leider überträgt sich der davon ausgehende Grusel nicht auf die eigentliche Spannung des Films Winken. Wirklich Schauspielern kann von den Nasen auch keiner ... das gilt allerdings unisono für ALLE Freitagfilme. Optisch bietet man Standardkost. Die subjektiven Kamerafahrten aus Jasons Sicht machen Spaß, ansonsten sieht man halt Bäume, Bäume und noch mehr Bäume. Richtig fett fällt die Hausexplosion gegen Ende aus, vermutlich das Teuerste am ganzen Film. Musikalisch gibt es das gewohnte Jasonthema inflationär oft auf die Ohren, anderweitig eingesetzte Musik schmerzt eher in den Gehörgängen, als dass sie dem Film irgendwie weiterhilft.

Was bleibt ist letztlich ganz unterhaltsame Slasherkost mit einem gewohnt rücksichtslos killenden Jason und einem ordentlichen Bodycount. Die einzig gute Idee um die Hauptfigur nimmt man dankbar mit, bekommt ansonsten aber wirklich nur alle Standards der Reihe geboten. Als Zeitreise in wirklich schlimme Modezeiten ist es aber ganz amüsant Winken
5 von 10

Die ungeschnittene DVD kommt von Paramount und hat eine FSK 18 Freigabe erhalten.

In diesem Sinne:
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BeitragVerfasst am: 27.12.2007, 11:34    Titel: Freitag der 13. - Todesfalle Manhattan Zitieren

Freeman guckt Jason wegen Kelly

Freitag der 13. - Todesfalle Manhattan



Originaltitel: Friday the 13th Part VIII: Jason Takes Manhattan
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1989
Regie: Rob Hedden
Darsteller: Jensen Daggett, Scott Reeves, Barbara Bingham, Peter Mark Richman, Kane Hodder, Martin Cummins, Gordon Currie, Alex Diakun, Vincent Craig Dupree, Kelly Hu u.a.

Eine Gruppe Schüler ist gen New York unterwegs. Das Schiff voller Jugendlicher, die wieder dem Sex, den Drogen und dem Rock’n’roll huldigen werden, will sich Jason, kurz zuvor mittels Stromschlag zu neuem Leben erweckt, nicht entgehen lassen und geht als blinder Passagier an Bord. Bestimmungsort: Metzelhausen ...

Todesfalle Manhattan ist für mich einer der schlechtesten Filme eines ohnehin nicht sonderlich guten Franchises. Und das, obwohl Teil 8 prinzipiell mal einiges richtig macht! So dürfen sich Jasons Opfer ENDLICH auch einmal wehren, das inflationär genutzte Waldsetting weicht neuen Schauplätzen und es verirrt sich sogar Humor in den Film, der gewollt ist! Erstaunlich, aber wahr! Nun könnten Puristen meinen, dass mir gerade diese Neuerungen den Spaß an Jason 8 vergrätzt haben, dem ist aber nicht so. Vielmehr missfällt mir, was man aus den neuen Ansätzen machte. So tauscht man den Wald nur wenig wirksam gegen die Gänge des großen Transportschiffes aus. Und anstatt Jason mal aus der Dunkelheit der Gänge zuschlagen zu lassen, steht er auch hier einfach irgendwann da und beginnt seine Opfer zu hetzen. Dafür, dass man am Modus Operandi wirklich null ändert, hätte man den Wald nicht verlassen müssen. Erstaunlich ist auch, dass Jason zwar durchweg am Metzeln ist, sich aber irgendwie kein rechtes Tempo entwickeln will. Alles wirkt seltsam behäbig und das Kanonenfutter mutet noch einen Zacken egaler an, als gewohnt. Blöderweise wird der Schauplatz des Schiffes auch enorm überstrapaziert und kommt man erst in den letzten 30 Minuten in Manhattan an. Hier metzelt sich Jason nun nicht etwa durch Straßenschluchten usw., vielmehr tingelt er durch düstere Gassen und ist in den Nebenstraßen Manhattans genauso so witzlos allgegenwärtig wie in seinem dunklen Wald. Wie auch immer er das macht. Immerhin steigt dann im letzten Abschnitt auch der Humorlevel deutlich an, denn wenn Jason auf das „moderne“ New York trifft, gibt’s einiges zu schmunzeln. Leider sah es vorher eher schlecht mit Gags aus. Und so häufen sich selbige vor allem in Showdownnähe, was in Sachen Spannungskurve nicht wirklich sinnvoll erscheint. Der Showdown selber ist dann der größte Witz schlechthin ... Im New York Abschnitt trifft Jason dann auch auf ein sich wehrendes Opfer ... warum das alles im letzten Abschnitt steigen muss, man weiß es nicht. Genauso wenig, wie man erahnen kann, wieso sich Jason so gut wie gar nicht gegen die New Yorker wendet. Sonst wird jeder gemeuchelt, der seinen Weg kreuzt, aber in New York wird Jason richtiggehend faul. Ansonsten ist Spannung im Film Mangelware, die Kills wirken weitgehend sehr beliebig und fantasiebefreit. Zumindest kommt Jason gewohnt erbarmungslos daher. Die Optik mutet immer ein Stück weit billig an, was im New York Abschnitt dann richtig offenbar wird, denn hier bekam man sichtlich nur die Erlaubnis zum Drehen in den abgefucktesten Vierteln. Darstellerisch ist dann komplett tote Hose. Absoluter Tiefpunkt ist der zu keiner Sekunde glaubwürdige Darsteller des Lehrers.

