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StS Crew


Alter: 33 Tierkreiszeichen:  Wohnort: Harsh Realm Anmeldungsdatum: 04.10.2005 Beiträge: 7985 Themen: 441
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Verfasst am: 11.03.2008, 18:29 Titel: Walking Tall: the Payback & Lone Justice |
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Originaltitel: Walking Tall: the Payback
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2007
Regie: Tripp Reed
Darsteller: Kevin Sorbo, AJ Buckley, Yvette Nipar, Marc Macaulay, Dell Johnson, ...
Trailer:
http://www.imdb.com/title/tt0804550/trailers
Basierend auf der wahren Geschichte des amerikanischen Gesetzeshüters Buford Pusser, der vornehmlich in den 60ern innerhalb seines Zuständigkeitsbereichs schonmal das Recht zugunsten der guten Sache in die eigene Hand nahm, entstand 1972 Phil Karlson´s Film „Walking Tall“ (mit Joe Don Baker), welcher in der Folgezeit gar noch zwei Fortsetzungen und eine Fernsehserie hervorbrachte. 2004 schickte man ein gleichnamiges Remake Schrägstrich Kino-Vehikel für den ehemaligen Profi-Wrestler Dwayne „the Rock“ Johnson ins Rennen, das zwar zu keinem echten Blockbuster avancierte, Fans altmodischer Action-Streifen jedoch zufrieden stellte und spätestens im Rahmen der DVD-Auswertung in die Gewinnzone vorstieß. Im Jahre 2007 präsentierten uns „Metro-Goldwyn-Mayer“- und „Sony Pictures“- Home Entertainment dann gleich zwei vom „Vorgänger“ unabhängige „Direct to Video“-Sequels, die Rücken an Rücken mit dem TV-Schauspieler Kevin Sorbo in der Hauptrolle produziert wurden: Den Anfang machte der hier vorliegende „the Payback“, gefolgt vom wenig später erschienen „Lone Justice“…
Die Zustände in der kleinen, ländlich in Texas gelegenen Stadt Boone haben sich in letzter Zeit zunehmend verschlechtert: Grundstücksbesitzer werden von einer lokalen Bande Krimineller unter Druck gesetzt, ihre im Ortskern gelegenen Immobilien zu Spottpreisen zu verkaufen – ansonsten steht entweder ihr Betrieb und/oder ihre Gesundheit auf dem Spiel. Keiner weiß, warum dies geschieht – grundsätzlich wird die Angelegenheit ohnehin nicht zu einem öffentlichen Thema gemacht. Die Frage nach den Hintergründen beschäftigt auch den County Sheriff (Steve M.Clark), der nur Vermutungen, bloß keine Beweise vorbringen kann – bis es eines Tages zu einem explosiven Vorfall an einer Tankstelle kommt, infolge dessen er eine (im Rahmen der Vertuschung übersehene) Waffe in den Trümmern entdeckt. Um jene untersuchen zu lassen, bringt er sie nach Dallas ins dortige Department – gerät aber im Zuge dessen an einen korrupten Ansprechpartner, der ihn prompt an die Drahtzieher der laufenden Aktion verrät. Es ist nämlich so, dass demnächst eine Schnellstraße durch Boone gebaut wird, was den Wert des betreffenden Landes dann automatisch um ein Vielfaches steigert – und ein mächtiger Geschäftsmann will sich dieses extrem lukrative Geschäft auf keinen Fall entgehen lassen. Angesichts der neuen Lage kontaktiert letzterer umgehend sein „ausführendes Organ“ vor Ort, Harvey Mason (AJ Buckley), und weist diesen an, das Problem schnellstmöglich zu lösen – kurz darauf ist der störrische Sheriff tot, dem Erfolg des Plans scheint nichts mehr im Wege zu stehen. Allerdings haben sie die Rechnung ohne den Sohn des Ermordeten gemacht, dem ehemaligen Soldaten Nick Prescott (Kevin Sorbo), welcher eigentlich auf einem Pferdehof etliche Meilen entfernt nach dem geleisteten Kriegsdienst seine Ruhe finden wollte, nun jedoch zur Beerdigung ins heimatliche Städtchen zurückkehrt und verwundert zur Kenntnis nehmen muss, was sich dort seit seinem Weggehen so alles verändert hat. Anfangs hält er sich aus den Geschehnissen heraus, macht sich nur ein eigenes Bild der Dinge – doch angesichts der untätigen Behörden und immer intensiver werdenden Übergriffe, da die Details des Deals demnächst der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen, ist selbst für ihn der Punkt zum Handeln irgendwann erreicht: Gemeinsam mit einer engagierten FBI-Agentin (Yvette Nipar) sowie dem vertrauenswürdigen Deputy (Dell Johnson) seines Dads, der ihn auch kurzerhand zum Hilfssheriff ernennt, sagt er jenen üblen Machenschaften den erbitterten Kampf an, was in einer Spirale der Gewalt mündet, welche diverse Anschläge, persönliche Übergriffe und Leichen auf beiden Seiten mit sich bringt…
„Walking Tall: the Payback“ ist nun also der ein „R“-Rating tragende (indirekte) „DTV“-Nachfolger des „PG-13“-Kinofilms – verfasst von Steven Seagal´s Stamm-Schreiberling Joe Halpin (gemeinsam mit Brian Strasmann), produziert von B-Movie-Routinier Andrew Stevens und inszeniert von Regisseur Tripp Reed („Manticore“/„Rapid Exchange“). Erstere hielten sich bei der Konzeption des Drehbuchs rigoros an der simpel gestrickten Standard-Formel, nach welcher die meisten diesem Sub-Genre zugehörigen Werke aufgebaut sind: Ohne irgendwelche kreativen Mühen oder inhaltliche Risiken einzugehen, variierte man die zentralen Storyelemente des Vorläufers nur geringfügig und bettete diese in eine neue, den Verlauf gradlinig von Punkt A nach B führende Hintergrundgeschichte ein. Texas als Schauplatz passt gut, denn im Kern handelt es sich hierbei um einen modernen Western – besonders