[Konzert] AC/DC - Black Ice Tour 2009 live @ München

Liquids kulturelles Sammelsurium.

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Ed Hunter
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[Konzert] AC/DC - Black Ice Tour 2009 live @ München

Beitrag von Ed Hunter » 17.05.2009, 03:06

"And the music was good and the music was LOUD

And the singer turned, and he said to the crowd:

LET THERE BE ROCK!!!!!!!!"

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Und es wurde Rock!

Im Zuge ihrer am 28. Oktober 2008 im amerikanischen Wilkes-Barre gestarteten „Black Ice“-Worldtour nahmen die Hardrock-Götter von AC/DC am 15.5.2009 mit der zweiten Show des „European Stadium Leg“ nach dem zwei Tage zuvor über die Bühne gegangenen Auftakt in Leipzig das Münchner Olympiastadion unter Hardrock-Beschuss, das acht Jahre zuvor als Location der Live-DVD zur „Stiff Upper Lip“-Tour gedient hatte. Nachdem die Tickets für die deutschen Hallenshows im März nach rekordverdächtigen 12 Minuten vergriffen (bzw. in Händen der Schwarzmarkthändler) waren, dauerte es auch nicht lange, bis der fünf Deutschland-Dates umfassende Stadion-Nachschlag Ausverkauf vermelden konnte – kaum verwunderlich, stellen die diesjährigen Konzerte der Starkstromrocker aus Down Under doch ihr seit langen Jahren sehnlichst erwatetes Bühnencomeback nach den Club- und „Rolling Stones“-Supportgigs 2003 dar und hat der Hype um die Genrelegenden ein wohl nie zuvor dagewesenes Level erreicht, das auch den Mainstream mühelos für sich vereinnahmt hat: Die Smash-Single „Rock’n’Roll Train“ des aktuellen, 15 Tracks starken Opus „Black Ice“ wurde von sämtlichen Radiostationen umgehend ab Release auf Heavy Rotation gesetzt, bei der Gelegenheit ein Fundus von Band-Klassikern aus dem Archiv gefischt und seit Herbst 2008 als wohltuende Abwechslung neben dem üblichen Pop-Gedudel im Programm platziert und das massiv beworbene Album selbst verbuchte traumhafte Verkaufszahlen, stieß Metallicas „Death Magnetic“ vom Thron des Rekordhalters für den besten Verkaufsstart 08 und schoss weltweit an die Spitze der Charts.

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Nachdem aus dem AC/DC-Lager nach dem im Bandkontext gesehen lediglich soliden Millenniums-Output „Stiff Upper Lip“ samt zugehöriger Tour für fünf Jahre absolute Funkstille geherrscht hatte, lediglich DVD-Packages die Wartezeit überbrückten und bereits Befürchtungen, es werde kein neues Werk der Band mehr erscheinen, die Runde gemacht hatten, meldeten sich die schottischen Australier Ende 2008 mit einem Donnerschlag zurück und erobern nun mit der für einen Verlauf bis weit ins Jahr 2010 angesetzten „Black Ice“-Tour die Welt in einem beispiellosen Siegeszug im Sturm – dass sie die absoluten Götter des Rock’n’Roll und der beste und größte Genre-Act der Welt, wenn nicht aller Zeiten, sind, stellten Brian Johnson, die Young-Brüder und co. auch am 15.5. im Münchner Olympiastadion einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis – hatte man am 27. März in der Halle circa 15 Tausend Hardrock-Fans beglückt, so waren diesmal 60.000 mehr am Start, um sich von den agil, frisch und dynamisch wie eh und je ihre einzigartige Show abfeuernden alten Herren in den Rock’n’Roll-Himmel befördern zu lassen. Dabei waren im begeisterten, zu geschätzten 80% in zu erfreulich humanen Preisen (25€) erhältlichen aktuellen Tour-Shirts auflaufenden Fanheer Rock-begeisterte sämtlicher Altersklassen vertreten und unter selbigen – man hätte es nicht zwangsläufig geahnt – auch unser Herr Wirtschaftsminister von und zu Guttenberg samt Teufelshorn-bewehrter Gattin am Start. Wer soll schon die ökonomische Krise handlen wenn nicht ein Mann mit derart erlesenem Musikgeschmack? 8)

