Jack Bauer ist eh cooler als die gesamte Lost Truppe (außer vielleicht Mr. Ecco , aber der spielt ja nur in einigen Folgen mit)
Lost (Season 1) + Gesamtwerkreview
Ich will aber meine Ruhe haben, wenn ich Lost anfange, und nicht noch eine letzte miese achte 24-Staffel im Regal stehen haben, die mich wehleidig anklagt: "Guck mich! Guck mich!" ;)Hannibal hat geschrieben: Alter, das geht ja gar nicht![]()
Schieb Lost vor den ollen 24-Mist...da passiert doch eh nix neues mehr..
Lost - Season 1
Endlich, endlich ist es soweit - ich habe Lost gesehen! Zumindest die erste Staffel. Und was soll ich sagen? Ich bin ABSOLUT...
...ernüchtert.
Zugegeben, ein gewisser Suchteffekt stellt sich schon ein, zumindest habe ich die 25 Episoden recht zügig hinter mich gebracht. Das Opening ist sehr sehr stark, und der Versuchung zu widerstehen, einen spektakulären Flugzeugabsturz zu inszenieren, war absolut die richtige Entscheidung. Auch die Inselatmosphäre ist toll und passte darüber hinaus sogar perfekt in das derzeitige Wetter, das zwischen Sonnenphasen und Regen und Gewitter wechselte.
Ansonsten sehe ich schablonenhafte Figuren in einem Sozialexperiment, das in schlimmen Momenten auf Big-Brother-Niveau herabsinkt, "vertieft" mit unsäglich oberflächlichen Flashbackszenen, die einfach nicht funktionieren wollen. Dabei halten die Darsteller ihre Figuren durch ihre fast durchgängig sehr guten Leistungen (herausragend: Terry O`Quinn) noch so interessant wie nur möglich, können deren Plattheit aber nicht auffangen, sondern bloß die Hoffnung vertagen, dass vielleicht in Zukunft Interessanteres passiert.
Alleine die "Klassenaufteilung" in den Standardcast, der immer direkt vor der Linse steht, und den Statisten, die mal durch den Hintergrund laufen und hin und wieder als Auffanglager für neue Figuren herhalten müssen, die dann auch gerne mal wieder sofort aus dem Spiel genommen werden, das ist schon sehr unglücklich gelöst.
Und Mystery? Also als Vorbereitung auf zukünftige Staffeln lass ich das ja noch gelten, aber für sich betrachtet lösen die Vorkommnisse auf der Insel bislang noch kaum mehr als ein Schulterzucken aus. Mir ist die Mainstreamkompatibilität gerade hier zu stark ausgerichtet, denn abgesehen von den wenigen (Alp-)Traumsequenzen wird viel zu handschriftlos und ausgedehnt inszeniert, als dass die Mystery-Elemente für Schauder sorgen könnten.
Fazit? Mittelschwere Enttäuschung... Maximal

Endlich, endlich ist es soweit - ich habe Lost gesehen! Zumindest die erste Staffel. Und was soll ich sagen? Ich bin ABSOLUT...
...ernüchtert.
Zugegeben, ein gewisser Suchteffekt stellt sich schon ein, zumindest habe ich die 25 Episoden recht zügig hinter mich gebracht. Das Opening ist sehr sehr stark, und der Versuchung zu widerstehen, einen spektakulären Flugzeugabsturz zu inszenieren, war absolut die richtige Entscheidung. Auch die Inselatmosphäre ist toll und passte darüber hinaus sogar perfekt in das derzeitige Wetter, das zwischen Sonnenphasen und Regen und Gewitter wechselte.
Ansonsten sehe ich schablonenhafte Figuren in einem Sozialexperiment, das in schlimmen Momenten auf Big-Brother-Niveau herabsinkt, "vertieft" mit unsäglich oberflächlichen Flashbackszenen, die einfach nicht funktionieren wollen. Dabei halten die Darsteller ihre Figuren durch ihre fast durchgängig sehr guten Leistungen (herausragend: Terry O`Quinn) noch so interessant wie nur möglich, können deren Plattheit aber nicht auffangen, sondern bloß die Hoffnung vertagen, dass vielleicht in Zukunft Interessanteres passiert.
Alleine die "Klassenaufteilung" in den Standardcast, der immer direkt vor der Linse steht, und den Statisten, die mal durch den Hintergrund laufen und hin und wieder als Auffanglager für neue Figuren herhalten müssen, die dann auch gerne mal wieder sofort aus dem Spiel genommen werden, das ist schon sehr unglücklich gelöst.