gegen Ende deuten entsprechend arrangiert Sequenzen (der Held bläst auf dem Rücken eines Pferdes zum Angriff, es kommt zum Duell mit dem Baddie im lodernden Flammenschein etc) evident darauf hin, dass den Machern diese Gegebenheit ebenso vollkommen bewusst war, was ich sehr begrüße, zumal jene Augenblicke nie erzwungen anmuten, sondern harmonisch mit allem drum herum harmonieren. Standesgemäß gibt es ne zünftige Kneipen-Schlägerei (klassisch eingeleitet von dem Irrglauben eines der Bösewichte, auch in Nick´s Gegenwart die Zeche prellen zu können), die Anwohner müssen erst einmal davon überzeugt werden, sich gegen ihre Peiniger aufzulehnen, und die Taten des Helden werden im Vorfeld zu genüge legitimiert – in diesem Fall, zusätzlich zu der persönlichen Komponente, hauptsächlich in Gestalt etlicher Gewalttaten gegen Unschuldige. Alles sehr vorhersehbar, rein zweckgebunden ausgerichtet. Der Gute ist einem sympathisch, u.a. weil er sich um seine Mom und Freunde kümmert, sein Gegenspieler angesichts der von ihm begangenen Taten umfassend verabscheuungswürdig – die aufgezeigte Welt haben Halpin und Strasmann demnach streng in Schwarz und Weiß eingeteilt, ganz ohne Grauzonen. Einfallslos, keine Frage, aber auf eine primitive Art und Weise unweigerlich effektiv, wenn es um die Sicherung des Zuschauerzuspruchs geht – eine differenziertere Herangehensform wäre natürlich trotzdem wünschenswert gewesen.
Kevin Sorbo, vielen gewiss u.a. dank der TV-Serien „Hercules: the Legendary Journeys“ und „Gene Roddenberry´s Andromeda“ ein Begriff, füllt die Hauptrolle ziemlich geeignet aus: Zwar fehlt ihm das Charisma seines direkten Vordermanns („the Rock“), dennoch hätte man unschwer eine wesentlich schlechtere Wahl im Sinne der Besetzung des Parts treffen können, weshalb ich angesichts seiner soliden, wenngleich in bestimmten (emotionaleren) Momenten eher hölzernen Leistung insgesamt zufrieden bin. Sein Widersacher wird von A.J.Buckley (TV´s „CSI: NY“/„the Forsaken“) verkörpert, der seine stereotype Rolle ebenso restlos annehmbar meistert: Unrasiert, mit etwas längeren Haaren und etlichen Tattoos, repräsentiert er das altbewährte Bild eines zeitgemäßen Rednecks, der seine Musik laut hört, harte Spirituosen konsumiert und in seiner Freizeit gern mal im Beisein seiner Kumpels Shooter-Spiele auf der Konsole zockt. Als Mason´s rechte Hand tritt Marc Macaulay („Monster“/„the Punisher“) in Erscheinung – er ist einer dieser Akteure, den so ziemlich niemand vom Namen her kennt, dessen Gesicht aber sicherlich jedem schonmal in der zweiten Reihe etlicher Produktionen begegnet ist. Die mich stets an Dina Meyer erinnernde Yvette Nipar („Kept“/„Vampire Clan“) sollte wohl noch Erwähnung finden, nicht nur weil sie im Sequel wieder mit von der Partie ist: Unabhängig ihrer sichtlichen Bemühungen erhält sie leider aufgrund der oberflächlichen Gestaltung ihrer Figur schlichtweg nicht den nötigen Raum zugesprochen, um einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen zu können, was im Prinzip auf alle anderen Beteiligten genauso zutrifft – zumindest bleiben uns Fehlbesetzungen und/oder mimische Totalausfälle glücklicherweise erspart.
„Walking Tall: the Payback“ beweist einmal mehr anschaulich, dass man kein umfangreiches Budget benötigt, um einen altmodischen Action-Streifen auf die Beine zu stellen. Mit nur einem Bruchteil der finanziellen Mittel des ersten Teils gesegnet, der für das Gebotene damals ohnehin viel zu überteuert war, serviert Regisseur Reed dem Publikum ein handwerklich absolut brauchbar umgesetztes Werk, das sich keineswegs vor artverwandten Veröffentlichungen verstecken muss – im Gegenteil: Mich persönlich hat die Professionalität der Inszenierung überrascht, welche Cinematographer Jas Shelton („the Garage“) zudem in eine ansehnliche Optik verpackte. Fans des Genres erhalten eine coole Verfolgungsjagd sowie mehrere Prügeleien, Shoot-Outs und nette Explosionen geboten, deren Verteilung jedoch nicht rundum optimal anmutet: In der ersten Hälfte geschieht nur punktuell etwas Aufregendes (wobei klar herausgestellt werden muss, dass der Verlauf in dieser Phase keinesfalls langweilig oder dröge daherkommt), in der zweiten geht es allerdings umso kräftiger zur Sache – inklusive der Verwendung einer erstaunlich wuchtigen Schrotflinte. Während die Auseinandersetzungen an sich sind im Ganzen relativ bündig geraten sind, hätte eine durchaus intensive Vergewaltigungsszene im Gegenzug aber getrost etwas kürzer ausfallen dürfen. Eine hölzerne Schlagwaffe wird übrigens nur flüchtig eingesetzt, quasi als Tribut an Pusser sowie die vorangegangenen Verfilmungen – schließlich ist Texas ja auch nicht unbedingt für seine holzverarbeitende Industrie bekannt. Alles in allem ist es schade, dass das Skript nur mit einer derart banal zusammengeschusterten Story aufwartet, denn letzten Endes vermochte mich diese solide „DTV“-Fortsetzung, obgleich frei von Innovationen und arm an nachhaltigen Attributen, nichtsdestotrotz einigermaßen passabel zu unterhalten…
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McClane meint dazu:
It’s direct to video sequel time again:
„Walking Tall“ geht in die zweite Runde, ein dritter Teil wurde dann im gleichen Rutsch abgedreht.
