Ray Bradburys legendärer Science-Fiction-Roman "Fahrenheit 451" wurde einst virtuos von François Truffaut verfilmt. Nun hat Tim Hamilton einen kongenialen Comic daraus gemacht.
Guy Montag hat sich in seinem Leben bequem eingerichtet. Er ist Feuerwehrmann; ein schöner Beruf, wie er sagt. "Es ist eine Lust, Feuer zu legen. Montags verbrenne ich Millay, Mittwoch Whitman, Freitag Faulkner." Guy Montag löscht keine Feuer, er legt sie. Immer sind Bücher der Brennstoff. Dass die Feuerwehr in früheren Zeiten einmal Brände bekämpft haben soll, hält er für einen Mythos. Nach Feierabend fährt er nach Hause zu seiner tablettenabhängigen Frau.
Eines Abends jedoch beginnt seine wohlgeordnete Welt langsam aus den Fugen zu geraten: Er trifft dieses seltsame, schöne und neugierige Mädchen, Clarissa, "siebzehn und von Sinnen". "Sind Sie glücklich?", fragt sie zum Abschied. Als Tage darauf eine alte Frau freiwillig den Flammentod auf dem Scheiterhaufen ihrer geliebten Bücher wählt, zerbricht etwas in ihm. Der Feuerwehrmann beginnt zu lesen, Buch um Buch. Bis seine Kollegen sein Haus niederbrennen und er, Staatsfeind jetzt, Zuflucht in den Wäldern findet, bei Menschen, die Bücher bewahren, in dem sie sie auswendig lernen....
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