Um das Ganze abzukürzen: Freitag, der 13. - Todesfalle Manhattan ist nur für all jene interessant, die ihre These, dass hässliche Klamotten auch schöne Menschen entstellen können, verifizieren wollen. Den Beweis liefert die aparte Kelly Hu als Opfer Nummer XY (wer wird schon mitzählen?), die in wirklich extrem geschmacklosen Klamotten um ihr Leben kämpfen muss und alles andere als sexy dabei rüberkommt. Ansonsten ist der 8. Teil der Jasonreihe nur Beleg dafür, dass Änderungen einem Franchise nicht in jedem Fall neues Leben einhauchen können und dass trotz eines beständig hohen Bodycounts schnell Langeweile in einen Horrorfilm einziehen kann, wenn der Regisseur keine Ahnung von Tempopacing und Spannungsaufbau besitzt ...
3 von 10

Die deutsche DVD kommt von Paramount und ist mit einer bisher für undenkbar gehaltenen FSK 16 Freigabe uncut! Zeichen und Wunder Winken

In diesem Sinne:
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BeitragVerfasst am: 27.12.2007, 11:34    Titel: Jason Goes to Hell - Die Endabrechnung (1993) Zitieren

Jason Goes to Hell - Die Endabrechnung



Originaltitel: Jason Goes to Hell: The Final Friday
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1993
Regie: Adam Marcus
Darsteller: Kane Hodder,John D. LeMay, Kari Keegan, Steven Williams, Steven Culp, Erin Gray, Rusty Schwimmer

Kritik von Alrik:

*Achtung: Spoiler*

Camp Cristal Lake. Schauplatz vieler Morde. Umso erstaunlicher das sich wieder jemand da hin wagt. Doch in der Tat, jemand tut es. Auch noch eine junge, hübsche Frau. Kenner wissen bereits das es, gerade für solche Besucher, keine gute Idee darstellt. Ich schaue also weiter.
Mit der Erwartung: wo bleibt er denn nun?
Dann geht’s auch schon los. Das Licht geht aus, Panik kommt, sie rennt raus, der wandelnde Berg kommt angestapft, die Machete ist scharf. Es wird gerannt und verfolgt bis zu einer kleinen Lichtung. Doch da die Überraschung! Das war alles ein Trick!!
Aus dem Nichts gehen plötzlich Scheinwerfer an, alle auf Jason gerichtet. Dieser steht verdattert da und erfährt wie es ist von unzähligen Gewehrsalven durchlöchert zu werden. Das Unmögliche wurde mal wahr! Die Polizei, in diesen Filmen, hat mal mitgedacht und eine clevere Falle gestellt. Man ist mit einem ganzen Einsatzteam da und schwer bewaffnet. Und es wird mit den Waffen auf Jason draufgehalten als wollte man Predator toppen. Nun gut, wird sich der Kenner denken, Patronen helfen auch nicht viel. Korrekt, aber selbst das wissen die Herren und ballern erst mal nur um Jason zu schwächen und vor Ort zu behalten. Ein Granatwerfer kommt her und diesmal macht man es richtig. Woraufhin es, wie einst in einem deutschen Song, so treffend heißt: „Und es ZOOM gemacht!“
BUMMMM...und ein MATSCH dazu und Jason fliegt in alle Einzelteile. EUREKA. Die Männer freuen sich. Das ist der Sieg!
Aber der Film hat ja gerade erst begonnen Winken

Was folgt ist erst einmal der Vorspann, in welchem nebenbei noch gezeigt wird wie der Gerichtsmediziner die Teile Jasons unter die Lupe nimmt. Doch ach, was passiert? Das Herz kommt auf den Tisch und wie durch ein Wunder schlägt es noch. Er begutachtet es, der dunkle Fluch lockt indessen kaum merklich. Da wird auf einmal nicht mehr nachgedacht... das Böse hat ihn bereits verleitet. Mit Herzenslust beißt der werte Herr umgehend in das Herz und lässt sich das Blut schmecken! Von da an ist sein Schicksal besiegelt und es beginnt eine schreckliche Verwandlung. Die Wachleute draußen sind sich natürlich nichts bewusst und treiben noch ihre Scherze. Sekunden später lacht eher der Dritte. Das ist der Mediziner, welcher nun von Jason besessen ist und hinaus geht um sein blutiges Werk zu vollenden...

