Filmtagebuch: vstverstaerker
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Warum? Ich habe nichts gespoilert, ist doch alles ver....
. Wenn man es schon kennt weiß man aber was ich meine

"And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from
Thy hand.That our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth
to Thee, and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patri Et Filii.Spiritus Sancti"
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Disturbia [Blu-ray]
Ich bin völlig hin und her gerissen. Der Anfang war phänomenal gut und schockierend. Anschließend hatte der Film etwa eine Stunde lang auf mich die Wirkung eines durchschnittlichen Teenie-Films. Wenn es da Zuschauer gibt, die dabei eingeschlafen sind, dann könnte ich es sehr gut verstehen. Die letzte halbe Stunde wiederum ist richtig klasse, wenn auch vorhersehbar. Dennoch hält man den Atem an, bei so viel Höchstspannung.
Schade, aber irgendwie hat der Film sich wohl selbst "übernommen". Ist zwar schön anzusehen, wenn Transformer LaBeouf Sarah Roemer "beobachtet", erinnert aber doch an das Niveau eines mittelprächtigen Streifens um 20:15 bei Super RTL. Eigentlich ein Ärgernis was man aus diesem Potential gemacht hat. Das war vielleicht zu viel Verjüngung der Thematik.

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Juno
Das leidige Thema mit den aktuellen Komödien. Zuletzt konnte ich ein Liedchen singen von dem überbewerteten Hangover und Tropic Thunder - von dem ich selbst einfach mehr erwartet hatte. Nun also auch Juno gesehen, der von einigen Kritiken her wohl auch in den Filmolymp gehört.
Enttäuscht bin ich sicher nicht, man muss jedoch im Vorfeld tierisch aufpassen, was man von dem Film erwartet. Das ist keine Komödie im klassischen Sinne, bei der man im Minutentakt lachen muss. Eigentlich bin ich über ein gelegentliches Schmunzeln nicht hinaus gekommen, das macht aber nichts, denn der Film funktioniert trotzdem als eine Art Drama, oder wie auch immer man es letztlich kategorisieren möchte, sehr gut. Es ist die simple, aber faszinierende Story und es sind die "leicht schrägen" Typen und Dialoge, die den Reiz ausmachen. Ellen Page ist einfach klasse und auch alle anderen Rollen sind liebevoll besetzt. So kommt es wohl, dass man den Film Juno einfach mögen muss.

Das leidige Thema mit den aktuellen Komödien. Zuletzt konnte ich ein Liedchen singen von dem überbewerteten Hangover und Tropic Thunder - von dem ich selbst einfach mehr erwartet hatte. Nun also auch Juno gesehen, der von einigen Kritiken her wohl auch in den Filmolymp gehört.
Enttäuscht bin ich sicher nicht, man muss jedoch im Vorfeld tierisch aufpassen, was man von dem Film erwartet. Das ist keine Komödie im klassischen Sinne, bei der man im Minutentakt lachen muss. Eigentlich bin ich über ein gelegentliches Schmunzeln nicht hinaus gekommen, das macht aber nichts, denn der Film funktioniert trotzdem als eine Art Drama, oder wie auch immer man es letztlich kategorisieren möchte, sehr gut. Es ist die simple, aber faszinierende Story und es sind die "leicht schrägen" Typen und Dialoge, die den Reiz ausmachen. Ellen Page ist einfach klasse und auch alle anderen Rollen sind liebevoll besetzt. So kommt es wohl, dass man den Film Juno einfach mögen muss.


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Nip/Tuck - Staffel 5.2
Eigentlich so gut wie die 5.1. Denn alles, was da an Dramatik und Schicksalsschlägen begann, wird hier fortgesetzt. Alle Stärken bleiben, bis auf Hearts and Scalpels.
Trotzdem fühle ich mich nicht in der Lage, dafür eine 10 zu geben. Ich finde die Aufteilung in 5.1 und 5.2 in dieser Form sehr unglücklich (auch wenn es dafür nachvollziehbare Gründe gab), die 5.2 ist sehr kurz, wenig Folgen und erschreckenderweise sind die Folgen teilweise an sich auch noch kürzer. Ich hatte das Gefühl, dass sich der Inhalt hier nicht mehr richtig entfalten konnte. Man kann sozusagen kaum mitfiebern und schon ist es vorbei. Dass das Ende zudem relativ klar war, ist dabei nicht mal schlimm, weil es trotzdem gut war.
Die 5.1 wirkte auf mich in sich einfach runder.