Und Mystery? Also als Vorbereitung auf zukünftige Staffeln lass ich das ja noch gelten, aber für sich betrachtet lösen die Vorkommnisse auf der Insel bislang noch kaum mehr als ein Schulterzucken aus. Mir ist die Mainstreamkompatibilität gerade hier zu stark ausgerichtet, denn abgesehen von den wenigen (Alp-)Traumsequenzen wird viel zu handschriftlos und ausgedehnt inszeniert, als dass die Mystery-Elemente für Schauder sorgen könnten.
Fazit? Mittelschwere Enttäuschung... Maximal
Kann ich übrigens auch so bestätigen. Ist einer dieser Serien, die sich ihre eigenen Gesetze im fortschreitenden Verlauf neu erstellen bzw. konstant verändern - was wirklich so wirkt, als wäre das Konzept bewusst schwammig gehalten worden, was diverse Möglichkeiten eröffent, ja, aber auch wie "die leichte Lösung" anmutet...Vince hat geschrieben:Was ich anfange, beende ich i.d.R. auch - sonst hätt ich mir ja nicht die Gesamtbox holen müssen. Trotzdem befürchte ich eher das, was Timo im letzten Posting schreibt...Sir Jay hat geschrieben:ohje will sich der vince jetzt auch die letzten 5 staffeln aufzwingen?
Season 2
Ok, jetzt werden halt ein paar ganz nette psychologische Schubladen aufgemacht... nicht mehr, nicht weniger. Dass die Serie ab jetzt immer wieder neue Fässer aufmachen soll und ein langfristiges Konzept damit über den Haufen wirft, deutet sich dabei schon mal an. Ansonsten dieselben Probleme wie vorher, daran ändert auch die Neuentdeckung unter Land nicht viel. Immer noch komplett uninspiriertes Rein- und Rausschreiben von Figuren, die beispielsweise gern mal in den Rückblenden schön ausgeschmückt werden, um ihnen dann auf der Insel jegliche Bedeutung zu nehmen. Und der sich anbahnende übergreifende Erzählstrang um die "Anderen" ist irgendwie auch noch luftleer.
Größtes Problem ist für mich wahrscheinlich dabei noch die viel zu glattpolierte Mainstreamsprache - was hätte das für ne geile Serie sein können, wenn man die wie "Twin Peaks" aufgezogen hätte. So muss man sich mit den paar etwas surrealeren Traumsequenzen begnügen. Schade. Wären da nicht die Handvoll interessanten Charaktere (ganz oben für mich immer noch Terry O'Quinn), die Serie wär ein richtiger Totalausfall.

Ok, jetzt werden halt ein paar ganz nette psychologische Schubladen aufgemacht... nicht mehr, nicht weniger. Dass die Serie ab jetzt immer wieder neue Fässer aufmachen soll und ein langfristiges Konzept damit über den Haufen wirft, deutet sich dabei schon mal an. Ansonsten dieselben Probleme wie vorher, daran ändert auch die Neuentdeckung unter Land nicht viel. Immer noch komplett uninspiriertes Rein- und Rausschreiben von Figuren, die beispielsweise gern mal in den Rückblenden schön ausgeschmückt werden, um ihnen dann auf der Insel jegliche Bedeutung zu nehmen. Und der sich anbahnende übergreifende Erzählstrang um die "Anderen" ist irgendwie auch noch luftleer.
Größtes Problem ist für mich wahrscheinlich dabei noch die viel zu glattpolierte Mainstreamsprache - was hätte das für ne geile Serie sein können, wenn man die wie "Twin Peaks" aufgezogen hätte. So muss man sich mit den paar etwas surrealeren Traumsequenzen begnügen. Schade. Wären da nicht die Handvoll interessanten Charaktere (ganz oben für mich immer noch Terry O'Quinn), die Serie wär ein richtiger Totalausfall.
Season 3
Ok zugegeben, die letzte Folge hatte (abgesehen von der zu erwartenden Sache um den kleenen Hobbit) am Ende ein paar nette Überraschungen, aber irgendwie bleibt das Gefühl, dass in Staffel 4 dann doch wieder der Kurs gewechselt wird. So geht das nämlich jetzt fast Folge für Folge. Dieser ganze Unterbau um die "Anderen" hat mich bis jetzt noch kein bisschen in den Bann gezogen. Mir wäre lieber gewesen, man hätte den Isolationsaspekt zunehmend weiter betont, der am Anfang zumindest so halbwegs noch rüberkam. Dass da jetzt so ne Art Insel-Big-Brother mit zwei Dörfern draus gemacht wird, soll wohl soziologisch experimentell sein, ist aber in meinen Augen bislang bloß leidlich interessant.