Eine Horde fieser Gangster hat ein kleines Städtchen fest in ihrer Gewalt, zocken Tankwärte ab, schüchtern die Bürger ein und zwingen viele Leute zum Verkauf ihrer Grundstücke zu Spottpreisen. Wer nicht spurt, wird zusammengeschlagen oder Schlimmeres. Der Sheriff wehrt sich noch, aber seine Deputys bekommen Muffensausen, andere Polizeibehörden stecken mit den Fieslingen unter einer Decke und das FBI will ihm nicht zuhören. Alles schon bekannt, auch wenig innovativ vorgetragen, aber da war schon der erste „Walking Tall “ von 2004 auch kein Quantensprung.
Da der Sheriff aber zu alt ist, ist sein Sohnemann Nick (Kevin Sorbo) der potentielle Held der Geschichte, doch der will erst mal nur seine Ruhe. Doch dann liefern sich die Rowdys eine Verfolgungsjagd mit seinem Vater und töten ihn dabei, was für Nick das Signal ist, den Posten des Sheriffs zu übernehmen. Kommt bekannt vor? Genau, „Walking Tall 2“ ist über weite Strecken beinahe ein Remake des 2004er Films, das einfach Einzelaspekte variiert.
Die Gangster würden lieber einen der ihren als Sheriff sehen und streben eine Wahl an – da sie alle Ratsmitglieder erpressen, scheint das Ergebnis im Vorhinein festzustehen. Also muss Nick schnell handeln...
Bei den Produzentencredits prangt der Name Andrew Stevens, aber „Walking Tall 2“ ist im Gegensatz zu den meisten seiner Werke nicht im Ostblock, sondern tatsächlich in den US of A gedreht worden. Dies ist aber der einzige qualitative Quantensprung, der zu verzeichnen ist, ansonsten ist der Film ähnlich mau wie das meiste von Andrew Stevens’ Ostbockware. Regisseur Tripp Reed, der auch direkt noch „Walking Tall 3“ fabrizieren durfte, kurbelt alles solide runter, kopiert bekannte Vorbilder akzeptabel, aber dabei bleibt es dann auch.
Doch nicht nur, was die Inszenierung angeht, sondern auch im Bereich Story erkennt man Vorbilder: Neben dem 2004er Film darf „Walking Tall 2“ dann mal wieder den guten alten „Death Wish 3“ und artverwandte Filme wie „Private Wars“ oder „Best of the Best 3“ beleihen, denn die Gangster wollen die Bewohner für ein Bauprojekt aus ihrer Heimat vertreiben. So ist auch der folgende Kampf gegen die Bösewichte handelsüblich, man sucht die Konfrontation bis sich der Privatkrieg hochschaukelt, da sucht man raffinierte Finten oder überraschende Twists vergeblich. Allenfalls die Manipulation einiger Bösewichte hat noch etwas Finesse, aber sonst läuft „Walking Tall 2“ stromlinienförmig und wenig interessant ab. Zum Schluss sind auch nicht alle Fieslinge tot oder verhaftet, da ahnt man schon, was in „Walking Tall 3“ auf einen zukommt.
Auch im Bereich Krawall kommt „Walking Tall 2“ noch etwas actionärmer als der Vorgänger daher, aber immerhin ist das Gebotene auf gutem B-Niveau. Ein stylisch inszenierte Kneipenschlägerei darf da nicht fehlen wie ein paar recht fetzige Verfolgungsjagden und zum Schluss kommt das obligatorische Abräumen. Doch meist sind die Actionszenen recht kurz, die Feinde nicht zu zahlreich, sodass die Konfrontationen leider recht schnell vorbei sind. Vor allem beim zu knappen Showdown ist dies schade, obwohl dieser durchaus was hermacht, wenn Nick erst mit Guerillatricks vorgeht und seinen Erzfeind im Feuerschein eines brennenden Trucks entgegentritt.
Kevin Sorbo, dem abgesehen von seiner Rolle als TV-Herkules kein Erfolg vergönnt war, schlägt sich als Ersatz für Dwayne ’The Rock’ Johnson dann sogar recht gut, erreicht zwar nicht dessen Charisma, gibt den stoischen Helden aber überzeugend. Ansonsten verzichtet „Walking Tall 2“ auf bekanntere Namen, hat eine solide B-Besetzung bieten, die aber kaum im Gedächtnis bleibt.
„Walking Tall 2“ ist optisch ordentliche, aber einfallslose direct to Video Ware, die weder spannend noch actionreich genug, um wirklich herauszuragen. Einen gewissen Unterhaltungswert kann man dem Ganzen nicht absprechen, aber unterdurchschnittlich ist das Ergebnis leider schon.
,5
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Die deutsche DVD aus dem Hause "Sony" trägt eine "FSK 16"-Freigabe und kommt uncut daher.
 _________________
...some of horror's pretty faces...
http://www.youtube.com/watch?v=DEYaLuKrtHU&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=Av2aEzns0gg&feature=related
Zuletzt bearbeitet von StS am 14.03.2008, 11:27, insgesamt 5-mal bearbeitet |
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StS Crew


Alter: 33 Tierkreiszeichen:  Wohnort: Harsh Realm Anmeldungsdatum: 04.10.2005 Beiträge: 7985 Themen: 441
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Verfasst am: 11.03.2008, 18:29 Titel: |
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Originaltitel: Walking Tall: Lone Justice
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2007
Regie: Tripp Reed
Darsteller: Kevin Sorbo, Yvette Nipar, Haley Ramm, Elizabeth Barondes, Rodrigo De la Rosa, ...
