Filmtagebuch: vstverstaerker

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Beitrag von gelini71 » 05.10.2010, 19:31

Wenn Dir "the Cell" von den Bildern zu schwer war dann lasse auf jeden Fall die Finger von "the Fall" , der ist noch extremer (kein Wunder - sind ja beide von Tarsem Singh).
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Beitrag von vstverstaerker » 07.10.2010, 18:29

Gut, dann habe ich ja schon beim Cover richtig gelegen :lol:

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Infernal Affairs

Wirkte auf mich beim zweiten Sehen doch in sich stimmiger und spannender. Dennoch gefällt mir The Departed weiterhin deutlich besser. Einiges kommt mir hier im Original zu kurz, auch die Darsteller werfen mich hier nicht so um - auch wenn mir noch Eric Tsang sehr gut gefällt. Insgesamt fehlt mir einfach noch das gewisse Etwas. Ein guter und sehenswerter Thriller ist Infernal Affairs sicher, aber The Departed wirkt irgendwie epischer, den kann ich mir immer wieder gern ansehen. Insgesamt hab ich aber auch keine besondere Bindung zu asiatischen Filmen. Da könnte dieser hier vielleicht sogar mit der beste sein, den ich kenne.

:liquid7:
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Beitrag von gelini71 » 07.10.2010, 18:41

"Infernal Affairs" wächst mit jedem ansehen - angefangen bei der Erstsichtung gab es bei mir nur 5/10 , mittlerweile gebe ich die Höchstnote 10/10 einfach weil der Film perfekt ist.
Aber Du hast schon recht - wenn man es nicht so mit Asiafilmen hat dann hat es der beste film sehr schwer , einfach weil auch die Sehgewohnheiten der Asiaten ganz anders sind als die Europäischen , vom Humor ganz zu schweigen.

Ach so - "Department" fand ich dagegen eher schwach :wink:
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Beitrag von vstverstaerker » 07.10.2010, 19:10

Bin mir nicht sicher, aber ich glaube nach dem ersten Sehen hab ich auch schon eine 7 gegeben :) Teil 2 hab ich auch noch. Weiß gar nicht, ob ich mir den mal angesehen habe...

Hab damit ja keine Abneigung gegen Asiafilme oder so, ich wüsste nur auch gar nicht, was man sich da ansehen sollte :lol: Meistens stößt man auf Martial Arts und das muss ich mir nicht jeden Tag ansehen. Es reicht dann mal ein Film mit Bruce Lee oder so im TV.
Wobei ich mir z.B. sowas http://www.liquid-love.de/forum/viewtopic.php?t=11369 aber auch gern mal ansehen würde. Da gäbe es einige Kandidaten, The Machine Girl oder so schwebt auch schon ewig auf einem Wunschzettel von mir^^
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Beitrag von Dr Dolph » 07.10.2010, 19:28

Was gute Asia-Filme angeht, da kann ich nur einige Ringo Lam, John Woo und Tsui Hark-Klassiker empfehlen wie Full Contact, Prison on Fire, A better Tomorrow usw.
Oder der Johnny To-Film Fulltime Killer, wobei der schon recht westlich daher kommt und wie eine Hollywood-Produktion mit Asiaten wirkt, jetzt im positven Sinne.
Auch sehr gut sind nen paar Filme von dem Takeshi Miike, da aber auch lange nicht alles.
Mochte asiatische Filme früher auch net so gern, aber hat sich durch das Forum hier geändert. Da kam ich dann auf den Geschmack von den Hk-Woo Filmen und von denen automatisch zum Ringo und Tsui.

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Beitrag von Seemi » 07.10.2010, 19:29

Ich fand Infernal Affairs auf Anhieb toll, The Departed dagegen hat bei mir überhaupt net gezündet.
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Beitrag von The Punisher » 07.10.2010, 19:54

Departet ist handwerklich zwar Top aber kein vergleich zum Original
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"And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from
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to Thee, and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patri Et Filii.Spiritus Sancti"

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Beitrag von Dr Dolph » 07.10.2010, 20:03

Ich mag Departed, weil da ein Song von den Murphys zu hören ist :lol:

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Beitrag von vstverstaerker » 11.10.2010, 18:53

John Woo hab ich natürlich vergessen, wobei ich da auch nur die wenig asiatischen Face/Off (siehe letztens hier im Tagebuch) und MI2 gut kenne, ach ja und Windtalkers und Broken Arrow. Mensch, da kommen ja einige gute zusammen :lol:


Akte X - Jenseits der Wahrheit

Ich habe die Serie nie verfolgt, dennoch ist mir natürlich durchaus der gewisse Kultstatus bekannt, allein die Titelmelodie kennt wohl jeder und die Darsteller ebenso. So konnte ich also relativ frei an diesen Film gehen.
Durchaus positiv gestimmt kann ich nun davon berichten. Es hat Spaß gemacht Scully und Mulder zu sehen, der Film war handwerklich in Ordnung und die Story nicht allzu mystisch, was mir also eher entgegen kam.
Leider muss man auf der anderen Seite aber sagen, dass der Film kein großes Risiko eingeht. Man nehme sehr beliebte Darsteller in kultigen Rollen und packe das in eine Story nach Schema F. Die hier gezeigten Alleingänge und ein paar Handlungs-/Spannungselemente hat man letztlich in nahezu jedem Thriller schonmal gesehen. Dabei ist also ein nicht allzu besonderer Film entstanden, den man aber mal gesehen haben kann. Besonders fasziniert hat mich aber diese Beziehung zwischen Scully und Mulder, das hat bei mir sehr viel Lust auf mehr geweckt. Dummerweise schwebt aber dieser Mystery-Schleier über der Serie, der mich schon sehr abschreckt. "Jenseits der Wahrheit" hingegen war noch relativ leicht verdauliche Kost, ohne mit Leuchtwesen konfrontiert zu werden, oder so :wink:

:liquid6:
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Beitrag von gelini71 » 12.10.2010, 06:37

Besonders fasziniert hat mich aber diese Beziehung zwischen Scully und Mulder, das hat bei mir sehr viel Lust auf mehr geweckt
Das ist gut , ran an die Serie , aber zackig ! :D
Die Beziehung ist in der Serie wirklich witzig - einerseits irgendwie wie ein altes Ehepaar , auf der anderen Seite Siezen sie sich (in der Deutschen Fassung). Man kann auch sagen: Eine Sexuelle Beziehung ohne Sex :lol:
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Beitrag von vstverstaerker » 14.10.2010, 19:28

Ich frag mich halt auch, wie viel man davon in der Serie wirklich vermittelt bekommt. Gibt ja auch Serien, in denen sehr wenig zwischenmenschliche Beziehung der Darsteller in der Handlung vorkommt und die einzelnen Episoden abgehandelt werden.
Ansonsten wäre das wohl eh ein sehr langfristiges Projekt, ich habe ja echt unfassbar viele Serienstaffeln auf meiner To See Liste :roll:

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Infernal Affairs II

Jetzt kommt der endgültige Schock für euch :lol: Der Film hat mir tatsächlich einen Tick besser gefallen als der erste Teil. Die Story ist natürlich auch nochmal etwas anders angelegt. Irgendwie fand ich die dargestellten Machenschaften der Triaden ungeheuer spannend. Der Machtkampf bot obendrein einige große Überraschungen, Gefühle, harte Momente und gelegentlich durfte man schmunzeln. Leider musste ich Teil 2 in 2 Hälften verteilt über mehrere Tage gucken, daher ist der Gesamteindruck etwas verzerrt. 8 Punkte sollten irgendwann dann drin sein.

:liquid7: ,5

Jetzt grübel ich doch über einen Kauf von Teil 3 :?:
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Beitrag von vstverstaerker » 16.10.2010, 15:56

Zuletzt gesehen, dass Donnerstags bei Tele 5 oder so Akte X in Doppelfolgen läuft, muss ich diese Chance mal nutzen.


Die Schwarze Dahlie

Darsteller top, schöne Frauen dazu, atmosphärisch schön gemacht, aber irgendwie will der Funke nicht richtig überspringen. Erst gen Ende kommt Spannung auf und die Story klärt sich. Davor ist der Film aber mehr oder weniger nur an mir vorbeigezogen mit schönen Bildern. Ein bisschen mehr hatte ich mir hier schon erhofft...

:liquid6:
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Beitrag von gelini71 » 16.10.2010, 16:02

vstverstaerker hat geschrieben:Zuletzt gesehen, dass Donnerstags bei Tele 5 oder so Akte X in Doppelfolgen läuft, muss ich diese Chance mal nutzen.
Von mir allerdings der Hinweis das "Akte X" eine Serie ist die teilweise eine durchgehende Handlung hat - da könnte der Einstieg mittendrin etwas schwierig werden :wink:
Teilweise übrigens deshalb weil es auch abgeschlossene Folgen gibt (sogenannte "Monster-of-the-week Folgen).
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Beitrag von The Punisher » 16.10.2010, 17:44

Akte X muß man von Anfang an sehen um dem Alien Verschwörungsverlauf folgen zu können. Bei 24 fängst du ja auch nicht erst bei Folge 13 an :lol:
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Beitrag von gelini71 » 16.10.2010, 18:16