Habe damals für die 5.2 Staffel auch nur 8/10 als ganzes gegeben , einfach auch weil man merkt das die Luft so langsam rausgeht.
Für mich war es imo ein Fehler diese 5.2 Staffel nachträglich nachzuschieben , mir hätte der ursprüngliche Plan die noch ausstehenden Folgen zur 6. Staffel zu packen besser gefallen.
Witzig finde ich i.M. bei Staffel 6 das die Macher es nochmal geschafft haben Matt McNamera wieder einmal so richtig in die Scheiße greifen zu lassen. In jeder Staffel denkt man sich "der Typ muß doch mal so langsam schlau werden" & dann greift der schon wieder in den Scheißhaufen
Für mich war es imo ein Fehler diese 5.2 Staffel nachträglich nachzuschieben , mir hätte der ursprüngliche Plan die noch ausstehenden Folgen zur 6. Staffel zu packen besser gefallen.
Witzig finde ich i.M. bei Staffel 6 das die Macher es nochmal geschafft haben Matt McNamera wieder einmal so richtig in die Scheiße greifen zu lassen. In jeder Staffel denkt man sich "der Typ muß doch mal so langsam schlau werden" & dann greift der schon wieder in den Scheißhaufen
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
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€dit: Jetzt erst deinen Kommentar bemerkt.

Identität
Ein von Beginn an äußerst spannender Film. Ich habe die Extended Version gesehen und werde das Gefühl nicht los, dass der Kinocut besser gewesen wäre. Zusätzliche Szenen wirkten wie Fremdkörper, obwohl ich den Film noch nicht kannte. Sie waren nicht unbedingt nötig und störten eher.
Die Story an sich war aber schon echt stark. Man hält den Film lange für einen recht klassischen Thriller, später merkt man, was genau hinter dem Filmtitel eigentlich steckt und dass man bei der Umsetzung dieser Thematik sicher ganz viel falsch hätte machen können. Nicht nur die Story ist stark, auch der Cast ist sehr unterschiedlich und gut besetzt. Pruitt Taylor Vince spielt dabei überragend, wobei seine Rolle eher klein ist.
Ein Meisterwerk ist der Film wohl nicht, aber faszinierend anders ist er definitiv.
,5
Wenn das der Plan war, dann wäre ich da auch unbedingt dafür gewesen. Eigentlich hat man so ein bisschen Potential verschenkt. Die 5.2 hat einiges an Inhalt, aber es wirkt irgendwie gar nicht richtig.mir hätte der ursprüngliche Plan die noch ausstehenden Folgen zur 6. Staffel zu packen besser gefallen.