Also. Ich hab Jason X gesehen, und irgendwie fand ich den ganz cool. Dann hab ich mir mal „Jason lebt“ reingezogen und dachte mir: Himmel hilf. Konnte es noch schlimmer kommen? Ja, es konnte. Wehrmutstropfen: die Helden sind noch akzeptabel. Im Gegensatz zu „Jason lebt“, wo ich den Hauptprotagonisten die ganze Zeit hätte treten können!
Nein, das Hauptproblem ist ganz woanders. Der Hauptplot an sich. Wo in Halloween es noch einen starken Donald Pleasence gab und bei Freddy es wenigstens auch Hauptfiguren, mit denen man gern mal mitfieberte. So war es bei der Jason Reihe meist einfacher gestrickt. Einmal mehr waren dort die anderen Figuren nur Machetenfutter und meist genauso dünn gestrickt, wie die scharfe Kante einer Klinge schmal ist.
Der Anfang ist ja recht vielversprechend. Nur vielleicht hätte man das als Ende nehmen sollen.
Es gab sicherlich Fans, die konnten damit leben das Michael Myers in Teil 5 als eine Art auserwähltes böses Wesen dargestellt wurde. Aber was ist Jason? Ein wurmartiger Parasit der andere Körper besetzen und kontrollieren kann. Nein, ist springe jetzt nicht grad zu Stargate SG1. Winken
Das ist tatsächlich Hauptteil der Handlung und worauf ich hinaus will. Jason springt von Körper zu Körper und zieht mordend durchs Land. Um nicht zu vergessen das dies ein Jason Film ist, sieht man ab und an, ihn an einem Spiegel vorbeilaufen. In dem auf einmal statt des jetzigen Körpers, Jason mit Hockeymaske und voller Montur zu sehen ist wie wir ihn kennen. Euuuuuu...
Ansonsten Schema F: Jason rennt umher und mordet, die Helden versuchen ihn aufzuhalten. Und am Ende ist er wohl noch toter als vorher. Problem ist aber: man sieht Jason so gut wie nie. Nur immer einen B-Darsteller der plötzlich böse guckt und einen in die Finger kriegen will. Aber wenn ich mir einen Jason Film ansehe, dann möchte ich auch Jason sehen.
Man könnte glatt von einer Mogelpackung sprechen. Nimmt man Jason weg hat der Zuschauer eine x-te Variante von Filmen wie „The Hidden“.

Am Ende taucht Jason wieder auf. Richtig, meine ich. Allerdings wie, lässt Einen wieder mit offenen Mund da sitzen. Es wird vorher mehrere Male erklärt das Jason in den Körper eines Verwandten schlüpfen muss um wiedergeboren zu werden. Aha...stellt sich die Frage was verstanden die Drehbuchautoren unter „wiedergeboren“? Denn mit Karacho steht innerhalb von Sekunden Jason in seiner ganzen Blüte wieder da....
Mit verschrumpeltem Kopf, fetten Muckies, groß wie ein Berg, in dem selben Overall, und die Hockeymaske ist auch auf! Wenn das mal nicht eine Wiedergeburt ist.

Regel Nummer 1 ist eindeutig: den Film nicht ernst nehmen. Dann könnte er tatsächlich unterhalten. Fans der Serie vielleicht tatsächlich. Der Bodycount ist der höchste der gesamten Reihe. Immerhin 30 Opfer. Finanziell war der Streifen ein Erfolg. Gerade mal 3 Millionen gekostet und 14 eingespielt, und das nur in den USA. Was will man mehr?
Und dann noch 2 witzige Anspielungen auf andere New Line Cinema Produktionen. Zum Einen wird das Necronomicon gesprochen. Siehe Evil Dead. Und mein persönlicher Lieblingsgag und wahrscheinlich, neben dem Anfang, das einzige was mir an dem Film gefiel: die Anspielung auf Freddy. Die Szene welche Freddy vs. Jason vorweg nahm. Als am Ende Jasons Maske im Sand liegt und urplötzlich aus dem Boden der Klauenhandschuh hervorspringt. Sich die Maske schnappt um sie, begleitet von einem düsteren Lachen, in die Tiefe zu ziehen.

Die Darsteller wirken so gut wie alle so als würden sie froh sein in einer bekannten Filmreihe mitzuspielen. Stars sind keine dabei und keiner spielt so. Lediglich Fans von Akte X oder 21 Jump Street werden erfreut die Augen öffnen bei dem Auftauchen von Steven Williams. Die Rolle des Kopfgeldjägers steht Williams recht gut und ist ein kleiner Lichtblick in dem Ensemble. Wobei seine Figur auch ein weiterer Logikschwachpunkt ist. Denn er scheint der Einzige zu sein der Jason so gut kennt, tauchte aber in keinem anderen Teil auf. Woher dieses Wissen kommt wird nicht erklärt.

Freunde von derben Gore und Ekeleffekten kommen ebenso auf ihre Kosten. Wenn Jason in die Luft fliegt, wird es schön fleischig. Die Szene mit dem Herzen sieht auch schön lecker aus. Am meisten jedoch die Szenen, wenn die Wirte von Jason sich beginnen aufzulösen, wenn Jason wieder gewechselt hat. Warum sie sich zersetzen vermag ich zwar auch nicht sagen zu können. Jedenfalls sieht es sehr „saftig“ aus.
Ansonsten was Effekte angeht. Man sieht das mangelnde Budget in jeder Szene. Wenn Jason zur Hölle fährt, dann mit schönen Lichteffekten die alle gezeichnet wirken. Für die Art Film reichte es aber wohl.