Ich habe mit "Akte X" damals mit der VHS Serie angefangen - die erste VHS war ein Zusammenschnitt der drei Folgen von Scullys Entführung aus Staffel 2 , gefolgt von der Doppelfolge aus Staffel 1 mit dem Fall Thumbs (keine Ahnung ob ich den Namen jetzt richtig geschrieben habe). Man kann die Serie also durchaus durcheinander ansehen - aber in der richtigen Reihenfolge macht es mehr Spaß. :wink:
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Beitrag von Vince » 16.10.2010, 18:52

Akte X ist ganz groß. Von dem "Mystery-Schleier" würde ich mich nicht abhalten lassen - bin auch kein Mysteryfan, aber Ake X gehört trotzdem zu meinen Lieblingsserien. Bin gerade mal wieder dabei, die komplette Serie durchzugehen (momentan bei Staffel 8), insgesamt dürfte das locker das zehnte Mal sein, dass ich die Serie komplett durchgehe. Mir gefallen sowohl die abgeschlossenen Monster-of-the-Week-Folgen als auch die Mythologie, die man aber erst richtig genießen kann, wenn man sie eben von Anfang an und in allen Details verfolgt. Dann aber richtig.

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Beitrag von vstverstaerker » 17.10.2010, 15:28

Wenn, dann würde ich das auch wirklich nur zum Reinschnuppern nutzen. Für einen Eindruck, ob mir die Umsetzung generell gefällt, reicht es ja. Dass ich mal ein oder zwei Folgen davon gesehen habe, liegt schon deutlich mehr als 10 Jahre zurück :lol:


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Showgirls

Alle Darsteller, bis auf den Autofahrer an Anfang und Ende, sind durchaus überzeugend. Die Story, oder zumindest die Umsetzung, ist es jedoch weniger. Zum Ende hin wird alles immer unlogischer, bis ich mir während des Filmverlaufs eigentlich nur noch denke: "Wie dumm kann man eigentlich sein?" Daher funktioniert Showgirls als Drama nicht wirklich gut. Erotisch mag der Film durchaus sein, aber auch hier wird gewaltig mit der Logik kollidiert.
Letztlich zeigt der Film, wie die sonst grandiose Verschmelzung Verhoevens von gewaltdarstellenden Bildern und einem erotischen Knistern grandios fehlschlagen kann, wenn man sich zu sehr auf den freizügigen Aspekt konzentriert. So schrammt der Film nur knapp am totalen Reinfall vorbei. Komischerweise findet meine Freundin den Film ganz gut :shock:

Ich werd ihn sicher dennoch behalten :lol:

:liquid4:
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Beitrag von SFI » 17.10.2010, 16:13

Akte X lebt aber bei vielen noch vom Nostalgie Bonus. Klar, die Serie war wegweisend, allerdings hängt ihr auch die typische biedere und "Low Budget" TV Inszenierung der 80er und 90er an. So als Neueinteiger, der aktuelle Sachen wie 24 und dergleichen gewohnt ist, könnte das ganze schnell als Trash enden. Ist wie bei Star Trek und dem Vergleich zwischen dem biederen TNG der 80er/90er und der modernen Serie "Enterprise."
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„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“

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Beitrag von gelini71 » 17.10.2010, 16:41

SFI hat geschrieben:Akte X lebt aber bei vielen noch vom Nostalgie Bonus. Klar, die Serie war wegweisend, allerdings hängt ihr auch die typische biedere und "Low Budget" TV Inszenierung der 80er und 90er an.
Das trifft imo nur auf Staffel 1 & teileweise 2 zu - danach war das Budget sehr hoch & das sieht man der Serie durchaus an. Sicherlich sind manche Effekte nach heutigen Maßstäben eher mäßig bis schlecht , aber damals war das halt Stand der Dinge. Zudem lebte imo die Serie eher durch die beiden Hauptdarsteller 6 den teilweise wirklich überzeugenden Geschichten.
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Beitrag von vstverstaerker » 30.10.2010, 16:27

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Collateral

Manchmal sind es ziemlich einfache Dinge, die einen ungeheuer faszinieren können. Der Film lebt ungemein von der Spannung und den Darstellern, hierbei insbesondere Jamie Foxx. Die Story ist simpel, ohne verschnörkelte Effekte, leider auch etwas vorhersehbar, aber knallhart und sehenswert inszeniert. So kann ein guter Actionfilm aussehen, Michael Mann hat das ja schon mit "Heat" in Perfektion bewiesen. Ich muss mich wohl noch etwas mehr mit seinen Werken beschäftigen.