Identität
Ein von Beginn an äußerst spannender Film. Ich habe die Extended Version gesehen und werde das Gefühl nicht los, dass der Kinocut besser gewesen wäre. Zusätzliche Szenen wirkten wie Fremdkörper, obwohl ich den Film noch nicht kannte. Sie waren nicht unbedingt nötig und störten eher.
Die Story an sich war aber schon echt stark. Man hält den Film lange für einen recht klassischen Thriller, später merkt man, was genau hinter dem Filmtitel eigentlich steckt und dass man bei der Umsetzung dieser Thematik sicher ganz viel falsch hätte machen können. Nicht nur die Story ist stark, auch der Cast ist sehr unterschiedlich und gut besetzt. Pruitt Taylor Vince spielt dabei überragend, wobei seine Rolle eher klein ist.
Ein Meisterwerk ist der Film wohl nicht, aber faszinierend anders ist er definitiv.
,5
Das war der ursprüngliche Plan die noch nicht gedrehten Folgen die durch den Autorenstreik nicht vollendet werden konnten in Staffel 6 zu packen - k.A. warum die sich auf einmal anders Entschieden haben. Ich gehe mal davon aus die wollten einfach ein Jahr Verlängerung dadurch erreichen.
Erkennt man auch gut an der Beschriftung der DVD Box - bei Staffel 5 steht auch "Staffel 5" & nicht "Staffel 5.1" , weil zum Zeitpunkt der DVD Produktion es noch keine Staffel 5.2 gab.
Potential wurde auf jeden Fall verschenkt , da gebe ich Dir Recht. Staffel 6 macht das aber auf jeden Fall wieder gut (zumindestens die ersten 6 Folgen die ich bereits kenne).
Zu "Identität"
Guter Film - mache aber nicht den Fehler & schaue ihn ein zweites mal , denn da man die Pointe kennt wirkt der Film nicht mehr & Du bewertest ihn dann wesentlich schlechter.
Erkennt man auch gut an der Beschriftung der DVD Box - bei Staffel 5 steht auch "Staffel 5" & nicht "Staffel 5.1" , weil zum Zeitpunkt der DVD Produktion es noch keine Staffel 5.2 gab.
Potential wurde auf jeden Fall verschenkt , da gebe ich Dir Recht. Staffel 6 macht das aber auf jeden Fall wieder gut (zumindestens die ersten 6 Folgen die ich bereits kenne).
Zu "Identität"
Guter Film - mache aber nicht den Fehler & schaue ihn ein zweites mal , denn da man die Pointe kennt wirkt der Film nicht mehr & Du bewertest ihn dann wesentlich schlechter.
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
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Richtig, das mit der DVD-Beschriftung hat man übrigens geändert. Es gibt jetzt mehrere Auflagen, das war für mich einst im Saturn sehr verwirrend. Gleiche Laufzeitangaben etc. aber unterschiedliche Beschriftung. Ich hab dann zur Sicherheit online bestellt
Hoffentlich geht der 6 dann nicht die Luft am Ende aus, weil das aus der 5.2 am Anfang fehlt^^
Der Einwand zu Identität ist natürlich berechtigt. Mich stört das meist nicht zu sehr, Filme wie Taking Lives (besseres Beispiel fällt mir leider nicht ein^^) gucke ich auch häufiger, obwohl der auch ein recht unvorhersehbares Ende hat.
Hoffentlich geht der 6 dann nicht die Luft am Ende aus, weil das aus der 5.2 am Anfang fehlt^^
Der Einwand zu Identität ist natürlich berechtigt. Mich stört das meist nicht zu sehr, Filme wie Taking Lives (besseres Beispiel fällt mir leider nicht ein^^) gucke ich auch häufiger, obwohl der auch ein recht unvorhersehbares Ende hat.

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Identität kann ich mir auch öfters ansehen, alleine durch die Athmosphäre mit dem Sturm und der Abgeschiedenheit in dem Motel macht der immer wieder Laune. Beim ersten mal war er aber wirklich am besten da man sich fragte wie die beiden Handlungsstränge denn zusammen hängen (ich dachte ja das das im Motel in der Vergangenheit spielt)

"And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from
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Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken
Eigentlich eine sehr coole Idee, auch wenn es zu der Thematik quasi unzählige Komödien gibt, die sich eben nur nicht so wörtlich damit befassen.
Die ersten 2/3 des Films snd dann ganz ansehnlich und teilweise durchaus sehr lustig, das Happy End hat mich dann aber richtig genervt und nicht so zwangsläufig widergespiegelt, wie es immer läuft - zu sehr typische Beziehungskomödie, zu wenig Realität.
Dabei waren die Darsteller gut gewählt, Benno Fürmann in einer ungewohnten Rolle, auch Nebendarsteller wie Sasha und Uwe Ochsenknecht hatten überraschend witzige Rollen.

Eigentlich eine sehr coole Idee, auch wenn es zu der Thematik quasi unzählige Komödien gibt, die sich eben nur nicht so wörtlich damit befassen.
Die ersten 2/3 des Films snd dann ganz ansehnlich und teilweise durchaus sehr lustig, das Happy End hat mich dann aber richtig genervt und nicht so zwangsläufig widergespiegelt, wie es immer läuft - zu sehr typische Beziehungskomödie, zu wenig Realität.
Dabei waren die Darsteller gut gewählt, Benno Fürmann in einer ungewohnten Rolle, auch Nebendarsteller wie Sasha und Uwe Ochsenknecht hatten überraschend witzige Rollen.