Doch zumindest im Olympiastadion ist – abgesehen von einigen organisatorischen Defiziten und unchristlichen Wartezeiten ab Einlass um 16.00 Uhr – von Krise keine Spur – kaum sind die Pforten geöffnet, stürmt die Angus-Anhängerschaft durch den Innenraum, um sich die besten Plätze im ersten Wellenbrecher zu sichern, dessen Zugangsrestriktionen hinsichtlich der Erfoderlichkeit des Besitzes von Fanclub-Front of Stage-Karten mal mehr, mal weniger konsequent und mit in recht geringem Maße erkennbarem Grad an vorhandenem Konzept von den Securities umgesetzt werden. Als mit bis 17.00Uhr ein definitives Anrecht auf Zutritt innehabender FoS-Kartenbesitzer gelange ich bzw. wir jedoch problemlos rein, hole mir nach hartem Kampf und Gedränge ein rotes Bandl ab und kann mich dann auf Tourshirt-Shopping begeben, bis die ersten Vorband die Bretter entert.

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Claudia Cane & Band

Welch abenteuerliche Spekulationen gab es nicht im Vorfeld zu lesen über den zweiten Support-Act neben den seit Tourauftakt in den USA den Anheizer gebenden Classic-Rock-Iren The Answer und die Tatsache, dass bis wenige Tage vor Start des European Stadium Legs noch immer keine Informationen abseits wüster Gerüchte durchgesickert waren, ließ auf eine große Überraschung hoffen – die kam dann auch, allerdings im denkbar negativen Sinne. Während die Briten im Juni Thin Lizzy bekommen, wurde es hierzulande: Claudia Cane. Claudia wer? Nie gehört, nie gesehen, ein jedermann gänzlich unbekannter lokaler Spar-Act. Internet-Recherche ergibt: Aha, die war 2001 bei „Stiff Upper Lip“ auch schon dabei. Lektüre eines SZ-Interviews ergibt: Aha, eigentlich war jemand anders geplant und da die abgesagt haben, haben sich Angus und co. an die Claudia erinnert. Google- und Forendurchforstung ergibt: Aha, Claudia Cane scheint der letzte Scheiß zu sein.
Dementsprechend spärlich gefüllt sind FoS-Bereich wie Stadion, als die gute Frau mit Band um 18.45 Uhr die Bühne betritt, dementsprechend gering ist die Erwartungshaltung, umso größer allerdings die Überraschung: Im Doro-Style screamend, von soliden Musikern mit netten, heavyen Gitarrenriffs unterstützt und das stilistische Konzept im Gegensatz zum Tralala-Pop, der sich bei ihrem Internet-Auftritt finden lässt, überaus brauchbarem, stampfendem Rock widmend, sorgen „Cane“ für durchaus passable, mit einer Spielzeit von 30 Minuten jedoch zweifellos ausführlich genug bemessene Berieselung.

:liquid7:

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The Answer

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Von ganz anderem Kaliber sind da schon die nach der Hallen- nun auch die Stadion-Tour begleitenden Nachwusstars The Answer um Frontderwisch Cormac Neeson: Die Nord-Iren promoten ihr aktuelles zweites Album „Everyday Demons“ und haben mit dem knapp einjährigen Support-Slot im Gefolge der Götter das große Los gezogen. Sie wie mancherorts geschehen als Nachfolger der großen Led Zeppelin zu bezeichnen, ist zwar etwas zu hoch gegriffen, eine so vielversprechende wie hörenswerte Classic-Rock-Revival-Kapelle stellt das Quartett jedoch allemal dar und vermag in 45 Minuten Spielzeit für weitaus mehr Stimmung zu sorgen als die mit auf mäßige Resonanz stoßenden „Clap Your Hands“-Animationsspielchen eine eher klägliche Figur machende Claudia Cane eine Stunde zuvor. Vor allem den tollen Entertainer-Qualitäten des wild über die Bühne zappelnden und seine lockige Haarpracht durchschüttelnden Frontmanns Cormac Neeson haben The Answer den tollen Unterhaltungswert ihrer Show zu verdanken: Der überzeugt nicht nur gesanglich mit inbrünstigen Screams, sondern baut auch mit sympathischen Ansagen eine Verbindung zum Publikum auf, wirbelt dynamisch über die Bretter, post mit dem Mikro-Ständer und hat keinerlei Probleme, die Anwesenden zu lautstarken Shout-Antwortspielchen zu animieren, als deren zu brüllender Slogan schließlich „AC/DC“ lautet. Dass ihr Sound etwas unter der verhaltenen Lautstärke zu leiden hat, machen The Answer mit ihrem rundum überzeugenden Programm aus Songs des Debüts „Rise“ und des aktuellen Opus „Everyday Demons“ wett: Neben gelungenen neuen Liedern wie „Demon Eyes“ und „Never Too Late“ ist es vor allem ihr episch dargebotener Überhit „Under the Sky“, der die ganze Klasse der Iren zur Geltung kommen lässt. Ob ihr an wirklich genialen Kompositionen noch nicht überquellendes Oevure mich auch für einen Headliner-Gig der Jungs begeistern könnte, wage ich zwar zu bezweifeln, als Vorband überzeugen The Answer jedoch auf ganzer Linie und der Aufforderung Neesons, jeder, der noch kein Exemplar von „Everyday Demons“ in seinem Besitz habe, solle an dieser Sachlage doch schnellstmöglich etwas ändern, nachzukommen, ist durchaus eine Überlegung wert.

:liquid8:

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AC/DC

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Um 20.30 schließlich räumen The Answer die Bühne und es beginnt die längste halbe Stunde aller Zeiten, das Warten auf die Götter, auf die Offenbarung des Rock’n’Roll – effektiv genutzt freilich mit der Bemühung, soweit nach vorne zu gelangen wie angesichts der bereits seit 16.00 in den ersten Reihen ihr Lager aufgeschlagen habenden, an Getränken, Merchandise und Bewegungsfreiheit bei insgesamt fünfstündiger Wartezeit scheinbar keinen Bedarf habenden Die-Hard-Fans möglich und gekrönt von zufriedenstellendem Erfolg. Jedem einen Tribünen-Platz innehabenden Besucher ist jedenfalls mein aufrichtiges Bedauern oder, so er sich freiwillig dafür entschied, Unverständnis gewiss – denn was ab 20.55Uhr am 15.Mai 2009 im Front of Stage-Bereich losbricht, sucht seinesgleichen.

Endlich gehen die Lichter aus, ist das Stadion nur noch illuminiert vom einen faszinierenden, großartigen Anblick bietenden Leuchten der für den stolzen Preis von 10€ an den Mann bzw. die Frau gebrachten, sich dennoch größter Beliebtheit erfreuenden Teufelshörnern und läuft auf der in der Mitte der Bühne eingerichteten Leinwand der bereits von der Hallentour bekannte Trickfilm an: Ein dämonischer Comic-Angus heizt dem mit halsbrecherischer Geschwindigkeit dahinrasenden Rock’n’Roll-Train ein, wird von zwei knapp bekleideten Chicks in AC/DC-Shirts umgarnt, während Brian sich in einem hinteren Abteil mit Rosie vergnügt – die Bremsen fallen aus, der Zug rast direkt aufs Publikum zu – und bricht durch die sich teilende Videoleinwand als gigantische Stage-Background dominierende Showrequisite auf die Bühne: Krawall, Funken, Feuerwerk und dann die ersten Riffs vom Smash-Hit „Rock’n’Roll Train“, dem geilsten und erfolgreichsten AC/DC-Kracher seit „Thunderstruck“ – die Menge rastet vollkommen aus. Vom ersten Ton an wird kollektiv gehüpft, gesprungen und gepogt, zehntausende sich gen Himmel reckende Pommesgabeln lassen das Bühnengeschehen vom Sichtstandpunkt nurmehr erahnen und Brians Vocals gehen unter in Gejohle einer beispiellos abgehenden Fanschar, die von der ersten bis zur letzten Textzeile mitsingt: One Hot Angel! One Cool Devil! Your Mind on A Fantasy! Living on the Ecstasy!... Dass es beim Refrain kein Halten mehr gibt, versteht sich ohnehin von selbst: Runaway Train….RUNNING RIGHT OFF THE TRACKS!!!!!!