Da „Jason goes to Hell“ auf einer ganzen Filmserie zurückgreifen kann und somit eine eingeschworene Fangemeinde hinter sich hat, werden die Urteile gespalten sein.
Die Fans wird er wohl größtenteils gefallen.
Horrorfans, die einen guten Streifen erwarten, sollten eine gehörige Portion Nostalgiegefühl einpacken und sich nicht stören das die Ideen irgendwie nicht zusammenpassen wollen. Erst recht das keine Spannung aufkommen will. Jede Aktion kann man fast meilenweit im Vorfeld erkennen und erahnen. Ebenso wer denn nun Jason ist.
Wer einen ernsthaften Horrorfilm sehen möchte, sollte da lieber Hellraiser anschauen.

Ich kann leider nur eine 1 von 10 geben
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BeitragVerfasst am: 27.12.2007, 11:35    Titel: Zitieren

Platzhalter: Jason X (2001)
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BeitragVerfasst am: 27.12.2007, 11:35    Titel: Freitag der 13. Zitieren

Freeman heisst nicht Freitag!

Freitag der 13.



Originaltitel: Friday the 13th
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2009
Regie: Marcus Nispel
Darsteller: Jared Padalecki, Danielle Panabaker, Amanda Righetti, Travis Van Winkle, Derek Mears, Aaron Yoo, Arlen Escarpeta, Julianna Guill, Willa Ford, Ryan Hansen, Jonathan Sadowski u.a.

Diese Kritik ist NICHT inhaltsgleich mit der Kritik zum Original aus dem Jahre 1980! Lachen Lachen Lachen

Auch wenn ich weiß, dass Eigenlob stinkt, muss ich euch von einem schlauen Geist (also mir) erzählen, der einst bei einer Klassifizierung der bekanntesten Horrorikonen zu folgendem Gleichnis griff:

Freddy Krueger = Abiturient
Michael Meyers = Realschüler
Jason Vorhees = Kindergarten abgebrochen

Mit dieser Klassifizierung sollen nun weniger das Bildungssystem angegriffen oder bestimmte Schulabschlüsse abgewertet werden, vielmehr ging es mir damals darum, herauszustellen, wie ich die Superkiller allgemein wahrnahm. Freddy, der hatte einfach Stil. Schlich sich in die Träume seiner Opfer und machte sich dort ganz bestimmte Schwächen der Probanten zunutze, übersteigerte sie ins Extrem und ließ die Erbarmungswürdigen elend krepieren. Michael Meyers hatte zumeist ein Ziel für seine Mission. Familienzusammenführung war dabei das große Credo. Aufgrund dessen ging er – bis zum Remake von Rob Zombie – auch eher zielgerichtet denn blindwütig auf Opfersuche und wirkte nicht gar so tumb, wie Jason. Jener holzt mit der Nonchalanz einer Abrissbirne durchs Figureninterieur und richtete bodycountintensive Metzeleien vom Feinsten an, was vor allem den deutschen Jugendschutzbehörden die Zornesröte ins Gesicht trieb – zumal dem Mann mit der Emotionalität einer Landmiene jegliche Form von echtem Motiv (oder wie viele Menschen muss man töten, um Muttern zu rächen?) abging.



Die Folge: Indizierungen, Verbote und ein Image für die Reihe, das noch heute wie ein Damoklesschwert über der Franchise schwebt. Fragt sich nur warum, denn im Grunde ist Freund Jason einer der moralischsten Killer überhaupt, killt er doch nur kiffende Dopeheads, promiskuitive Vielvögler und dem Alkohol zugewandte Hirneinzeller. Kaum ein Pamphlet zum Jugendschutz könnte wirksamer sein als ein Jason Film. Leider hat man das in den deutschen Behörden (noch?) nicht wirklich erkannt. In den Amilanden scheint man sich da leichter zu tun und so beschlossen Produzent Michael Bay und Regisseur Marcus Nispel nach dem meines Erachtens tollen Hochglanzterrorremake zum Texas Chainsaw Massacre (auch Leatherface killte am liebsten „böse Teenies“ – und die deutschen Behörden mochten ihn nicht – entsteht da vor unseren Augen ein Muster? Winken ) erneut zusammenzuarbeiten. Und bei Beiden tat es durchaus Not. Nispel war mit seinem Barbaren vs. Indianer Gewichse Pathfinder amtlichst aufs Maul geflogen und Bays Platinum Dunes Horrorschmiede hatte nach dem Texas Chainsaw Massacre (inklusive The Beginning) mit Amityville Horror und dem grandios miesen Hitcher – der Highwaykiller Remake ordentlich Federn lassen müssen.