Trailer:
http://www.imdb.com/title/tt0804551/trailers
2004 sorgte Dwayne „the Rock“ Johnson als auf eigene Faust vorgehender Gesetzeshüter in dem gleichnamigen Remake von Phil Karlson´s 1972er „Walking Tall“ für Recht und Ordnung – und wie schon wie im Falle des Originals damals, bauten die Verantwortlichen auch die Neuverfilmung in den Folgejahren zu einer mehrteiligen Franchise aus: 2007 erschien zuerst „Walking Tall: the Payback“, ein bis auf den Namen von seinem „Vorgänger“ unabhängiges „DTV“-Sequel, bevor im späteren Verlauf des Jahres ebenso eine direkt daran anschließende, Rücken an Rücken gedrehte Fortsetzung veröffentlicht wurde, welche den Titelzusatz „Lone Justice“ trägt und um die es vorliegend nun gehen soll…
Nachdem Nick Prescott (Kevin Sorbo) in seiner texanischen Heimatstadt eigenmächtig eine Bande Krimineller zur Strecke gebracht hat, welche zuvor seinen Vater (den dortigen Sheriff) ermordet und das gesamte Örtchen terrorisiert hatte, will er nun ein neues Kapitel seines Lebens aufschlagen und mit seiner Freundin, der FBI-Agentin Kate (Yvette Nipar), sowie deren Tochter, der 12-jährigen Samantha (Haley Ramm), in Dallas sesshaft werden. Die eher ablehnende Haltung letzterer, zusätzlich zu der Umstellung von einem Gesetzeshüter gen Hausmann, füllt ihn aber innerlich kaum aus bzw macht ihm doch zu schaffen – allerdings gibt er sich redlich Mühe, was natürlich löblich ist und langsam gar kleinere Erfolgserlebnisse hervorbringt. Währenddessen steht gerade der einflussreiche Drogendealer Octavio Perez (Rodrigo de la Rosa) wegen einer Vielzahl ihm zur Last gelegter Verbrechen vor Gericht: Für die zuständige Staatsanwaltschaft sieht die ganze Angelegenheit recht vielversprechend aus – bis es Octavio´s Schergen gelingt, die zwei Kronzeugen ausfindig zu machen und diese in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Damit der Prozess, trotz des Wegbrechens des Hauptanklagepunktes, nicht vollständig platzt, liegt es nun an den vier Agenten, die an den Ermittlungen damals beteiligt waren und zu denen auch Kate zählt, ihn zumindest für einige Jahre hinter Gitter zu bringen – die Tage im Vorfeld ihres umgehend angesetzten Aussagetermins werden sie entsprechend in einem „Safe House“ untergebracht. Wie es aber leider Gottes so oft bei schlecht bezahlten Regierungsbeamten traurige Realität ist, stellt sich einer aus den eigenen Reihen als korrupt heraus, worauf die betreffende Auskunft verkauft und noch in derselben Nacht die Zeugenschutz-Location angegriffen wird: Alle Anwesenden werden infolge dessen niedergeschossen, und obgleich Kate den Anschlag schwer verletzt überlebt, belässt man Perez erst einmal in dem Glauben, er hätte gewonnen – nur sickert selbst jene Information kurz darauf bis zu ihm durch, weshalb er fortan alles daran setzt, sie ein für alle Mal aus dem Weg zu räumen. Nick weiß, dass er scheinbar so gut wie keinem in Dallas vertrauen kann sowie dass er in den Straßenschluchten der Großstadt kaum eine Chance gegen seine ortskundigen Widersacher hat – aus diesem Grund verlegt er den Schauplatz kurzerhand nach eigenem Ermessen raus aufs Land, wo er sich mit Kate, Sam und einigen anderen hilfsbereiten Weggefährten in seinem alten Farmhaus verschanzt und schwer bewaffnet darauf wartet, dass entweder ihre Verfolger sie aufspüren oder Kate ihr Statement endlich offiziell zu Protokoll geben kann...
Da „Lone Justice“ und „the Payback“ hintereinanderweg gedreht wurden, weisen beide Produktionen viele gemeinsame Cast&Crew-Mitglieder auf: Beispielsweise stammt das Drehbuch erneut aus der Feder von Joe Halpin („Flight of Fury“) und Newcomer Brian Strasmann, Tripp Reed („Manticore“/„Rapid Exchange“) behielt die Position des Regisseurs bei und etliche Darsteller schlüpften wiederum in ihre zuvor verkörperten Rollen. Independent dieser Gegebenheit weist der Film jedoch über weite Strecken ein anderes Feeling als sein Vorgänger auf – in erster Linie dank seines urbanen Settings (zumindest in der ersten Hälfte) sowie einer veränderten visuellen Präsentation der Geschehnisse. Den Einsatz unterschiedlicher optischer Stilmittel – von schnellen Schnittfolgen, „flashy“ Überblendungen, Zooms und diversen anderen Kameraspielereien bis hin zu verschiedenen Abspielgeschwindigkeiten – erachtete man wohl der Thematik und Umgebung angepasster. Statt allem allerdings einen „kantigeren“ Eindruck zu verleihen, verkommen diese technischen Mätzchen angesichts ihrer uninspirierten und oftmals schlichtweg überflüssigen Verwendung schnell zu einem (je nach persönlichem Gefallen mehr oder minder ausgeprägten) Ärgernis. In dieser Hinsicht vermisst man das nötige Fingerspitzengefühl und wünscht sich unweigerlich die deutlich ruhigere (und somit der Materie angemessenere) inszenatorische Herangehensweise zurück, welche Reed dem Publikum bei seiner ersten Arbeit im Rahmen dieser Reihe noch so ansprechend bot.