Ok zugegeben, die letzte Folge hatte (abgesehen von der zu erwartenden Sache um den kleenen Hobbit) am Ende ein paar nette Überraschungen, aber irgendwie bleibt das Gefühl, dass in Staffel 4 dann doch wieder der Kurs gewechselt wird. So geht das nämlich jetzt fast Folge für Folge. Dieser ganze Unterbau um die "Anderen" hat mich bis jetzt noch kein bisschen in den Bann gezogen. Mir wäre lieber gewesen, man hätte den Isolationsaspekt zunehmend weiter betont, der am Anfang zumindest so halbwegs noch rüberkam. Dass da jetzt so ne Art Insel-Big-Brother mit zwei Dörfern draus gemacht wird, soll wohl soziologisch experimentell sein, ist aber in meinen Augen bislang bloß leidlich interessant.
Season 4
Die Tatsache, dass die Insel jetzt nicht mehr nur noch für Flashbacks verlassen wird, sondern auch für Ausschnitte aus der Zukunft, gefällt mir immerhin schon mal besser als die kompletten Staffeln 1 bis 3. Das legt den Eindruck nahe, dass hier ein Bogen geschlossen werden und die Serie zu einem runden Abschluss gebracht werden soll. Auch sonst tut die Straffung der Serie sehr gut, das alles wirkt bei weitem nicht mehr so aufgeplustert wie vorher, die Füllepisoden halten sich in Grenzen. Inhaltlich bleibt dagegen alles beim alten Stand, ich kann mich einfach nicht mit der oberflächlichen Sprache der Serie anfreunden. Mehr als leidliche Unterhaltung werde ich jetzt auch für die verbliebenen beiden Staffeln nicht mehr erwarten.

Die Tatsache, dass die Insel jetzt nicht mehr nur noch für Flashbacks verlassen wird, sondern auch für Ausschnitte aus der Zukunft, gefällt mir immerhin schon mal besser als die kompletten Staffeln 1 bis 3. Das legt den Eindruck nahe, dass hier ein Bogen geschlossen werden und die Serie zu einem runden Abschluss gebracht werden soll. Auch sonst tut die Straffung der Serie sehr gut, das alles wirkt bei weitem nicht mehr so aufgeplustert wie vorher, die Füllepisoden halten sich in Grenzen. Inhaltlich bleibt dagegen alles beim alten Stand, ich kann mich einfach nicht mit der oberflächlichen Sprache der Serie anfreunden. Mehr als leidliche Unterhaltung werde ich jetzt auch für die verbliebenen beiden Staffeln nicht mehr erwarten.
Ohne Dir jetzt den Spaß verderben zu wollen oder was zu spoiler: Vergiss es , das ist Wunschdenken ! Einen runden Abschluß gibt es nicht !Das legt den Eindruck nahe, dass hier ein Bogen geschlossen werden und die Serie zu einem runden Abschluss gebracht werden soll
Ich verweise dazu auch auf meine Gesamtkritik auf der ersten Seite des threads....
Die Serie hat ihre besten Momente in Staffel 3 , 4 & 5 - ist zwar nicht perfekt aber doch teilweise wirklich unterhaltsam. In Staffel 5 begann allerdings mich der Charakter John Locke tierisch zu nerven , die coolste / beste Figur war ja imo Mr Ecko , der ja leider wieder schnell verschwand.
Staffel 6 ?.....nun ja , wenn Vince an Gott glaubt wird die vielleicht mögen , ansonsten eher nicht
Ansonsten halte ich es nach den genialen Spruch in "30 Rock" zum Thema "Lost" den ich hier jetzt nicht nochmal wiedergeben möchte - eine Serie mit 6 Staffeln in einen Satz zusammenzufassen ist einerseits genial , auf der anderen Seite zeigt es wie dünn der Boden ist auf den die Serie gebaut ist.
Staffel 6 ?.....nun ja , wenn Vince an Gott glaubt wird die vielleicht mögen , ansonsten eher nicht
Ansonsten halte ich es nach den genialen Spruch in "30 Rock" zum Thema "Lost" den ich hier jetzt nicht nochmal wiedergeben möchte - eine Serie mit 6 Staffeln in einen Satz zusammenzufassen ist einerseits genial , auf der anderen Seite zeigt es wie dünn der Boden ist auf den die Serie gebaut ist.
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