Als Objekt der Begierde erkor man den tumben und maulfaulen Jason und palaverte etwas von einer Neuinterpretation des Mythos. Dabei kann man sich nun jegliche Form von Neuerung an die Backe schmieren, denn Neues oder gar Jasonerweiternden Tand bekommt man hier nicht geboten. Vielmehr ein Best Of der bisherigen Filme. Wir erfahren, warum Jason wie ein Berserker killt und das vormals seine Mutter der eigentliche Killer war (Teil I), wir sehen ihn mit einem Einaugenjutesack übern Kopf rumkillen (Teil II) und sind dabei, wie er seine legendäre Maske aufsetzt (Teil III – wo er sie auf einmal einfach aufhatte). Das Ganze verlagert man in die Jetztzeit (den Horror der 80er Jahre Mode wollte man dem hochglanzverwöhnten Teeniehorrorpublikum wohl nicht zumuten!) und bolzte massiv Tempo!



Und das ist auch gut so, denn sonst hätte man vermutlich Gelegenheit, die Story, die de facto gar nicht vorhanden ist, zu hinterfragen oder mit sich selbst über den Sinn derselben in Klausur zu gehen. Stattdessen gibt es Blood and Boobies in schneller Folge, drapiert in eine Story um einen Typ namens Clay, der seine vor kurzem verschollene Schwester am Camp Crystal Lake sucht und hier erst mit ein paar Dopeheads und dann mit dem macheteschwingenden Koloss von einem Mann aneinander gerät. Dazu gibt es erbarmungswürdig miese Dialoge, die teils so schlecht sind, dass sie wieder zum beherzten Auflachen animieren und den Unterhaltungsfaktor auf einem konstant vernünftigen Level halten.

Und mittenrein holzt Jason mit der Wucht einer Dampfwalze, um das Figureninterieur ordentlich auszudünnen. Dabei geht er so beherzt und druckvoll zu Gange, dass sich diverse Jugendschützer vermutlich ihr Höschen beim Goutieren eingenässt haben. Erstaunlicherweise schaffte es der Film trotz seiner teils recht zynischen Figurenbefriedung in seiner ungeschnitten US-Kinofassung in unsere Kinos und hat für den geneigten Gorefan einiges zu bieten. Machete in den Kopp, Äxte zum Holzkopfspalten, Hirschtrophäen als Aufhängmöglichkeiten und und und. Jason is back und er hat sichtlich Spaß an seinem Tagwerk. Soviel, dass die FSK Paramount gleich einmal zwang, in Deutschland sowohl das Filmplakat mit einem Hinweis als auch den Film selbst mit einer vorherigen Texteinblendung inhaltlich vom Original loszusagen. Nicht etwa um anzudeuten, der Film habe mehr Handlung als die Originale .. das Mitnichten Winken!



Bei allem etwas fragwürdigen Metzelradau und damit einhergehendem Unterhaltungslevel leidet der Film wie die meisten letzten Horrorstreifen aus den USA unter einer vollkommenen Abwesenheit von Spannung. Es gibt weder Suspensemomente, noch stellt sich irgendwann die Frage, ob denn Jason gleich zuschlagen wird. Denn das macht er sowieso alle paar Minuten. Hier und da lärmt es zwar teils gar brachial von der Soundspur und so manches weibliche Schreckgeschrei bahnte sich den Weg durch die heiligen Kinohallen, erntete aber nur vollkommen mitleidiges Gelächter aus den Hälsen der anwesenden Horrorfans. Und die wussten dank der desolaten und wirklich nicht vorhandenen Figurenzeichnung von Anfang an, wer hier warum überleben wird und wer wann seinen geistlosen Geist aushauchen wird. Zumindest dürfen die weiblichen Darstellerinnen fast samt und sonders ihre künstlichen Titten ins Bild halten ... das soll manchem Fan der Jason Franchise ja durchaus reichen.

Zumindest optisch präsentiert sich Jason im moderneren und neuen Look. Marcus Nispel beweist nach dem Texas Chainsaw Massacre erneut, dass er ein Auge für echten Hochglanzhorror hat. Zwar blendet er hier ein wenig das dreckig erdige Moment seines texanischen Kettensägenmassakers aus, verpasst Jason aber einen ganz eigenen, sehr energetischen Look, was auch hervorragend zum wieselflink gewordenen Superkiller passt. Echte Aussetzer kann man – abgesehen vom etwas hektischen Showdown - auch nicht beklagen, außer vielleicht, dass gerade bei den Kills sichtlich mehr hätte gehen könnte, denn viele geschehen im Off oder lassen das letzte Quäntchen Härte missen, was sich dann aber sicher mit der DVD ändern wird. Bei der Schauspielerführung versagt Nispel dann aber ziemlich, bzw. manche Figuren, wie Danielle Panabakers (TVs Shark) Hauptfigur der Jenna, scheinen ihm vollkommen am Arsch vorbeizugehen, weshalb er ihnen gleich gar keine Entwicklung erlaubt. Das Schicksal der Figuren ist dementsprechend nicht nur dem Regisseur vollkommen Wumpe. Sehr seltsam. Zumindest hat er mit Jared Padalecki (TV’s Supernatural) einen sympathischen Hauptdarsteller an Bord, der sogar im – extrem enttäuschenden - Showdown Infight mit Jason dank seiner Statur einen glaubwürdigen Gegner abgibt, ansonsten aber ziemlich blass bleibt! Der Rest der Darsteller ist einfach nur egal ... Kanonenfutter eben ...