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James Bond - Ein Quantum Trost [Blu-ray]
Inzwischen einmal im Kino und nun wohl zum dritten Mal auf Blu-ray gesehen.
Hat keine Chance gegen den tollen Vorgänger. Die in der Anfangssequenz zu schnellen Schnitte sind auf 42 Zoll hingegen weit weniger schlimm als einst im Kino. Der Bösewicht ist austauschbar. Sehr gut finde ich die auch teilweise kritisierten Traditionsbrüche. Die Actionszenen (Flugzeug) sind mal wieder absolute Spitze. Auch die kleinen unterschwelligen Anspielungen auf aktuelle politische Themen fand ich gut.
Der Titelsong ist hingegen eines Bondfilms unwürdig gewesen.
Insgesamt stimmt bei Ein Quantum Trost längst nicht alles, trotzdem schafft der Film es, mich irgendwie zu faszinieren.

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Face/Off - Im Körper des Feindes [Blu-ray]
Der Film hat ein paar kleine Schwächen und trotzdem stimmt das Gesamtwerk. Trotz kleinerer Logikprobleme besticht der Film mit einer ausgeklügelten und um ein Vielfaches cleveren Story als viele andere Actionfilme. Dahingehend sehe ich ihn als eine Art "gehobenes Vorbild". Immer wieder steht der Zuschauer am Scheideweg, denn es gibt mehrere Wege die Story fortzuführen. Der Film bleibt auch deswegen nach mehreren Sichtungen noch sehr interessant.
Die Zeitlupen sind zudem fast immer sehr cool. Nur ein Funkensprühen in der Frühphase des Films stört mich immer sehr, das sieht völlig misslungen aus. Clever ist auch, wie mit den Kameraperspektiven gearbeitet wird - die Spiegelung von Cage in einer Brille als Beispiel.
Insgesamt ein sehr begeisterndes (fast Meister-)Stück das John Woo hier abgeliefert hat.

- vstverstaerker
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Das hab ich nun davon, mich immer relativ wenig zu informieren vor einem Film. Gestern erst gelesen, dass ja der Herr Regisseur von Salt auch der von u.a. Die Stunde der Patrioten und Das Kartell war - genau die meinte ich obenvstverstaerker hat geschrieben:Salt
Der Film erinnert mich doch in Ansätzen an einige Tom Clancy Thriller-Verfilmungen aus den frühen 90ern mit seinem politischen Touch.

- vstverstaerker
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Der unglaubliche Hulk
Ich habe gefühlte 100 Meinungen gelesen, in denen der Film deutlich besser weg kam als der Hulk von 2003. Da muss ich natürlich mal wieder aus der Reihe fallen.
Sicher, Edward Norton war eine sehr gute Wahl, Tim Roth gibt einen knackigen Bösewicht und wenn man schon Jennifer Connelly ersetzt, dann mit der tollen Liv Tyler. Deswegen muss aber das Endresultat nicht überzeugend sein.
Der Film vermag es einfach nicht, so wie der Ang Lee Hulk, mich zu fesseln und durch eher ungewöhnliche Art zu begeistern. Die breite Masse hat das wohl nicht überzeugt, ich bin jedoch wiederum vom unglaublichen Hulk eher gelangweilt, weil er kaum noch mehr als eine beliebige Comicverfilmung nach Schema F ist. Da kann man schön die Schablone bis zum großen Endkampf drüber legen. Zudem war ich überraschenderweise zumindest an einigen Stellen von der CGI enttäuscht. Da ging wohl viel Geld für den Hulk drauf...
Natürlich hat der Film seine Momente, Stichwort Lou Ferrigno oder der Iron Man Verweis.

Ich habe gefühlte 100 Meinungen gelesen, in denen der Film deutlich besser weg kam als der Hulk von 2003. Da muss ich natürlich mal wieder aus der Reihe fallen.
Sicher, Edward Norton war eine sehr gute Wahl, Tim Roth gibt einen knackigen Bösewicht und wenn man schon Jennifer Connelly ersetzt, dann mit der tollen Liv Tyler. Deswegen muss aber das Endresultat nicht überzeugend sein.
Der Film vermag es einfach nicht, so wie der Ang Lee Hulk, mich zu fesseln und durch eher ungewöhnliche Art zu begeistern. Die breite Masse hat das wohl nicht überzeugt, ich bin jedoch wiederum vom unglaublichen Hulk eher gelangweilt, weil er kaum noch mehr als eine beliebige Comicverfilmung nach Schema F ist. Da kann man schön die Schablone bis zum großen Endkampf drüber legen. Zudem war ich überraschenderweise zumindest an einigen Stellen von der CGI enttäuscht. Da ging wohl viel Geld für den Hulk drauf...
Natürlich hat der Film seine Momente, Stichwort Lou Ferrigno oder der Iron Man Verweis.

