Bad Country

Filme abseits des Actiongenres mit Actionhelden (irgendwie so in der Art).
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Bad Country

Beitrag von freeman » 14.04.2014, 09:11

Bad Country

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Originaltitel: Bad Country
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2014
Regie: Chris Brinker
Darsteller: Amy Smart, Willem Dafoe, Neal McDonough, Matt Dillon, Tom Berenger, Bill Duke, Chris Marquette, Kevin Chapman, J.D. Evermore, Frederick Weller u.a.

Bud Carter will in seinem Heimatbezirk endlich richtig mit dem zwielichtigen Gesocks aufräumen, doch wirkliche Erfolge kann er nie so recht vorweisen. Da kommt ihm Jesse gerade recht. Ein Gangster und der rechte Arm des schmierigen Unternehmers Lutin, der einigen Dreck am Stecken zu haben scheint, aber noch nie belangt werden konnte.
:liquid6:

Zur "Bad Country" Kritik

In diesem Sinne:
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Beitrag von StS » 14.04.2014, 09:33

Die Kritik hatte ich mir bereits am WoE durchgelesen. Klingt zumindest nach einem soliden Leihkandidat. Werd ich mal im Auge behalten... :wink:

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Beitrag von StS » 02.05.2015, 17:23

Auf wahren Begebenheiten beruhend, ist „Bad Country“ (2014) ein im Jahre 1983 angesiedelter Crime-Thriller (was man dem Streifen dank mangelnder Details jedoch kaum ansieht), der mit einer echt anständigen Besetzung aufzuwarten vermag (u.a. Willem Dafoe, Matt Dillon, Neal McDonough, Amy Smart, Tom Berenger und Bill Duke), aus deren Reihen die meisten allerdings nur bedingt engagiert bei der Sache waren, sowie von Regie-Debütant Chris Brinker in Szene gesetzt wurde, der im Vorfeld vor allem als Produzent (beispielsweise bei den beiden „Boondock Saints“-Flicks) tätig war und kurz nach den Dreharbeiten überraschend verstarb. Das Skript stammt ebenfalls von ihm – und markiert eine zentrale Schwachstelle der Produktion: Eine Story wie die erzählte hat man bereits relativ oft geboten erhalten, wobei man neue Impulse oder Ideen im Vorliegenden leider vergebens sucht. Obendrein bleiben die Charaktere durchweg oberflächlich und dienen die vielen Verstrickungen der Protagonisten (etwa die Interessen verschiedener Behörden) im Grunde bloß dazu, die Geschichte komplexer wirken zu lassen als sie tatsächlich ist. Dem Werk mangelt es an Fokus, Tiefe, echten Emotionen und „Gewicht“. Zudem wirkt die Inszenierung recht uninspiriert und rein „zweckdienlich“ in Szene gesetzt – was die Action und Locations mit einschließt (gerade der Süden Louisianas hätte eigentlich deutlich mehr Atmosphäre hergeben müssen). Wahrhaft schwach ist der Film dennoch nicht – was primär daran liegt, dass zu keiner Zeit Langeweile aufkommt und keine wirklich herausragend schlechten Eigenschaften zu verzeichnen sind. Die Sache ist nur, dass die ganze Schose halt enttäuschend belanglos ausgefallen ist. Genre-Allesgucker können durchaus mal einen Blick riskieren – alle anderen haben aber eine Reihe besserer Veröffentlichungen ähnlichen Strickmusters zur Auswahl und sollten dann doch lieber gleich zu einer eben jener greifen…

knappe :liquid5:

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