Kevin Sorbo (TV´s „Hercules: the Legendary Journeys“/„Meet the Spartans“) eignet sich sowohl für den Part des Nick Prescott als auch für eine allgemeine Position als B-Movie-Actionheld relativ gut – besonders wenn man mal in Betracht zieht, dass recht abgehalfterte Genre-Gestalten á la Steven Seagal den Markt noch immer regelmäßig mit ihren zweit- bis drittklassigen Vehikeln überschwemmen. Kevin wirkt sympathisch, kernig und schreckt zudem vor selbstironischen Momenten keinesfalls zurück – nur mit den emotionaleren hat er es nicht so, aber das ist bei einem Projekt wie diesem ja ohnehin nebensächlich. Rodrigo de la Rosa (TV´s „Sin Tapujos“) verleiht seinem Widersacher ein eisig dreinblickendes, bloß bedauerlicherweise höchst ausdrucksloses Gesicht und scheitert entsprechend als Nachfolger von AJ Buckley, der als Villain wenigstens ein gewisses Maß an Charisma besaß. Yvette Nipar („Submerged“/„Black Horizon”) vermag sich als Kate dieses Mal ebenso nicht zu profilieren, denn sie muss den Großteil ihrer Szenen bewusstlos verbringen – schade, da sie als toughe FBI-Beamtin ansonsten eine mehr als passable Figur abgibt. Haley Ramm („Flightplan“/„X-Men 3“) agiert alles in allem okay – doch wie so oft lässt das Skript sie als Kind ständig irgendwelche Anweisungen missachten und sich demnach selbst in Gefahr begeben, was nicht nur total vorhersehbar, sondern auf Dauer zudem leicht nervig ist. Elizabeth Barondes („Black Dawn“/„Second in Command“) tritt als FBI-Teamleiterin fähig in Erscheinung – die restlichen Beteiligten sind kaum der Rede wert. Unterm Strich gehen die darstellerischen Leistungen (pauschal sowie im Kontext betrachtet) durchaus in Ordnung.
Was mir sehr an dem Einstieg gefiel, war dass er einen überraschend präsenten, die trockene Story dienlich auflockernden Humor aufweist: Um nicht mit leeren Händen bei Kate auftauchen zu müssen, will Nick noch schnell Blumen und etwas Eis besorgen. Seine Shop-Wahl fällt nur ausgerechnet auf den Mini-Mart einer Tankstelle, wo man ihm prompt den Tipp gibt, dass man eine kostenlose Rose erhält, wenn man eine Packung Kondome kauft. Während sich unser Romeo vorerst unsicher dem Tiefkühlfach zuwendet, stürmen plötzlich zwei bewaffnete Männer den Laden, woraufhin er sie mit dem beherzten Wurf einer Konservendose auszuschalten versucht – diese verfehlt ihr Ziel jedoch und zertrümmert dem Angestellten hinterm Tresen stattdessen aus Versehen die Nase. Die folgende (obligatorische) Auseinandersetzung entfaltet sich nun gar mit einer „spielerisch-unernsten“ Musik unterlegt – und danach finden sich erst einmal alle drei, also Nick plus die Räuber, im Knast wieder. Bis zu Kate´s Verwundung behalten einige Sequenzen diesen erfreulichen Unterton (noch) bei – ab dato ist allerdings rigoros Schluss mit lustig. Ohne dem begleitenden Augenzwinkern werden einem die Klischees nun umso deutlicher gewahr, denn aus viel mehr als einem belanglosen 08/15-Plotkonstrukt, für das man zig Genre-Versatzstücke unoriginell aneinandergereiht hat, besteht das gesamte Drehbuch leider nicht. Dies kann auch die gebotene Umsetzung nicht kaschieren, unabhängig einiger Highlights, die zweifellos sehenswert sind – wie ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel im Krankenhaus, vereinzelte kurz und bündig gehaltene Scharmützel, eine ausführliche wie brutale Folter-Session oder das in der zweiten Hälfte vollzogene Verlagern der Handlung zurück hinaus in die ländlichen texanischen Gegenden, was letztlich in einem unterhaltsamen Finale mündet, bei dem die Western-Motive der Reihe abermals positiv in den Vordergrund treten. Bei der Beschreibung des Inhalts, und erst recht beim Sichten, fällt schon deutlich auf, dass nicht mehr viel an die auf Sheriff Buford Pusser zurückgehende authentische Ausgangsbegebenheit erinnert: Nick greift vorwiegend auf die Unterstützung anderer zurück, agiert nur in den seltensten Fällen allein, geht insgesamt eher passiv als aktiv zu Werke (die Latino-Gang ist hinter ihm und Kate her, nicht umgekehrt) – vielleicht sind das einige der Gründe dafür, warum sich Dwana Pusser, Buford´s Tochter, angeblich mit dem gewählten Verlauf der Reihe unzufrieden geäußert hat. Nichtsdestotrotz ist der Streifen besser als eine Menge der im Ostblock realisierten „DTV“-Vertreter, von denen Produzent Andrew Stevens, welcher hier übrigens ebenfalls in einer Nebenrolle als Anwalt zu sehen ist, so etliche zu verantworten hat. Das ist zwar am Ende des Tages nicht gerade viel – aber immerhin etwas…
Fazit: Obgleich solide inszeniert und einigermaßen unterhaltsam, ist „Walking Tall: Lone Justice“ dennoch der (bislang) schwächste Film der Franchise – hauptsächlich das Resultat einer unterdurchschnittlichen Skriptvorlage sowie des verkrampften Bestrebens, der Produktion unbedingt einen „trendigen“ Look verpassen zu wollen…
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McClane meint dazu:
An sich back to back gedreht ließ man sich trotzdem Zeit für die Veröffentlichung des zweiten „Walking Tall“-Sequels, versehen mit dem Untertitel „Lone Justice“.