Was bleibt ist die „Neubelebung“ einer Reihe, die mit dem Streifen Jason vs. Freddy einen weitaus innovativeren, ironischeren und besseren Adrenalinschub erhalten hatte. Marcus Nispel und Michael Bay erhöhen im Grunde genommen nur die Pace, schrauben damit das Tempo in enorme Höhen und lassen Punkte wie die Geschichte oder eine nachvollziehbare Figurenzeichnung vollkommen außen vor. Damit klöppeln sie gleichzeitig jedweden Ansatz von Spannungsdramaturgie in die Tonne und verlassen sich einfach nur auf das Einmannrollkommando Jason, der beherzt und häufig zuschlagen darf und nach wie vor am meisten auf unmoralische und ungehörige Teenies mit blanken Busen abfährt ... Guilty Pleasure ... nicht mehr, aber auch nicht weniger ...
6 von 10

In diesem Sinne:
freeman

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Ed Hunter schwingt die Machete:

2003 hatte Krawallpapst Michael Bay als Produzent Tobe Hoopers Terrorklassiker „The Texas Chainsaw Massacre“ einer Frischzellenkur unterzogen und im Deutschen Marcus Nispel einen fähigen Regisseur für die Umsetzung des Leatherface-Reboots ins Boot geholt, sechs Jahre später bringt das Team nun dem allgemeinen Remake-Trend folgend die nächste Neuauflage eines Horrorklassikers auf die Leinwand: Machetenschlächter Jason Vorhees aus der legendären und im deutschen Raum aufgrund eines besonders innigen Verhältnisses zu den hiesigen Zensoren berüchtigten „Freitag, der 13.“-Reihe hatte bereits Anfang des neuen Jahrtausends ein spektakuläres Doppel-Comeback gelandet, als er zunächst in „Jason X“ ins All exkursierte und zwei Jahre später in Ronny Yus famosem Ikonen-Clash „Freddy vs. Jason“ gegen Genrekollege Freddy Krueger zu Felde ziehen durfte, nun wird der Killer mit der Hockeymaske erneut auf die große Leinwand losgelassen: Anstatt ein weiteres Sequel auf die Beine zu stellen, legen Bay und Nispel „Friday the 13th“ 2009 als aus den frühen Originalfilmen zusammengemixtes Remake an, das den unästhetischen Jutesack genauso reaktiviert wie die in der Urfranchise erst im Verlauf eingeführte Hockeymaske.

Inhaltlich treibt der Streifen den seinem Genre seit jeher innewohnenden Minimalismus durch das fast völlige Fehlen eines Elements, das die Bezeichnung „Handlung“ verdient, in beachtlicher Konsequenz auf die Spitze: Nach einem kurzen 80s-Flashback, der uns einen Einblick ins Wüten von Jasons Mutter gewährt, lässt man den Schlächter flugs eine Ladung am Camp Crystal Lake aufgelaufener Teenies killen, um kurz darauf eine zweite, diesmal etwas zahlreichere Opferriege nachzuschieben. Der Rest ist Gemetzel…

So billig, primitiv und in gewisser Hinsicht krank das auch ist, so verschafft es dem Streifen doch fraglos Punkte für seine Ehrlichkeit: Nicht nur stand die „Friday“-Reihe schon immer für den hohlsten, anspruchslosesten und gewalttätigsten Vertreter der einschlägigen Slasherfranchise-Landschaft um die Kollegen Michael Myers, Freddy Krueger und co. und bleibt sich damit in der aktuellen Fassung auf ganzer Linie treu, auch ist die simpel gestrickte Gewaltorgie so durch und durch billiger B-Film, dass ihre Präsenz auf einer in der heutigen Zeit gewöhnlich derartigem gänzlich verschlossenen Kinoleinwand ein ganz eigenes Flair generiert. In allen Belangen aufs wesentlichste reduziert, müht sich „Freitag der 13.“ nämlich tunlichst jeglichen Anflug von Innovation und Überraschung weiträumig zu umgehen und klappert viel lieber das Slasher-Einmaleins aus dem seit 30 Jahren erprobten Handbuch ab: Wer sich von der Gruppe entfernt, hat keine 30 Sekunden mehr zu leben, naht die vermeintliche Rettung inform des örtlichen Sheriffs, ist der mit Sicherheit schneller über den Jordan als man es prophezeien kann, betritt ein weibliches Wesen das Bild, ist die erste Nacktszene nicht weit und der Quotenschwarze fehlt genauso wenig wie der „überraschende“ Schlussgag. Ob der Vorhersehbarkeit des Geschehens ist Spannung konsequent Mangelware und die routinierte Abfolge Tittenszene / Killszene entbehrt nicht eines auf die Dauer arg repetitiven Charakters.