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Von der ersten Sekunde an frisst das Publikum den eine überirdisch geniale Show abziehenden Hardrock-Göttern aus Down Under aus der Hand und die im letzten Drittel seit nunmehr annähernd 30 Jahren identische Setlist lässt auch wahrlich keinen Grund zur Klage. Veränderungen und Überraschungen waren noch nie das Metier von Angus und co. – wie sich die Musik von 1973 bis heute treu geblieben ist und stilistisch kaum einen Millimeter vom Fleck bewegt hat, setzt man auch live im Kontrast zu auf Setlist-Überraschungen bauenden Konzepten à la dessen, was Metallica gerade den Besuchern ihrer „World Magnetic“-Tour bieten, auf Kontinuität und Bewährtes: Was sollte eine Band, die der Welt Hits vom Kaliber eines „TNT“, „Whole Lotta Rosie“ und „Highway to Hell“ geschenkt hat, auch anderes tun, als die Menge mit einem nach dem anderen von ihnen zu beglücken?
So geht es gleich weiter mit „Hell Ain’t A Bad Place To Be“ und „Back in Black“, ehe mit „Big Jack“ der zweite von insgesamt fünf Songs des neuen Albums dargeboten wird, was angesichts der Tatsache, dass die „Stiff Upper Lip“-Tour vom promoteten Album lediglich den Titelsong in der Setlist barg und sich ansonsten aus Classics und teils selten gespielten Juwelen speiste, doch eine gewisse Neuerung im Konzert-Konzept markiert, damit aber auch der achtjährigen Rekordwartezeit aufs neue Album Rechnung trägt. Ans grandiose Auftakt-Triple reicht „Big Jack“ zwar nicht heran, ist aber dennoch ein cooler Rocksong klassischer AC/DC-Manier, mit dem folgenden Mitgröhl-Überkracher „Dirty Deeds…DONE DIRT CHEAP!!!“ schwebt der geneigte Fan ohnehin wieder im siebten Himmel und mit „Shot Down in Flames“ folgt ein „Highway to Hell“-Klassiker, der den Besuchern des mit lediglich 18 Songs aufwartenden American Leg noch vorenthalten worden war.

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Auch im Folgenden feuern AC/DC eine perfekte Mischung aus alten und neuen Songs ab und glänzen mit einer sensationellen, gigantischen Bühnenshow auf der einen und für ihr Alter unheimlich fitten und agilen Musikern auf der anderen Seite: Zu „Hells Bells“ wird von einem am Seil schwingenden Brian die Glocke geläutet, zu „War Machine“ ein saucooler Trickfilm auf den Videoleinwänden projiziert und während Malcolm, Cliff und Phil gewohnt souverän und cool im Hintergrund agieren und Brian Johnson mit sympathischen Ansagen und genialer Gesangsdarbietung seinen Part perfekt meistert, gehört die Show in der Hauptsache freilich ganz und gar Gitarrenderwisch Angus Young, der wie ein junger Gott über die Bühne flitzt, als sei der Alterungsprozess an ihm vorübergegangen, das Publikum mit den erprobten Kultgesten und Solo-Zaubereien zum begeisterten Ausrasten animiert und seinen obligatorischen Striptease diesmal während des Blues-Hammers „The Jack“ absolviert. Letzterer ist ohnehin eine Klasse für sich und sorgt mit 70.000 „She’s got the Jack, Jack, Jack“ brüllenden Kehlen für unvergessliche Momente. Daneben ist es der einzige Song des gesamten Sets, der einige selbst bei für derartige Aktivität denkbar unpassenden Midtempo-Groovern wie „Black Ice“ sinnlos durch die Gegend springende Moshpit-Kids still auf ihren Füßen hält.
Zwischen „War Machine“ und dem aus meiner Sicht den einzigen echten Schwachpunkt darstellenden „Anything Goes“ vom neuen Album schieben AC/DC mit „Dog Eat Dog“ von der „Let There Be Rock“-Scheibe gar eine Setlist-Erweiterung gegenüber der Hallentour ein, was die Gesamtanzahl der gespielten Songs auf stolze 20 erhöht.
Dummerweise verhagelt der bis dahin gnädige Wettergott nun ausgerechnet den finalen Kultklassiker-Kanon mit zunehmend kräftigeren Regengüssen, doch das dämpft weder die Begeisterung der Fans noch Angus’ Bereitschaft, unter freiem Himmel über den die ersten beiden Wellenbrecher teilenden Bühnensteg zu flitzen. Das großartige „You Shook Me All Night Long“ und der Live-Überkracher „TNT“ (OI! OI! OI!) mobilisieren noch einmal sämtliche Mitgröhlkapazitäten, „Whole Lotta Rosie“ markiert mit einer auf der Lok reitenden riesigen Rosie-Puppe das visuelle Highlight der Show und „Let There Be Rock“ mündet wie gewohnt in eine wahnsinnige Angus-Solo-Orgie von unglaublicher Genialität: Während der jüngere Young-Bruder unablässig von einem Bühnenrand zum anderen oder schließlich durch den strömenden Regen über den Laufsteg auf ein sich in die Luft schraubendes Podest flitzt, um sich wild am Boden drehen weiterzuspielen, entlockt er seiner Gitarre feinste Klang-Orgasmen und mit Begeisterungsstürmen, Konfetti-Regen und einer ihresgleichen suchenden Solo-Ekstase endet der „reguläre Teil“ des Konzerts.