Im Mittelpunk steht wieder Nick (Kevin Sorbo), Ex-Soldat und nun auch Ex-Sheriff. Den Posten aus „Walking Tall 2“ hat er aufgegeben, stattdessen will er zu seiner Freundin, der FBI-Agentin Katie (Yvette Nipar), in die Stadt ziehen. Da ist es aber böse und drogenverseucht wie der Vorspann schon direkt klar macht, von Regisseur Tripp Reed in hektischen Videoclipbildern festgehalten, die leider eher bemüht als beeindruckend wirken.
Katie und ihre Chefin wollen den ortsansässigen Drogenboss hinter schwedische Gardinen bringen, doch der eliminiert alle, die ihm gefährlich werden können. Als auch Katie ins Schussfeld gerät, schreitet Nick ein...
Kenner des ersten Sequels dürfen direkt aufkreischen, denn „Walking Tall 3“ führt dessen lose Enden nicht weiter. So hatte Nick die Hintermänner der Übelwichte noch nicht beseitigt, doch dies wird in „Walking Tall 3“ mit keinem Wort erwähnt, stattdessen versucht man sich an einer komplett neuen Geschichte. Auch sonst ist wenig Kontinuität zu merken, trotz des gleichen beteiligten Teams. „Walking Tall 3“ spielt viel in der Großstadt, aufs Land geht es auch gelegentlich, doch die Atmosphäre ist anders als die der Vorgänger. Selbst Regisseur Tripp Reed, der ja bereits „Walking Tall 2“ fabrizierte, versucht sich hier an deutlich weniger bodenständigen Bildern, ist aber leider kein Michael Bay oder Tony Scott, sodass er nicht deren optisches Geschick besitzt.
Ansonsten gibt es einen Racheplot im Stile der Vorgänger, das Rezept wird zwar geringfügig mehr variiert als im zweiten Teil, doch wirklich Neues bietet die Story nicht. Nick schreitet in den Privatkrieg ein, natürlich hat das FBI ein Leck, wobei die Enttarnung des Verräters nicht so überraschend ist; der etwas geübte Seher ist sich schnell im Klaren, wer da wohl ein doppeltes Spiel spielt. So plätschert die Plotte dahin, zwischen den wenigen Krawallszenen herrscht meist Leerlauf.
Um den Negativeindruck noch zu verschlimmern drückt man Nick noch Samantha (Haley Ramm), die nervige Tochter seiner holden Maid, aufs Auge. Diese will den potentiellen Ersatzpapi so gar nicht mögen und bockt erst mal, doch durch gemeinsame Krisenbewältigung und Eiskaufen kann sich Nick in deren Gunst manövrieren. Interessiert das Zielpublikum leider herzlich wenig, ist auch uninteressant gemacht und bremst die eh schon lahme Geschichte noch weiter aus.
Was die Action angeht, ist man hier noch etwas zurückhaltender als die Vorgänger. Gelegentlich prügelt und schießt man sich mit dem Feindvolk, doch meist sind derartige Konfrontationen enttäuschend kurz, selbst der Showdown hat eine bestenfalls akzeptable Länge. Inszenatorisch bewegt sich die Chose auf solidem direct to video Niveau, wirklich denkwürdiger Krawall ist aber nicht dabei. Zusätzlich gibt es noch eine Folterszene, die teilweise von „Lethal Weapon“, teilweise von „House of Wax“ inspiriert ist, in der „Walking Tall 3“ noch mal zeigt, wie wenig ihm einige Charaktere am Herz liegen.
Kevin Sorbo, nach einem kurzen Zwischenhoch als TV-Herkules ziemlich abgestürzt, macht seine Sache ähnlich gut wie im zweiten Teil und hätte an sich einen besseren Film verdient als dieses Trauerspiel. Die restlichen Akteure spielen allesamt recht solide, ausgenommen die nervige Haley Ramm, doch für höhere Aufgaben empfiehlt sich keiner von ihnen.
So bleibt unterm Strich ein schlappes direct to video Sequel mit ausgelutschter Story und eklatantem Mangel an Action und Spannung. Dank der vorhandenen Krawallszenen und der Tatsache, dass Produzent Andrew Stevens hier mal etwas mehr als das übliche Ostblock-B-Movie fabriziert hat, kein Totalausfall, aber noch schwächer als „Walking Tall 2“.
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Die deutsche DVD aus dem Hause "Sony" wurde mit "Keine Jugendfreigabe" eingestuft und kommt uncut daher.
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...some of horror's pretty faces...
