Filmtagebuch: Fäb

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Beitrag von McClane » 05.12.2007, 11:21

"3:10 to Yuma" ist IMO ganz großes Tennis... trotz 120 Min sehr kurzweilig, toll gespielt, nur am Ende wird es etwas moralinsauer und aus diesen Gründen auch unrealistisch.

sehr gute :liquid8:,5

"Deep Red" fand ich hingegen etwas zu lang und zu lahm, vor allem die Goblin-Mucke und Argentos Bildsprache hauen da noch was raus, aber die erste Hälfte hätte man wunderbar kürzen können (was in der Kinoversion ja auch getan wurde)

knappe :liquid6:
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Beitrag von Fäb » 05.12.2007, 13:08

McClane hat geschrieben:"3:10 to Yuma" ist IMO ganz großes Tennis... trotz 120 Min sehr kurzweilig, toll gespielt, nur am Ende wird es etwas moralinsauer und aus diesen Gründen auch unrealistisch.

sehr gute :liquid8:,5

"Deep Red" fand ich hingegen etwas zu lang und zu lahm, vor allem die Goblin-Mucke und Argentos Bildsprache hauen da noch was raus, aber die erste Hälfte hätte man wunderbar kürzen können (was in der Kinoversion ja auch getan wurde)

knappe :liquid6:
jo, hab dein review zu Yuma überflogen, seh' das ganze halt eine Spur weniger enthusiastisch. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass 2007 mein totales Western-Jahr war und ich allmählich etwas übersättigt bin? ;)

Ürigens viel Spaß heut abend, ich steig ja dann erst nächste woche bei "Der Tod trägt schwarzes Leder" mit'm Adorfsmario wieder ein, von dem versprech ich mir einiges. :)

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Beitrag von McClane » 06.12.2007, 10:07

Jo... "Don't torture a Duckling" war gestern eh nicht so der Bringer, auch wenn Peter den mal wieder sehr interessant in der Giallo-Historie verankert hat.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

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Beitrag von Fäb » 06.12.2007, 15:21

McClane hat geschrieben:Jo... "Don't torture a Duckling" war gestern eh nicht so der Bringer, auch wenn Peter den mal wieder sehr interessant in der Giallo-Historie verankert hat.
jau, kann ich mir denken, dass er da wieder an verschiedenen Einzelaspekten so seine helle Freude hat ;), bei solchen Filmen ist es auch seine Einbettung in die Thematik weshalb ich auch bei diesen Filmen kommen würde - wenn ich denn Zeit gehabt hätte :) Nächsten Mi. wieder!

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Beitrag von Fäb » 09.12.2007, 15:10

in aller kürze:


Das Mädchen aus dem Wasser

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Bei aller Liebe zum Pferdesport äh zur fantastischen Fabuliererei, aber das war ja mal ganz großer Humbug. 'tschuldigung, aber wie kann ein derartiges spinnertes selbstverliebtes Möchtegern-Gesäusel eines sich missverstanden fühlenden eitlen Star-Regisseurs ernsthaft Tiefgang oder gar zauberhaft träumerisch-anregende Atmosphäre attestieren? Streckenweise richtig peinlich, ansonsten langweilig und belanglos - auch wenn sich stets bemüht wird, zu versuchen das Gegenteil zu behaupten. :roll: Giamatti spielt gut, das Mädchen nervt einfach nur, der restliche Cast ist beliebig austauchbar und die Animationen nicht auf heutigem Standard-Niveau, sodass es öftermal durch verschleierte Perspektiven kaschiert wird (Unschärfen, shot von unten durchs Wasser, Schatten...). Insgesamt ein Film, der es nunmal leider absolut verdient hat, von der Kritik in der Luft zerrissen zu werden. Shyamalan, wat machste mann?
:liquid3:


Manche mögen's heiß

Bild

Früher schonmal irgendwann gesehen, aber wohl nicht komplett, jedenfalls war die Erinnerung nur sehr schwach. Also nochmal komplett von vorn bis hinten. Natürlich ein wahrer Klassiker, mit Wilder'schem Tempo inszeniert und für die damalige Zeit wohl stellenweise aberwitzig - was sich natürlich aus heutiger Sicht ziemlich abgeschwächt hat und dazu führt, dass man dem Film eine gehörige Portion Zeitkolorit zugestehen muss und keinesfalls mit heutigen Maßstäben messen darf. Mein Lieblings-Wilder bleibt (bislang) aber natürlich nach wie vor "Eins zwei drei"!
:liquid8: ,5


Wenn er in die Hölle will, laß ihn gehen

Bild

Sowas wie ein Vorläufer von "Last Samurai", allerdings in der Jetzt-Zeit und als Privatkrieg in kleinerem Rahmen. Geradlinig, atmospährisch top und mit einem tollen Finale. Das einzige, was so gar nicht geht, ist Scott Glenns Frisur :lol:
:liquid6:,5 (mit Tendenz zur 7)

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Beitrag von Vince » 09.12.2007, 15:53