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Doch dass nach „Let There Be Rock“ nicht Schluss ist, ist kein Geheimnis – und pünktlich zum Final-Doppelpack der Rock’n’Roll-Götter hat auch der Wettergott wieder ein Einsehen und setzt den Regen genau für die Dauer der letzten beiden Songs aus, um ihn erst beim Heimweg wieder herniederprasseln zu lassen. Es stehen „Highway to Hell“ und „For Those About To Rock“ an. Es stehen überirdische Momente purer Magie an. Während Flammen auf den Videoleinwänden flackern und die Band noch einmal alles gibt, brüllt das gesamte Stadion den Refrain des 79er Überkulthits mit und bekommt mit der „For Those About To Rock“-Performance ein Finale, das noch einmal alles bisher dagewesene in den Schatten stellt:
„For Those About To Rock….FIRE!!!!!!!!!!!!!!!!!...WE-SA-LUTE-YOU!!!!”
Kanonendonner, „FIRE”-Chöre und ein Feuerwerk zum Abschluss – AC/DC entlassen ihre enthusiastischen Fans mit einem gigantischen Showdown.

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Setlist:

1. Rock 'n' Roll Train
2. Hell Ain't a Bad Place to Be
3. Back in Black
4. Big Jack
5. Dirty Deeds Done Dirt Cheap
6. Shot Down in Flames
7. Thunderstruck
8. Black Ice
9. The Jack
10. Hells Bells
11. Shoot to Thrill
12. War Machine
13. Dog Eat Dog
14. Anything Goes
15. You Shook Me All Night Long
16. T.N.T.
17. Whole Lotta Rosie
18. Let There Be Rock

19. Highway to Hell
20. For Those About to Rock (We Salute You)

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Fazit: Die größte Rockband der Welt stellte eindrucksvoll unter Beweis, warum sie die größte Rockband der Welt ist: Ein Feuerwerk aus 15 legendären Kultklassikern, einem neuen Überhit, der sich in der hoffentlich, hoffentlich folgenden nächsten Tour mühelos neben selbige einreihen wird und vier weiteren grundsouveränen aktuellen „Black Ice“-Songs in Verbindung mit einer wahnsinnigen, aufwändigen Bühnenshow und einer dynamischen, gut aufgelegten Band, die – allen voran Frontmagier Angus – 70.000 Menschen zum Kochen zu bringen vermag wie vor 30 Jahren sorgen für eine überirdische Jahrhundert-Messe für Hardrock-Fans. Niemand, der sich zu letzteren zählt, sollte sterben, ohne zuvor ein AC/DC-Konzert gesehen zu haben! Göttlich!