Weshalb also macht „Freitag, der 13.“ dennoch durch die Bank Spaß? Es liegt nicht am Inhalt, es liegt an der Form. Marcus Nispel hatte bereits das „Texas Chainsaw Massacre“ als kurzweilige, temporeiche Metzel-Hatz angelegt, zwischenzeitlich den höchst spaßigen Wikinger-Kracher „Pathfinder“ auf die Beine gestellt und glänzt auch hier mit exzellenter Inszenierung: Stylish-düstere Bildkompositionen um einen bedrohlich mit Machete im Wald oder auf dem Hausdach stehenden Jason wechseln sich ab mit Eyecandy à la in den Sonnenuntergang brausender Motorräder oder eines barbusig im Sonnenglanz über den Crystal Lake surfenden Girls und wenn es ans Schlachten geht, kommt Wackelkamera in erfreulich effektivem und sich nie negativ bemerkbar machendem Maß zum Einsatz und werden die Gorespitzen in blutigen Details festgehalten. Der Härtegrad des Treibens ist überaus amtlich – bei der Vergabe des KJ-Siegels (zumindest für die Kinoauswertung) scheint die FSK einen enorm guten Tag gehabt zu haben – und bekommt durch das völlige Fehlen auflockernder Ironie atmosphärische Unterstützung. Nispels „Friday“-Revival ist bierernste Schlitzerei ohne den augenzwinkernden Funcharakter, der noch Jasons letzten Leinwand-Einsatz im Clinch mit Pizzagesicht Freddy ausgezeichnet hatte.

Die Darsteller agieren im Rahmen der ohnehin limitierten Genreanforderungen solide, wobei Jared Padalecki als Held eine recht souveräne Figur macht und der weibliche Teil des Casts in der Hauptsache darauf abonniert ist, seine beiden Argumente in die Kamera zu halten – was mit Ausnahme einer Beteiligten über den Film verteilt denn auch alle ausgiebig tun. Punkte sammelt der Streifen mit seiner gelungenen Musikuntermalung, die von düster-bedrohlichem Score bis Rock- und Hip-Hop-Klängen auf ganzer Linie zu überzeugen weiß.

Fazit: Nach dem „Texas Chainsaw Massacre“ nimmt sich das Team Michael Bay / Marcus Nispel nun der legendären „Freitag, der 13.“-Franchise an und spendiert Hockeymasken-Schlächter Jason ein kurzweiliges, wenngleich im Kino eher deplatziert wirkendes Comeback, das eine denkbar minimalistische, billige und primitive Reduktion der gängigen Slasher-Ingredienzien aufs allerwesentlichste als jeglicher Originalität, Spannung, Überraschung oder Intelligenz entbehrende, inszenatorisch aber keinerlei Wünsche offen lassende Schlatplatte nach etabliertem Muster präsentiert, an der Genrefans ihre Gefallen finden dürften. Ohne Zweifel nichts weiter als eine dumme, platte Gewaltorgie der B-Kategorie – doch hin und wieder darf man sich ja auch schlicht von dummem, plattem Entertainment berieseln lassen und einer Kultfigur der Filmgeschichte beim Durch-den-Wald-Jagen barbusiger Girls zusehen.

6 von 10
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BeitragVerfasst am: 27.12.2007, 15:43    Titel: Zitieren

Vince hat folgendes geschrieben:
Edit StS: DEFINITIV ein Platzhalter für Nispel´s Remake! Winken


Buuuh! Wer will das denn sehen? Lachen
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Der böse Schmu
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BeitragVerfasst am: 27.12.2007, 16:01    Titel: Zitieren

Zur Zeit ist übrigens ein Remake geplant. Ich finde jetzt leider keine Quellen mehr aber das soll praktisch eine Zusammenfassung der ersten vier Teile werden. In Anbetracht das die Handlung der Serie doch eher, öööhh... minimalistisch ist sicherlich nicht die schlechteste Idee. Sehr glücklich
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SFI
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BeitragVerfasst am: 27.12.2007, 16:01    Titel: Zitieren

Selbst wenn das Remake ne Nullnummer wird, wird es besser als das Original, Vince. Lachen

@Schmu: Zum Remake haben wir hier einen Fred
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Vince
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BeitragVerfasst am: 27.12.2007, 17:47    Titel: Zitieren

SFI hat folgendes geschrieben:
Selbst wenn das Remake ne Nullnummer wird, wird es besser als das Original, Vince. Lachen


Da möchte ich dir nicht mal widersprechen, ich bin nämlich weißgott kein Fan der Freitag-Serie. Winken
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Alrik
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BeitragVerfasst am: 14.01.2008, 18:21    Titel: Zitieren

Jason Goes to Hell - Die Endabrechnung (1993)

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BeitragVerfasst am: 14.01.2008, 19:04    Titel: Zitieren

Schönen Dank für die Kritik, die ich mal gleich oben eingefügt habe! Winken
Ich selbst finde den Film relativ gelungen - auf jeden Fall mit eine der besseren Sequels.
Denke mal, vergeben würde ich:

6 von 10 ...für Jason Goes to Hell.

