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Enemies Closer
Verfasst: 24.01.2014, 15:14
von McClane
Enemies Closer
Originaltitel: Enemies Closer
Herstellungsland: USA/Kanada
Erscheinungsjahr: 2013
Regie: Peter Hyams
Produktion:
Joel Silver, Moshe Diamant, Courtney Solomon u.a.
Darsteller:
Jean-Claude Van Damme, Tom Everett Scott, Orlando Jones, Matt Medrano, Kristopher Van Varenberg, Zahary Baharov, Linzey Cocker, Atanas Srebrev, Jonas Talkington, Dimo Alexiev, Christopher Robbie u.a.
In diesem unter anderem von Joel Silver produzierten Beitrag zur Reihe After Dark Action lässt Regisseur Peter Hyams die Streithähne Tom Everett Scott und Orlando Jones aneinandergeraten. Deren Feindschaft wird allerdings zur Zweckgemeinschaft im Überlebenskampf, als sie ins Visier der Söldnertruppe um Oberfiesling Jean-Claude van Damme geraten.
Hier geht's zur Kritik
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freeman ist wertungstechnisch closer an der 10
Das Ergebnis ist ein sehr unterhaltsamer, tempomäßig verdammt stimmiger und mehr als ordentlich gespielter Actioner, dem vielleicht noch ein oder zwei echte Highlightszenen (etwa ein paar große Explosionen) durchaus gut gestanden hätten. Die vorhandene Action überzeugt dafür mit starker Choreographie und einem ordentlichen Härtegrad, bei dem vor allem Jean-Claude Van Damme mehr als einmal extrem derbe hinlangen darf.
Zur "Enemies Closer" Kritik
In diesem Sinne:
freeman
Verfasst: 24.01.2014, 17:35
von kami
Sehe den deutlich stärker und vor allem spannender, in den anderen Aspekten sind uns ja weitesgehend einig. Im Vergleich zu den genannten Filmen aus dem CLIFFHANGER-Kielwasser fällt ENEMIES CLOSER leider in Hinsicht auf die Schauwerte ab, Wald und Wiese sind ja nun ohnehin schon nicht die attraktivsten Schauplätze, wurden aber anderswo (z.B. in HUNT TO KILL) auch schon effektiver eingefangen. Davon abgesehen rockt ENEMIES CLOSER aber sehr ordentlich, von den sympathischen bis interessanten Charakteren, verkörpert von gut aufgelegten, engagierten Darstellern über das angenehm straffe Erzähltempo bis hin zur famos inszenierten Action gibt es hier viel Grund zur Freude. Und van Damme als umweltbewusster, vegetarischer und angenehm psychopathischer Söldnerboss ist für sich schon ein Highlight.
Hat mir alles in allem richtig Spaß gemacht.
Verfasst: 24.01.2014, 23:38
von Fist_of_Retro
Der wird übrigens dann FSK ab 16 sein. Kamis Meinung hat mich neugierig gemacht. Werde denn dann auf DVD kaufen und dann meine Meinung posten.
Edit 14.03.2014
Hab den Film gerade auf DVD geschaut und er hat mir wirklich sehr gut gefallen. Peter Hayms hat einen sehr kurzweiligen, kleinen Thriller gedreht. Hier in der dritten Zusammenarbeit mit Jean-Claude Van Damme spielt der gute Belgierer mal wieder einen Badass. Sein Charakter Xander ein total umweltbewusster, vegetarischer Psychopath der schon als kleiner Junge seine Großmutter getötet hat weil die seine Lieblingsgans geschlachtet hat war wirklich gut. Auch durfte Jean wieder was von seinen Kampfkünste zeigen.
Xander hat eine kleine Anzahl an Männer die viel zu schnell sterben da ist keine richtige starke Hand dabei.
Tom Everett Scott als Park-Ranger Henry hat mir auch gut gefallen. Er wehrt sich und ist gut im Umgang mit der Waffe.
Auch Orlando Jones als Clay fand ich gut. Zuerst will er Henry umbringen doch dann müssen sich die beiden zusammenraufen. In einer Situation muss er Henry auch das Leben retten. Das macht aber nur weil nach seiner Ansicht nur er Henry töten darf.