FOR THOSE ABOUT TO ROCK – WE SALUTE YOU!!!!!!!!!!
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Beitrag von The rejected » 17.05.2009, 10:36

Spitzen Review!! Ich bin echt neidisch, dass ich keine Karte bekommen hab. Scheint ja echt Spaß gemacht zu haben!
Irgendwann werd ich die 5 Jungs hoffentlich auch noch Live sehen dürfen.
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Beitrag von Hannibal » 17.05.2009, 10:48

Kihi, in 2 Stunden geht's auf nach Gelsenkirchen, dann bin ich mal gespannt, ob ich das so unterschreiben kann ;-)

Review macht allerdings gehörig Lust auf mehr, dass ich heute abend dann auch hoffentlich kriegen werde. Astrein! Vor allem mal mit Bildern, sehr schön :-D Sind die selbtgemacht? Wenn ja: Was für ne Kamera hast du? ;-)
Und falls du das noch vor 12h liest: Wie gut kommt man denn nach "The Answer" noch nach vorne? Gibt's viel Gedränge/Mosh-Kiddies oder eher entspanntes "Singalong"-Publikum?

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Beitrag von Ed Hunter » 17.05.2009, 12:31

The rejected hat geschrieben:Ich bin echt neidisch, dass ich keine Karte bekommen hab.
Im Radio wurde angeblich berichtet, man habe zur Eindämmung des Schwarmarkthandels vorm Stadion noch ein paar Tickets für ne Abendkasse zusammengekratzt...
The rejected hat geschrieben:Irgendwann werd ich die 5 Jungs hoffentlich auch noch Live sehen dürfen
Ich hoffe auch innigst, dass das nicht die letzte Tour war!!
Hannibal hat geschrieben:Vor allem mal mit Bildern, sehr schön. :D Sind die selbtgemacht? Wenn ja: Was für ne Kamera hast du? :wink:


Ne, nicht selbstgemacht, hab ich vom Bayern3-Fotograf übernommen. :wink: Die ham da ne schöne Bildergalerie auf ihrer Seite. Ich bin kein allzu großer Fan des Selber-Fotografierens auf Konzerten, ich konzentrier mich lieber voll und ganz auf die Show als mich um irgendwelche kunstvollen Pics zu bemühen. ;-)
Hannibal hat geschrieben:Und falls du das noch vor 12h liest: Wie gut kommt man denn nach "The Answer" noch nach vorne? Gibt's viel Gedränge/Mosh-Kiddies oder eher entspanntes "Singalong"-Publikum?
Hab's nicht mehr vor 12 gelesen ;-), aber berichte trotzdem mal: Nach The Answer wär's mim Nach-Vorne-Kommen schwierig geworden. Ich hab mich während der ersten Claudia-Cane-Lieder auf den Weg gemacht und da war die vordere sowie Steg-nahe Hälfte des FOS-Bereichs bereits ziemlich dicht und kaum Durchkommen möglich.
Das "entspannte Singalong-Publikum" (an den richtigen Momenten aber auch kollektiv auf-und-ab-springend) war zweifellos in der Überzahl, ich hatte einen Kiddie-Moshpit links neben mir, aber ansonsten nix derartiges mitgekriegt. Mein Vater, der weiter hinten stand, hat allerdings berichtet, dass es vorne im zweiten Wellbrecher ziemlich wüst zugegangen sein muss und die Securities mit betrunkenen Moshern ne regelrechte Prügelei angefangen und zahlreiche rausgezogen haben müssen. :?
Im FOS-Bereich war die Lage aber ziemlich optimal und je weiter vorne, desto idealer. :)
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Beitrag von Ed Hunter » 17.05.2009, 23:38

Hell yeah, grad entdeckt, zu geil: :mrgreen: :rockon:
AC/DC concert shakes Munich neighbours all night long
Published: 17 May 09 14:27 CET
Online: http://www.thelocal.de/society/20090517-19341.html

A concert by heavy-metal rockers AC/DC in Munich on Friday drew over 100 noise complaints by irate neighbours, police reported Sunday.

Complaints came from as far as Unterhaching, a suburb almost 20 kilometers (12 miles) away from the stadium. Police said the neighbours complained about “overly-loud music” that violated local noise ordinances.


The noise did not drive off Economy Minister Karl-Theodor zu Guttenberg, who showed up at the concert with his wife, Stephanie, according to the daily Bild. The 37-year-old minister has admitted his love of heavy metal before and said that he’s been a fan of the Australian rockers since he was a teenager. Bild quoted Stephanie zu Guttenberg as saying that she had never been to an AC/DC show before, but was going because her husband was so excited to see the band.
Quelle
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