:liquid8:
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Beitrag von vstverstaerker » 08.11.2010, 19:29

Nochmal Michael Mann^^

Public Enemies

Entgegen vieler Kritiken, oder vielleicht haben diese auch gerade meine Erwartungen herunter geschraubt, war ich vom Gesamtwerk durchaus angetan. Besonders die hervorragenden Actionszenen beeindrucken nachhaltig. Auch die Darsteller haben mich überzeugt. Sieht man noch davon ab, dass es weitaus sinniger gewesen wäre, die Synchronsprecher andersrum einzusetzen.
Betrachtet man jedoch eher die Story und die Darstellung, so wirkt alles doch sehr klinisch. Es bleibt wenig beim Zuschauer hängen, auch die teils wenig gelungenen Handlungssprünge sind störend.
Ich hätte es sehr gut gefunden, wenn man sich noch mehr auf wahre Begebenheiten konzentriert hätte und das damalige Geschehen besser vermittelt hätte.
So werde ich mir den Film sicher gerne als fulminantes Actionspektakel wieder ansehen, aber als Aufklärung/Erklärung der Historie ist der Film leider kaum geeignet.

:liquid7:

District 9 habe ich mir auch angesehen. Ins Filmtagebuch kommt er erst nach einer zweiten Sichtung. Ich weiß schlichtweg nicht, was ich dazu schreiben soll und wie ich ihn bewerten soll, beeindruckend war er schon irgendwie.
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Beitrag von vstverstaerker » 13.11.2010, 10:24

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G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra [Blu-ray]

Wenn man mal das Hirn abschalten will und sich hemmungslos mit knallbunter CGI und nahezu pausenloser Action zuknallen will, dann ist G.I. Joe ein geeigneter Kandidat.
Wer aber eine irgendwie originelle Story sucht, der wird sie hinter diesem Filmtitel nicht finden. Alles wirkt leider recht lieblos, die Darsteller wirken allesamt wie aus einem schwachen B-Movie. Ein oder zwei gute Gags mag es geben, sonst lässt man sich von den eher nervigen Rückblenden und den futuristischen Waffen unterhalten. Immerhin hatte man bzgl. der optischen Effekte sehr viele Ideen.
Ein Film, der quasi unfertig wirkt und in dieser Form leider fast überflüssig, denn selbst für anspruchslose Action gibt es bessere Filme.

knappe :liquid5:
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Beitrag von vstverstaerker » 14.11.2010, 13:19

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Resident Evil [Blu-ray]

Ich habe das Glück, dass ich die Games der Reihe nie gespielt habe und eh generell versuche, Filme unabhängig von Games, Comics etc. zu betrachten.
So ist Resident Evil für mich einfach ein sehr unterhaltsamer Film mit einer guten Actiondarstellerin. Sicherlich entdeckt man mit jeder Sichtung des Films doch mal ein Logikloch, dennoch überwiegt aber der positive Gesamteindruck. So war man bemüht eine nicht ganz so simpel vorhersehbare Story zu kreieren. Gekonnt hat man mit Musik, Schnitten und Schockmomenten Horroratmosphäre erzeugt. Dabei ist man zwar keine neuen Wege gegangen, aber die bekannten hat man ordentlich umgesetzt. Ein guter Auftakt der Reihe, die ziemlich schwankende Ergebnisse hervor bringt/brachte.

:liquid7:
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Beitrag von vstverstaerker » 20.11.2010, 09:50

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Resident Evil: Degeneration [Blu-ray]

Neue Optik, ähnlicher Inhalt - die Computeranimationen sehen nicht immer gelungen aus, dennoch ist mein Fazit in dieser Hinsicht positiv. Man gewöhnt sich an die Optik und irgendwie macht diese Spielegrafik Spaß, sie erzeugt ein etwas anderes Filmerlebnis.
Die Story ist für einen entspannten Männerabend unterhaltsam - mehr nicht. Sie kommt vorhersehbar daher und hält sich leider viel zu lange mit diesem "Endgegner-Kampf" auf. Insgesamt lassen sich, aus meiner Sicht, größere Ähnlichkeiten zu Resident Evil: Apocalypse erkennen. Wer diesen No-Brainer mag, der wird auch mit Degeneration Freude haben. Wer, so wie ich, Apocalypse als den Tiefpunkt der ersten drei Realfilme erachtet, der sollte auch Degeneration nur als durchschnittliche Ergänzung für die RE-Sammlung im Regal betrachten.

:liquid5:
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Beitrag von vstverstaerker » 21.11.2010, 15:59

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Todeszug nach Yuma [Blu-ray]

Western lebt! Ein moderner, blitzeblanker Film und dennoch wirkt er klassisch zeitlos. Zwei starke Charaktere treffen aufeinander in einer stellenweise typischen Westernstory, gepaart mit Härte, die dem Film auch das gewisse Etwas verleiht. Die Musik von Marco Beltrami passt zudem hervorragend. Insgesamt kann man sich der Spannung von Todeszug nach Yuma nicht entziehen, lediglich vom Ende war ich dann doch minimal enttäuscht.

:liquid7: Vielleicht noch ein Punkt mehr bei einer weiteren Sichtung
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