Der Netlaudio threat - Kostenlose Musik aus dem Netz
Verfasst: 23.01.2008, 15:53
The best things in life are free
Ein Netlabel ist ein Musiklabel , welches nur im Internet gibt. Keine Physischen Tonträger wie Schallplatte oder CD. Dahinter steckt ein neuer Ansatz wie vielleicht in Zukunft Musik unter das Volk gebracht werden kann.
Hintergrund
Seit knapp 20 Jahren steckt die klassische Musikindustrie (kurz MI) in einer Krise. Erst brachen der Markt durch die Geburtenschwachen Jahrgänge ein , dann kam durch das Internet & der Möglichkeit mit MP3 Musik schnell & unkompliziert zu übertragen. Tauschbörsen wie Napster oder Kazaa kamen & gingen auch wieder & der sonst so treue Konsument war auf einmal nicht mehr bereit , für Musik Geld auszugeben oder gar Copyrights zu beachten.
Die MI verpennte viele Trends , so z.B. auch die Möglichkeit zum digitalen Verkauf von Musik. Bis heute gibt es keinen Shop für MP3 , der von den Plattenfirmen selber betrieben wird. Die 2 größten MP3 Shops werden von einem Telekomunikationsunternehmen & einem PC Hersteller betrieben – das sagt doch schon alles aus.
Stattdessen werden Pressewirksam Schulkinder auf Tausende von Euro verklagt weil diese mal einen Song aus dem Netz runtergeladen hat , es werden Haufenweise Mitarbeiter entlassen & Künstler wegen zu geringer Verkaufzahlen vor die Tür gesetzt – allesamt Verzweifelungstaten eines Dinosauriers der in den letzten Lebenszügen steckt. Statt sich den neuen Gegebenheiten zu stellen wird auf die Einhaltung des Besitzstandes gepocht.
Von Nachwuchsarbeit hat sich die MI schon lange verabschiedet – sogar die hochgelobten Castingstars sind für die MI kein Garant mehr für dicke Verkäufe. Wir leben in einer Zeit wo es reicht , innerhalb von 6 Werktagen 450 CD Maxis zu verkaufen um in die Top 20 der Charts zu kommen – was ist da dann noch ein Platz 1 wert ?
Auch die Indielabels haben Probleme – selbst so bekannte Labels wie Ladomat oder Kitty-Yo verkaufen ihre Musik nur noch online , weil das Risiko einer CD Pressung zu groß ist. Große Vertriebe wie die Amato in UK oder die Deutsche EfA sind Pleite.
Hier setzt nun das Netlabel an. Die Idee: Warum sollte man etwas dem Kunden verkaufen wenn der es sich doch eh kostenlos besorgt ? Da kann man doch direkt verschenken. Man kann somit Newcomern eine Chance geben sich zu entwickeln , man hat Platz für Experimente & der Konsument kann aus der Vielzahl des Angebots sich seine Favoriten rauspicken. Der Kunde wird nicht mit DRMs & Kopierschutz als potentiellen Verbrecher behandelt , sondern man erlaubt ihm sogar , die Musik weiterzugeben.
Mit der CC-Lizenz wird das Copyright der Künstler gewahrt & gleichzeitig der Kunde nicht automatisch als potentieller Verbrecher behandelt.
Die Netlabels kommen aus der Technoszene aber mittlerweile haben auch Rockbands & auch der Hip Hop die Chance dieser Art des Musikvertriebs erkannt. Wer sucht der findet auch hier jede Menge gute Musik von neuen Künstlern. Bloß muß man halt Wissen wo man suchen muß.
Ich selber habe vor circa 4 Jahren die Netlabelszene entdeckt & möchte nun hier in loser Folge Labels & Releases vorstellen , in der Hoffnung das sich der ein oder andere aus Neugierde sich das mal anhört. Die Qualität der Produkte steht denen von gekauften in nix nach.
Wer selber etwas gutes entdeckt kann dies natürlich auch hier posten – Mitmachen & Feedback ist ausdrücklich erwünscht.
Zum Anfang erst mal ein paar Grundlegende links
Unabhängigkeitserklärung
Eine Sendung des SWR2 zum Thema Netlabels. Die 27 Minuten lange Sendung kann als MP3 runtergeladen werden. Die Sendung ist verdammt gut & kurzweilig & hat jede Menge Information. Musikalisch geht es von Rock/Punk über HipHop bis hin zu Techno. Unbedingt runterladen & anhören – es lohnt sich.
Phlow
Phlow ist ein Onlinemagazin mit Infos über die Netzwelt.
Rowolo
In Rowollo verzeichnen Netlabels ihre neuen Vös – ist allerdings sehr Technolastig.
Starfrosch
Starfrosch ist Musikmagazin für Onlinemusik , mit Bewertungen & der Möglichkeit zum anhören.