- LivingDead
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Jo, muss auch sagen, dass mir Ang Lee's Interpretation des grünen Wüterichs deutlich besser gefällt, als Leterriers actionbetonte Verfilmung, dessen Actionszenen (vor allem im Showdown) viel zu sehr auf Videospielästhetik setzen (was nicht unbedingt schlecht sein muss, in dem Film aber einfach nur hässlich ist). Und ich begrüße es immer, wenn Regisseure versuchen, mal "etwas anders" an die Materie heranzugehen; vor allem im Blockbustersektor.
Mit freundlichem Gruß
LivingDead
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Ang Lees Version war echt mies im vergleich zu Leterriers Film obwohl die Hauptdarsteller Bana & Connely perfekt ausgewählt waren
Ang Lee Hulk 6/10
Leterrier Hulk 8/10
Ang Lee Hulk 6/10
Leterrier Hulk 8/10

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Zweiohrküken [Blu-ray]
Hatte schon fast Angst enttäuscht zu werden, nicht alle Kritiken waren gut. Keinohrhasen hatte von mir eine 8 bekommen, Tendenz nach oben.
Trotz etwas mehr Pipi/Kaka-Gags war ich positiv überrascht von der Fortsetzung, denn ich habe mich köstlich amüsiert. So ein bisschen vom Klischee des Alltags zwischen Mann und Frau reinzubringen, hat mir hier sogar besser gefallen als in "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken". Größter Kritikpunkt bei Zweiohrküken aus meiner Sicht: Es fehlen noch ein paar tolle Nebendarsteller, ein paar echte Stars in witzigen Rollen. Okay, hier gibt es z.B. Lauterbach, aber Keinohrhasen war u.a. mit Stumpi und Jürgen Vogel einfach unfassbar komisch.


- vstverstaerker
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Event Horizon [Blu-ray]
Die erste Filmhälfte hat mir gut gefallen. Eine gewisse Orientierung an "Alien" muss ja nicht schaden. Entsprechend hätte ich dann auch irgendwie erwartet, dass der Film sich mit etwas klassisch "Außerirdischem" beschäftigt. Dem war jetzt nicht ganz so. Als der Film dann immer mehr in Richtung surrealen Horror/Psycho abdriftete ist mir aber irgendwie der Spaß vergangen. Das hat meinen Filmgeschmack leider überhaupt nicht mehr getroffen. Dabei konnte die filmische Umsetzung sonst überzeugen, Effekte waren erstaunlich gut und die Darsteller waren auch gut gewählt.
Ich hatte mir unter Event Horizon einen Film vorgestellt, den ich irgendwo neben Alien, Species usw. ins Regal stellen kann. Bei dieser Einordnung kann man offensichtlich doch daneben liegen.

- vstverstaerker
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The Cell (Director's Cut
Bestes Beispiel für einen Film den man total hasst oder doch irgendwie liebt. Jetzt habe ich ihn endlich zum ersten Mal bis zum Schluss gesehen und bin irgendwie fasziniert. Der Film schafft es wie kaum ein anderer extrem zu pendeln zwischen Spannung und abstoßendem Ekel, zwischen gewaltigen Bildern und surrealer Story gepaart mit einer Thriller-Thematik, die mich auch durchaus an Großtaten wie "Das Schweigen der Lämmer" erinnert.
Solide ist auch die Lopez, erstaunlich dass sie sich an etwas fernab überflüssiger Liebeskomödien gewagt hat.
Insgesamt kein Film für zwischendurch, dazu ist The Cell irgendie zu komplex und sicher auch kein Film, den ich mir häufiger ansehe, aber außergewöhnlich und gut gelungen ist er schon irgendwie.


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