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von McClane » 04.05.2013, 14:51
Hier geht es mir mal wieder ähnlich: Ein schön altmodischer Thriller mit einer Hauptfigur, deren Hard-Boiled-Attitüde wohlig traditionell daherkommt, ein Detektiv mit vielen interessanten Ecken und Kanten, von der Ex-Alki-Story bis hin zu der Erschiessung des Vergewaltigers (und all den Plotsträngen, die daran hängen). Neu ist daran nicht viel, aber das macht einen Großteil des Reizes von "Broken City" ausmacht, während der Mainplot doch recht überschaubar bleibt und man ab der Filmhälfte bestenfalls noch Details zu Lösung des Rätsels bekommt, die Karten ansonsten aber schon extrem offen auf dem Tisch liegen. Viele Subplots laufen ins Leere, gerade die von freeman erwähnten Szenen um Billys Freundin erweise sich am Ende als unnötig, da sie später nicht mehr aufgegriffen werden. Crowe und Zeta-Jones hingegen sind dufte Support, auch Wright überzeugt (ich hab auch kein Problem mit ihm) und vor allem Alona Tal möchte ich noch lobend erwähnen - kenne sie ja bereits aus "Veronica Mars" und "Supernatural" und würde mich freuen, wenn ihr mehr Karriere vergönnt sein würde. Großes wär bei der Prämisse und dem Drehbuch von "Broken City" vermutlich nicht herumgekommen, mit einigen Straffungen wäre es aber ein etwas spannenderer Standardthriller geworden als der Standardthriller, der er jetzt ist. Dank der Atmo und der altmodischen Haltung kann man sich trotzdem über den Film freuen, mehr wär aber trotzdem möglich gewesen.
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Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]