http://www.youtube.com/watch?v=DEYaLuKrtHU&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=Av2aEzns0gg&feature=related
Zuletzt bearbeitet von StS am 13.03.2008, 19:12, insgesamt 3-mal bearbeitet |
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Alter: 33 Tierkreiszeichen:  Wohnort: Harsh Realm Anmeldungsdatum: 04.10.2005 Beiträge: 7985 Themen: 441
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freeman Big Boss


Alter: 32 Tierkreiszeichen:  Wohnort: Rötha Anmeldungsdatum: 13.12.2004 Beiträge: 39881 Themen: 1131
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Verfasst am: 12.03.2008, 09:51 Titel: |
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Ich habe mal das Walking Tall Review vom Nerös mit deinem Review darunter um den Hinweis auf diese beiden Reviews hier ergänzt. Passt schon, da der Fred des Originals ja wirklich schon recht wüst daher kommt ... immerhin schon drei Seiten. Darin wird auch klar, dass ich die eins net sonderlich mochte, den beiden Fortsetzungen - auch und vor allem nach deinen Reviews - aber sicherlich eine Chance einräumen werde. Muss mal illern, was die gebraucht kosten
In diesem Sinne:
freeman _________________
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Alter: 33 Tierkreiszeichen:  Wohnort: Harsh Realm Anmeldungsdatum: 04.10.2005 Beiträge: 7985 Themen: 441
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McClane Action Prolet


Alter: 27 Tierkreiszeichen: 
Anmeldungsdatum: 07.10.2007 Beiträge: 1238 Themen: 56
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Verfasst am: 14.03.2008, 10:15 Titel: |
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Nur noch ne kleine Detailkorrektur Stefan: Ich dachte bei "The Payback" an ,5 _________________ Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang] |
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kami Action Gott


Alter: 36 Tierkreiszeichen:  Wohnort: Leipzig Anmeldungsdatum: 10.06.2006 Beiträge: 2232 Themen: 37
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Verfasst am: 14.03.2008, 12:36 Titel: |
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Hab bloß die erste Fortsetzung geschaut, die ich etwas actionarm, aber doch erstaunlich gut inszeniert fand. Die Abscheu gegenüber dem Oberbaddie reicht aus, um den Zuschauer bei der Stange zu halten, Kevin Sorbo macht seine Sache gut, die Inszenierung ist gediegen, allerdings könnte unser Held etwas früher anfangen, zurückzuschlagen.
Knappe 6/10. _________________ "These shoes are so uncomfortable, it´s like getting kicked in the nuts ... for the feet!" |
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McClane Action Prolet


Alter: 27 Tierkreiszeichen: 
Anmeldungsdatum: 07.10.2007 Beiträge: 1238 Themen: 56
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Verfasst am: 14.03.2008, 12:56 Titel: |
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| StS hat folgendes geschrieben: |
Ah, okay. Danke. Dachte eigentlich, ich könnte es auch so "ausdrücken". Habs geändert.  |
Passt scho'. Ich wollt' ihn nur etwas vom 1er absetzen, dem geb ich nämlich auch nur gute 5 oder 5,5 vielleicht.  _________________ Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang] |
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freeman Big Boss


Alter: 32 Tierkreiszeichen:  Wohnort: Rötha Anmeldungsdatum: 13.12.2004 Beiträge: 39881 Themen: 1131
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Verfasst am: 21.04.2008, 08:43 Titel: |
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Was bei Walking Tall II und III wirklich sofort auffällt, ist, dass man, wie in den Reviews angedeutet, wirklich niemals denken würde, dass beide Filme von ein und denselben Regisseur stammen. Ob der gute Reed da zwischendurch einfach einmal alle Tony Scott Vehikel der letzten Zeit goutiert hat und jetzt auch mal testen wollte, was geht, man weiß es nicht. Auf jeden Fall ist der 3. Teil voll von nichtssagenden und überflüssigen Stilmitteln.
Insgesamt muss man aber konstatieren, dass sich beide Streifen absolut nichts nehmen und beide vollkommen solide DTV Produktionen darstellen, die zwar über den Genredurchschnitt nicht hinauskommen, aber zumindest allesamt gut unterhalten und beide ihre Vor- und Nachteile haben:
Teil II ist geerdeter inszeniert, leidet aber unter extremer Actionarmut. Die Action, die es gibt, ist dafür ordentlich über den Film verteilt und die Bäddies sind sehr ordentlich. Dafür ist die Geschichte leider nur ein öder Widergänger des ersten Teiles.
Teil III geht zumindest storytechnisch eigene Wege, erstickt dafür eben in der Stilmittelflut. Die Bäddies sind gesichtslos, dafür rockt die wenige - fast gänzlich auf den coolen Showdown verteilte - Action deutlich mehr als im Vorgänger.
Kurzum: Im Endeffekt ist es ein Nullsummenspiel mit einem sympathischen Hauptdarsteller ...
für Beide ... und damit die gleiche Note, die ich dem Vorgänger geben würde ...
In diesem Sinne:
freeman _________________
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John_Clark Action Prolet


Alter: 27 Tierkreiszeichen:  Wohnort: Basel Anmeldungsdatum: 25.03.2007 Beiträge: 1547 Themen: 116
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Verfasst am: 24.10.2008, 01:04 Titel: |
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WALKING TALL: THE PAYBACK
Da gab es vor ein paar Jahren im Kino doch diesen kurzen, aber heftigen Actionfilm namens Walking Tall mit Wrestler Dwayne "The Rock" Johnson in der Hauptrolle. Etwa 80 Minuten ist die Spieldauer des Kinofilms - selbst für einen Actionfilm war das damals schon sehr kurz. Dieser hatte es jedoch in sich, war "The Rock" damals so was wie DIE Neuentdeckung des Actionkinos. Nun, wie konnte es in der heutigen Zeit anders sein, kam ein Sequel zu Walking Tall nun direkt auf DVD in den Handel: "Walking Tall: The Payback"
Story:
Kevin Sorbo spielt die Hauptrolle in der actiongeladenen Fortsetzung von Walking Tall. Dieses Mal geht es um einen Lokalhelden, der die Gerechtigkeit selbst in die Hand nimmt. Nick kehrt in seine Heimatstadt zurück, nachdem sein Vater, der Sheriff, unter mysteriösen Umständen bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Schnell findet er heraus, dass die liebenswerte Stadt, in der er aufwuchs, inzwischen von einer brutalen Bande skrupelloser Verbrecher beherrscht wird, die mit Einschüchterung und Erpressung die Bewohner dazu bringen, ihnen Geschäfte zu verkaufen. Mit Hilfe eines FBI-Agenten und ein paar alten Freunden gelingt es Nick, selbst Sheriff zu werden. Er gelobt, alles in seiner Macht stehende zu tun, um die Gang und ihren rücksichtslosen Anführer zu vernichten und seine Stadt zurückzuerobern.