Die Insel war ein gute Location schön dreckig, matschig.
Henry hat ja ein paar fiese Fallen für die Männer von Xander parat gehabt.
Die Kämpfe sind solide choreographiert und auch ein wenig blutig.
Hier gebe ich

Punkte, da mir der Film sehr gut gefallen hat, Van Damme als Bösewicht überzeugt und die Action auch stimmt. Nur das Finale war sehr schwach das hat mir gar nicht gefallen.
Verfasst: 18.03.2014, 08:58
von freeman
Mir hat
Enemies Closer
ziemlich gut gefallen!
In diesem Sinne:
freeman
Verfasst: 23.03.2014, 16:51
von Kruger
Ein DTV-Actioner, der mal was taugen könnte? Gibts sowas noch? Muss mal reinschauen.
Verfasst: 04.04.2016, 18:19
von SFI
Zugegeben, die Fights sind nett und hart inszenziert, JCVD mit Clownsfrisur samt psychopatischem Touch eine Abwechslung, doch dieser Umstand führt nun auch dazu, dass mir die eigentlichen Helden samt ihrem Gebaren egal sind. Degradiert zur Luftnummer, wie der laue Wind auf dem drögen Waldbolzplatz.

Verfasst: 29.05.2017, 23:56
von John_Clark
Wer meine Kolumne etwas regelmässiger verfolgt, der weiss, dass ich stets auf der Suche nach der nächsten mir noch unbekannten B-Perle bin. Und nun stiess ich auf Enemies Closer aus dem Jahr 2013 mit Jean-Claude Van Damme in einer ziemlich ungewohnten Rolle.
Inhalt:
Parkranger Henry (Tom Everett Scott) lebt zurückgezogen im Grenzgebiet zwischen den USA und Kanada. Eines Nachts stösst Henry auf Clay (Orlando Jones), der mit ihm noch eine alte Rechnung zu begleichen hat. Und wäre dies nicht schon Ärger genug, sucht auch noch ein Drogenkartell unter der Leitung des vegan-exzentrischen Xander (Jean-Claude Van Damme) nach einer verloren gegangenen Ladung Heroin.
Regisseur Peter Hyams kann mittlerweile auf eine beachtliche Filmographie zurückblicken. Titel wie The Presidio, Outland, Time Cop, Sudden Death oder auch End of Days kann sich der mittlerweile 74jährige auf seine Visitenkarte drucken lassen. Und mit Enemies Closer hat Hyams vielleicht den Versuch unternommen seine actionreiche Karriere mit einem handfesten Werk abzurunden.
Die Hauptrolle in Enemies Closer hat Tom Everett Scott inne, ein selbst mir praktisch unbekannter Name. Dieser löste seine Aufgabe jedoch sehr ordentlich, obwohl er mir in den ersten Filmminuten das Gefühl gab einen Folge Ein Mountie in Chicago zu sehen. Glücklicherweise verflog diese flapsig-lockere Atmosphäre jedoch schnell. Orlando Jones seh ich generell gerne im TV. Auch hier verhalf er seiner Figur zu einem guten Auftritt. Jedoch konnte ich dem Film Jones und Scott als zusammenarbeitendes Duo nie richtig abkaufen. Jean-Claude Van Damme war hier einfach nur vom Teufel besessen. Was für ein geiler Auftritt. Völlig überrissenes Schauspiel, er wirkte wie eine schrille Comicfigur und spielte, als wäre er von allen guten Geistern verlassen worden. Man mag von Darstellern wie Van Damme noch so wenig halten, aber was der kickende Belgier dem Zuschauer hier an Unterhaltung bot war ganz grosses Kino. Herrlich.
Enemies Closer ist ein typischer Survival-Actionthriller, der ein wenig in die Kerbe Cliffhanger schlägt. Der Film wirkt richtig “Old School” und die Actionszenen wissen sehr zu überzeugen. Dem Film hätte vielleicht noch ein wenig mehr Bums gut getan, zudem hat Hyams meines Erachtens zu wenig aus der schönen Kulisse herausgeholt. Aber der Film wusste in seinen 81 Filmminuten trotzem richtig gut zu unterhalten.