PS: Die Sache am Anfang mit den Schuhen der Darstellerin, die es ja gar nicht geben dürfte, find ich immer wieder köstlich! Lachen
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freeman
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BeitragVerfasst am: 14.01.2008, 21:47    Titel: Zitieren

Es geht voran Alrik ... nur die Zeichensetzung macht nen bisserl Mühe ... aber ansonsten deutlicher Schritt nach vorne! Weiter so. Genau den Jason Teil kenn ich noch net mal *lach*. Muss ich irgendwann mal nachholen ...

Was ist eigentlich mit den ersten beiden Teilen? Magste da mal drübergehen Schmuh?

In diesem Sinne:
freeman
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Der böse Schmu
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BeitragVerfasst am: 14.01.2008, 22:50    Titel: Zitieren

freeman hat folgendes geschrieben:
Es geht voran Alrik ... nur die Zeichensetzung macht nen bisserl Mühe ... aber ansonsten deutlicher Schritt nach vorne! Weiter so. Genau den Jason Teil kenn ich noch net mal *lach*. Muss ich irgendwann mal nachholen ...

Was ist eigentlich mit den ersten beiden Teilen? Magste da mal drübergehen Schmuh?

In diesem Sinne:
freeman

Stimmt, ich such mal eben die Bilder zusammen und füge die ein. Sehr glücklich

Teil 2 kann ich nicht editieren weil Vince den eingefügt hat und ich seinen Beitrag nicht editieren kann.


Zuletzt bearbeitet von Der böse Schmu am 14.01.2008, 23:24, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 14.01.2008, 23:30    Titel: Zitieren

Ich kenne bis jetzt nur den ersten Teil der Reihe, fand den aber recht nett. Den Kauf der DVD hab ich auf jeden Fall nicht bereut. Eine Wertung kann ich ihm aber momentan nicht geben, da mir einfach der Vergleich zu anderen Filmen fehlt. Da ich generell bei den Horrorfilmen aus den bekannten Reihen (Halloween, Freitag der 13. usw.) ziemlich große Lücken habe, die ich bei Gelegenheit mal schließen sollte.
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freeman
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BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 09:58    Titel: Zitieren

Der böse Schmu hat folgendes geschrieben:
Stimmt, ich such mal eben die Bilder zusammen und füge die ein. Sehr glücklich

Teil 2 kann ich nicht editieren weil Vince den eingefügt hat und ich seinen Beitrag nicht editieren kann.


Feine Arbeit bei der 1!

Stelle einfach alle Sachen, die du in Teil II editieren willst in einen weiteren Post und wir fügen das ein ... Kein Problem. Und eine Bitte noch: Gib den beiden Filmen mal noch eine unserer Liquid-Love Noten ... Du findest sie unter Smilies --> weitere Smilies ansehen ... und da die Wellendingers Winken

In diesem Sinne:
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Test
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BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 11:25    Titel: Zitieren

Ich mag den Jason und finde die meisten Machwerke mit ihm richtig dufte. Dass da in manchen Filmen herumgeschnippelt wurde, stimmt mich immer noch traurig. Ich finde die Zensur der 80er Jahre und jetzt neu wieder (See no evil, TCM Beginning) als absolut unhaltbar und es macht mich immer wieder sehr sehr wütend, wenn Filme verstümmelt werden. Böse Böse Böse Böse

Natürlich ergriff ich für Freddy Partei als er sich mit Jason in die Haare kriegte, aber die Entscheidung fiel mir schon so richtig schwer. Übrigens ist Freddy vs. Jason einer meiner Lieblingsfilme dem ich volle 10 Partypunkte gebe, da der einfach nur rockt. Den Michael Myers mag ich übrigens nicht so sehr.
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Der böse Schmu
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BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 13:14    Titel: Zitieren

Freddy Vs. Jason war wirklich cool. Sehr glücklich Endlich mal ein Regisseur (ausser Craven selbst natürlich) der die Idee hinter der Figur Kürgers verstanden hat und die wirklich grossartig weiterführte. Bei dem Film war ich fast auf Jasons Seite (sofern man auf der Seite eines Killers stehen kann Sehr böse ) da der zumindest etwas weniger fies und sadistisch als Jason rüberkam.
Meine Erwartungen an den Film waren nicht zuu hoch, aber der hat mich wirklich überzeugt. Lediglich die Tusse von Destinys Child und der Kifferhumor nervte teilweise doch arg, aber ansonsten war der wirklich gut.

8 von 10
(2 Punkte Abzug wegen einigen arg nervigen Characteren)


@Freeman:
Hier ist der rest zu dem Freitag 2 Review. LEider habe ich die Bilder nicht mehr. Traurig


Credits:
Originaltitel: Friday the 13th Part 2
Regie: Steve Miner
Herstellungsjahr: 1981
Darsteller: Amy Steel (Ginny), John Furey (Paul),

Wertung:
6 von 10
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StS
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BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 20:56    Titel: Zitieren

So, hab mal die ersten beiden Reviews der gängigen Form hier etwas stärker angepasst (also Cover eingefügt und geringfügige Änderungen vorgenommen)... Winken
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