Ein Netlabel ist ein Musiklabel , welches nur im Internet gibt. Keine Physischen Tonträger wie Schallplatte oder CD. Dahinter steckt ein neuer Ansatz wie vielleicht in Zukunft Musik unter das Volk gebracht werden kann.
Hintergrund
Seit knapp 20 Jahren steckt die klassische Musikindustrie (kurz MI) in einer Krise. Erst brachen der Markt durch die Geburtenschwachen Jahrgänge ein , dann kam durch das Internet & der Möglichkeit mit MP3 Musik schnell & unkompliziert zu übertragen. Tauschbörsen wie Napster oder Kazaa kamen & gingen auch wieder & der sonst so treue Konsument war auf einmal nicht mehr bereit , für Musik Geld auszugeben oder gar Copyrights zu beachten.
Die MI verpennte viele Trends , so z.B. auch die Möglichkeit zum digitalen Verkauf von Musik. Bis heute gibt es keinen Shop für MP3 , der von den Plattenfirmen selber betrieben wird. Die 2 größten MP3 Shops werden von einem Telekomunikationsunternehmen & einem PC Hersteller betrieben – das sagt doch schon alles aus.
Stattdessen werden Pressewirksam Schulkinder auf Tausende von Euro verklagt weil diese mal einen Song aus dem Netz runtergeladen hat , es werden Haufenweise Mitarbeiter entlassen & Künstler wegen zu geringer Verkaufzahlen vor die Tür gesetzt – allesamt Verzweifelungstaten eines Dinosauriers der in den letzten Lebenszügen steckt. Statt sich den neuen Gegebenheiten zu stellen wird auf die Einhaltung des Besitzstandes gepocht.
Von Nachwuchsarbeit hat sich die MI schon lange verabschiedet – sogar die hochgelobten Castingstars sind für die MI kein Garant mehr für dicke Verkäufe. Wir leben in einer Zeit wo es reicht , innerhalb von 6 Werktagen 450 CD Maxis zu verkaufen um in die Top 20 der Charts zu kommen – was ist da dann noch ein Platz 1 wert ?
Auch die Indielabels haben Probleme – selbst so bekannte Labels wie Ladomat oder Kitty-Yo verkaufen ihre Musik nur noch online , weil das Risiko einer CD Pressung zu groß ist. Große Vertriebe wie die Amato in UK oder die Deutsche EfA sind Pleite.
Hier setzt nun das Netlabel an. Die Idee: Warum sollte man etwas dem Kunden verkaufen wenn der es sich doch eh kostenlos besorgt ? Da kann man doch direkt verschenken. Man kann somit Newcomern eine Chance geben sich zu entwickeln , man hat Platz für Experimente & der Konsument kann aus der Vielzahl des Angebots sich seine Favoriten rauspicken. Der Kunde wird nicht mit DRMs & Kopierschutz als potentiellen Verbrecher behandelt , sondern man erlaubt ihm sogar , die Musik weiterzugeben.
Mit der CC-Lizenz wird das Copyright der Künstler gewahrt & gleichzeitig der Kunde nicht automatisch als potentieller Verbrecher behandelt.
Die Netlabels kommen aus der Technoszene aber mittlerweile haben auch Rockbands & auch der Hip Hop die Chance dieser Art des Musikvertriebs erkannt. Wer sucht der findet auch hier jede Menge gute Musik von neuen Künstlern. Bloß muß man halt Wissen wo man suchen muß.
Ich selber habe vor circa 4 Jahren die Netlabelszene entdeckt & möchte nun hier in loser Folge Labels & Releases vorstellen , in der Hoffnung das sich der ein oder andere aus Neugierde sich das mal anhört. Die Qualität der Produkte steht denen von gekauften in nix nach.
Wer selber etwas gutes entdeckt kann dies natürlich auch hier posten – Mitmachen & Feedback ist ausdrücklich erwünscht.
Zum Anfang erst mal ein paar Grundlegende links
Unabhängigkeitserklärung
Eine Sendung des SWR2 zum Thema Netlabels. Die 27 Minuten lange Sendung kann als MP3 runtergeladen werden. Die Sendung ist verdammt gut & kurzweilig & hat jede Menge Information. Musikalisch geht es von Rock/Punk über HipHop bis hin zu Techno. Unbedingt runterladen & anhören – es lohnt sich.
Phlow
Phlow ist ein Onlinemagazin mit Infos über die Netzwelt.
Rowolo
In Rowollo verzeichnen Netlabels ihre neuen Vös – ist allerdings sehr Technolastig.
Starfrosch
Starfrosch ist Musikmagazin für Onlinemusik , mit Bewertungen & der Möglichkeit zum anhören.



























































































