Ich hoffe, Du hast neben Deinem Rezensionsexemplar noch ordentlich was dafür bekommen!
Vorhersehbar, langweilig, unverkennbar kostengünstig und handwerklich mau (u.a. mit unterdurchschnittlichen Hintergrund-Projektionen) umgesetzt, nicht gerade gut gespielt, teils unfreiwillig komisch sowie mit ein paar belanglosen Action-Momenten aufwartend, markiert „the Humanity Bureau“ eine der bislang größten „Gurken“ in Nic Cage´s Filmographie. Kann man dieser öden Veröffentlichung auch was Positives bescheinigen? Schöne Landschaften, einzelne reizvolle „düstere“ Story-Elemente und ein (in bestimmter Hinsicht) „fieser“ Showdown – bevor die letzten Sekunden vorm Einsetzen des Abspanns dann allerdings wiederum echt mies geraten sind…
gute
Die (spärliche) Action ist ungelenk inszeniert worden und "das große Geheimnis" ist keins - zumindest nicht, wenn man schon ein paar bekannte Sci-Fi-Filme und -Bücher in seinem Leben gesehen/gelesen hat...
Obendrein ist der Streifen voller doofer Momente... z.B.:
- Cage spielt in seiner Wohnung einfach mal so mit ner Angel rum, während er ein ernstes Gespräch mit seinem Kollegen führt - und piekst damit prompt mal ein Loch in ein wertvolles Gemälde bei ihm an der Wand... ooops!
- Der eigentlich smarte Junge soll sich benehmen, da das Gespräch mit Cage über die Zukunft seiner Familie entscheidet - und macht prompt alles falsch, was man nur falsch machen kann. Zu allem Überfluss will er in dem Kontext dann auch noch ein Vogel retten, der just zuvor aus dem Nest geplumpst ist... und fällt dabei selbst vom Dach!
- statt dass der Haupt-Baddie die Verfolgung vorantreibt, geht er lieber im Pool schwimmen... und spritzt dabei seinen am Rande stehenden Kollegen nass, der seinerseits nicht schwimmen kann.
- Cage redet mit seinem Auto über den Zustand seines Benzintanks, während die schwache Rückenprojektion das ganze wie eine Parodie wirken lässt...
Der Film aber nimmt sich ernst - da sind solche Momente umso schlimmer...