Fazit: Enemies Closer könnte das letzte Werk von Peter Hyams gewesen sein. Und dies ein sehr ordentliches noch dazu. Der Film ist vielleicht eine kleine B-Perle. Ich mag den Gedanken dazu gerne anregen. Well done!

Re: Enemies Closer
Verfasst: 13.05.2025, 09:12
von StS
„Enemies Closer“ (2013) ist das wohl finale Werk von Regisseur Peter Hyams, dessen Karriere von den Siebziegern bis in die späten Neunziger ziemlich gut lief – siehe z.B. „Capricorn One“, „2010“ und „the Relic“ – bevor es mit eben jener dank „End of Days“, „the Musketeer“, „Sound of Thunder“ sowie „Beyond a Reasonable Doubt” zunehmend abwärts ging. Im Rahmen der „Action after Dark“-Reihe vertrauten ihm Courtney Solomon und Joel Silver dann aber doch noch einmal $5 Millionen für einen humorigen Action-Thriller an – welcher ihn im Zuge dessen mit seinem damaligen „Timecop“- und „Sudden Death“-Star Jean-Claude van Damme wiedervereinte, der seine besten Zeiten da jedoch auch schon länger hinter sich hatte…
Angesiedelt auf einer bewaldeten, fast menschleeren Insel an der kanadisch-amerikanischen Grenze, ist die erzählte Geschichte derer Renny Harlin´s „Cliffhanger“ überaus ähnlich – für sich betrachtet im Vorliegenden aber genauso banal wie die gebotenen Dialoge und Charakter-Zeichnungen. Der „dramatische Kern“ der Story wird zwar nie vernünftig ausgelotet, einzelne Anschluss-Fehler fallen ins Auge, manche Entscheidungen sind recht dumm und Logik-Schwächen gibt es reichlich – allerdings ist der Schauplatz zwar unspektakulär, aber nett, kommen die regelmäßigen Fights ansehnlich inszeniert daher und wissen einen zufrieden zu stellen, schlagen sich Tom Everett Scott und Orlando Jones als „Action Helden“ wacker und entfaltet sich das Ganze mit knapp über 80 Minuten durchaus kurzweilig…
Und JCvD als Baddie? Mit seinen roten Haaren, seiner Abneigung gegen Schusswaffen und seinem ständigen Gebrabbel über seine vegane und Umwelt-schützende Lebenseinstellung wirkt er wie eine „Cartoon-eske Karikatur“ – was so natürlich (samt Selbstironie und „Spiel mit Genre-Klischees“) gewollt ist und für etwas Belustigung sorgt; den Film insgesamt aber nicht nennenswert/genügend über die „solide B-Movie-Belanglosigkeit“ hinaus zu „elevaten“ vermag. Zumindest ist ein Ansehen im O-Ton hier geradezu Pflicht – dank seines Akzents sowie der Einbindung der französischen Sprache. Alles in allem ist der Streifen
okay: Passable „Old-School-Videothekenware“, könnte man sagen – einer aus der Schar unzähliger Filme, an die sich heutzutage im Prinzip kaum noch jemand erinnert…

Re: Enemies Closer
Verfasst: 13.05.2025, 17:39
von Cinefreak
Den kann man ja - genau wie den wirklich guten TRANSIT - bei freevee kostenlos schauen. Bisher bin ich immer drüber weggegangen, aber wenn ich eure Beiträge so überfliege, scheint EC ja kein kompletter 08/15 Klopper-Totalausfall zu sein. Sollte ihm wohl doch mal ne Chance geben...;)
Re: Enemies Closer
Verfasst: 13.05.2025, 18:49
von StS
Cinefreak hat geschrieben: ↑13.05.2025, 17:39
Den kann man ja - genau wie den wirklich guten TRANSIT - bei freevee kostenlos schauen.
Dort hab ich den auch geschaut.