Kevin Sorbo als Vertretung von "The Rock"??? Kann das gut gehen? Kann der Herkules den Wrestling-Muskelberg würdig vertreten?
Jein - zum einen hinkt der Vergleich brutal, da der Kinofilm einige Gänge höher fährt als "The Payback". Prügeleien, Schiessereien, Explosionen - alles wäre da - nur wirkt es auf den Zuschauer so distanziert, dass es echt niemanden vom Hocker reissen kann.
Kevin Sorbo absolvierte seinen Part absolut okay. Einen Oscar gibts dafür jedoch nicht. Die Story, die eigentlich eine herrliche Rachestory hätte sein können, lässt mich als Zuschauer jedoch nur an gewissen Stellen mitleiden und mitfiebern (Beerdigung, diverse Gewaltszenen) - leider wirkt der Film aber an den meisten anderen Stellen wie ein leicht aufgewerteter TV-Film. Hier hat Schreiberling und Seagal-Kollege Joe Halpin ganz klar nicht viel innovatives geleistet. Klar, es gibt ein paar nette und ordentliche Szenen - und die Musik erinnert sogar stark an den Seagalfilm "Fire Down Below" und kommt recht gut rüber. Auch die ländliche Gegend hat was anziehendes.
Jedoch, im Grossen und Ganzen ist der Film ein nicht wirklich empfehlenswert, ausser man ist noch ein alter Herkules-Fan (ich war's nie!!) und möchte Kevin Sorbo mal in einer Hauptrolle eines Filmes sehen.
&
WALKING TALL: LONE JUSTICE
Die Fortsetzung von "Walking Tall: The Payback" liess nicht lange auf sich warten. Back to back gedreht erschien das Werk ein paar Monate nach dem ersten Ableger des Kinofilms, wiederrum mit Kevin Sorbo in der Rolle des Nick Prescott.
Inhalt:
Nachdem er in seiner Heimatstadt gründlich aufgeräumt hat, gibt Nick seinen Job als County Sheriff auf und zieht nach Dallas, um mit einer FBI-Agentin und ihrer 12-jährigen Tochter ein neues Leben zu beginnen. Allerdings wird ihm ziemlich bald klar, dass ihn seine neue Rolle als "der Lebensgefährte" nicht ausfüllt. Als ein skrupelloser Drogenboss es auf mehrere Zeugen in einem Bundesprozess abgesehen hat, wird Nick plötzlich in einen Krieg verwickelt, in dem er niemandem trauen kann. Denn dieses Mal befindet er sich auf dem Territorium der Gangster und tritt gegen eine erbarmungslose Armee brutaler Verbrecher an. Nicks Art von ländlicher Justiz scheint in den Straßen der Großstadt wenig ausrichten zu können, aber er ist zu allem bereit, um die Menschen, die er liebt, zu beschützen.
Es muss schon gesagt werden, dass die Walking Tall-Filme mit Sorbo (trotz meiner heftigen Benotung des ersten Teils) nicht als ganz schwach angesehen werden können. Das liegt zum einen am symphatischen Hauptdarsteller, der in Zukunft hoffentlich noch oft Rollen dieser Art bekommen wird, zum anderen an der auch hier ordentlichen Inszenierung. Musste "The Payback" jedoch noch als leicht ungenügend bewertet werden, machte "Lone Justice" nun doch mehr richtig als falsch.
Als erstes wirkt die Szenerie weniger verkrampft. Da darf sogar mal gelacht werden. Die Szene im kleinen Shop zu beginn, welche sonst typisch für Seagalfilme war, ist köstlich. Versucht Sorbo hier mit einer Konservendose einer der Bad Boys auszunocken, trifft er versehentlich den Ladenbesitzer, welcher sofort mit einer gebrochenen Nase zu Boden geht. Das wär dem Steven nie passiert. Dafür ist's um so witziger mal zu sehen, dass eben doch mal etwas schiefgehen kann. Doch, Sorbo macht seine Sache wirklich gut.
Auch der Rest des Casts darf als ordentlich angesehen werden, obwohl auch hier keiner weder auf- noch abfällt. Schön ist jedoch, dass der Cast aus Teil 1 wieder zu sehen ist. Und da die Charaktere nicht ganz nach 08/15-getrimmt und dazu noch symphatisch wirken, wirkt das Geschehen interessanter und macht Spass. Die Story um Intrigen innerhalb der Behörden ist banal, aber straight forward auf ein explosives Ende zugehend. Keine Subsub-Plots oder so was. Auch der Faktor "Gewalt" ist in "Walking Tall: Lone Justice" not bad. Da wird gefoltert in bester Lethal Weapon-Manie, zudem gibts noch ein wenig Gore, als auch ein paar Gliedmassen sich abgetrennt auf dem Boden wiederfinden. Ja, da war sogar ich kurz überrascht, hätte ich doch so eine Szene in diesem netten ländlich angehauchten Streifen nicht erwartet.
Fazit: "Walking Tall: Lone Justice" ist besser als sein Vorgänger. Sorbo ist ein passender Titelheld und füllt seine Rolle auch gut aus. Als B-Movie weiss "Walking Tall: Lone Justice" definitiv zu gefallen. Irgendwie wünsche ich mir nach diesem gelungenen zweiten Teil noch eine weitere Fortsetzung.
 _________________ DomPatHug's Movie-Blog
http://dompathug.blogspot.com/ |
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Ed Hunter Zeuge des Joha


Alter: 19 Tierkreiszeichen: 
Anmeldungsdatum: 15.10.2007 Beiträge: 4330 Themen: 185
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Verfasst am: 07.02.2009, 02:05 Titel: |
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für beide.
Grundsolide B-Unterhaltung mit netter Action, guter Optik, passablem Sorbo, gelungenem Soundtrack, uninteressanten Stories. _________________ All we are is dust in the wind.
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