Fäb hat geschrieben: Das Mädchen aus dem Wasser

Bild

Bei aller Liebe zum Pferdesport äh zur fantastischen Fabuliererei, aber das war ja mal ganz großer Humbug. 'tschuldigung, aber wie kann ein derartiges spinnertes selbstverliebtes Möchtegern-Gesäusel eines sich missverstanden fühlenden eitlen Star-Regisseurs ernsthaft Tiefgang oder gar zauberhaft träumerisch-anregende Atmosphäre attestieren? Streckenweise richtig peinlich, ansonsten langweilig und belanglos - auch wenn sich stets bemüht wird, zu versuchen das Gegenteil zu behaupten. :roll: Giamatti spielt gut, das Mädchen nervt einfach nur, der restliche Cast ist beliebig austauchbar und die Animationen nicht auf heutigem Standard-Niveau, sodass es öftermal durch verschleierte Perspektiven kaschiert wird (Unschärfen, shot von unten durchs Wasser, Schatten...). Insgesamt ein Film, der es nunmal leider absolut verdient hat, von der Kritik in der Luft zerrissen zu werden. Shyamalan, wat machste mann?
:liquid3:
Pff, scheiß Mainstreammeinung. :wink: Was du mit dem Fettgedruckten meinst, kann ich mir nicht so recht erklären - zumal du dir im zweiten Teil des Fettgedruckten doch selbst widersprichst (sofern du da implizierst, dass der tatsächlich zerrissen wurde - was ja auch passiert ist).

Muss man ja keinen Zugang zu finden, aber man sollte schon akzeptieren können, dass das bei der Gegenseite nix mit "Bemühungen" zu tun hat, "das Gegenteil zu behaupten". Es ist einfach so und macht überhaupt keine Mühe.

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Beitrag von Fäb » 09.12.2007, 16:17

Vince hat geschrieben:
Fäb hat geschrieben: Das Mädchen aus dem Wasser

Bild

Bei aller Liebe zum Pferdesport äh zur fantastischen Fabuliererei, aber das war ja mal ganz großer Humbug. 'tschuldigung, aber wie kann ein derartiges spinnertes selbstverliebtes Möchtegern-Gesäusel eines sich missverstanden fühlenden eitlen Star-Regisseurs ernsthaft Tiefgang oder gar zauberhaft träumerisch-anregende Atmosphäre attestieren? Streckenweise richtig peinlich, ansonsten langweilig und belanglos - auch wenn sich stets bemüht wird, zu versuchen das Gegenteil zu behaupten. :roll: Giamatti spielt gut, das Mädchen nervt einfach nur, der restliche Cast ist beliebig austauchbar und die Animationen nicht auf heutigem Standard-Niveau, sodass es öftermal durch verschleierte Perspektiven kaschiert wird (Unschärfen, shot von unten durchs Wasser, Schatten...). Insgesamt ein Film, der es nunmal leider absolut verdient hat, von der Kritik in der Luft zerrissen zu werden. Shyamalan, wat machste mann?
:liquid3:
Pff, scheiß Mainstreammeinung. :wink: Was du mit dem Fettgedruckten meinst, kann ich mir nicht so recht erklären - zumal du dir im zweiten Teil des Fettgedruckten doch selbst widersprichst (sofern du da implizierst, dass der tatsächlich zerrissen wurde - was ja auch passiert ist).
Ich widerspreche mich keineswegs. Mit dem ersten von dir fettgedruckt markierten Teil ist der Film selbst gemeint. Also Shyalaman. Anders gesagt: Der Film ist ziemlich hohl, aber in dem Shyalaman sich als derjenige mit der Portion Weisheit aufm Esslöffeln hinstellt und so sehr dafür plädiert, dass die Menschheit wieder lernen soll zuzuhören und die Sinne zu schärfen und gleichermaßen den dummdreisten Filmkritiker oberpeinlich und aufs platteste ins Verderben schickt ob seiner Uneinsichtigkeit, verspielt er meines Erachtens genau diesen Kredit wieder. Er gibt einfach vor, mehr zu sein bzw. er will es ja auch, als er letztlich zu stande gebracht hat - ein ödes Fantasykammerspiel, dass zudem noch in keiner Sekunde innovativ ist. Denn Parallelwelten und Subkulturen etc., die von der Menschheit unentdeckt bleiben gab und gibt es in Literatur und Film auch schon immer. Da muss mir nicht erst ein Mister "Heul, keiner mag mich mehr"-Regisseur mit einem dermaßen ausgelutschen Holzhammer-Intro wieder mehr Fähigkeit zur Spiritualität oder Empfänglichkeit und Toleranz etc. einzuhauchen versuchen. Peinlich. Sorry. Da hab ich dann halt meinetwegen auch mal 'ne "Mainstreammeinung"... :roll: Ich find sowas ja nicht einfach mal aus Prinzip toll, nur weil das Proll-Publikum diese vermeintliche Perle scheinbar nicht erkennt. ;)

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Beitrag von Vince » 09.12.2007, 17:20

Erstaunlich, dass alle Gegner des Films anzunehmen scheinen, dass Shyamalan das alles so unglaublich ernst nimmt. Ich glaube, der lacht sich nen Ast ab. :lol:

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Beitrag von John Woo » 09.12.2007, 17:25

Vince hat geschrieben:Erstaunlich, dass alle Gegner des Films anzunehmen scheinen, dass Shyamalan das alles so unglaublich ernst nimmt. Ich glaube, der lacht sich nen Ast ab. :lol:
Ich glaube aber schon, dass dieser Dilettant meint, er seie voll der Mystery-Gott.

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Beitrag von Vince » 09.12.2007, 17:28

John Woo hat geschrieben:
Vince hat geschrieben:Erstaunlich, dass alle Gegner des Films anzunehmen scheinen, dass Shyamalan das alles so unglaublich ernst nimmt. Ich glaube, der lacht sich nen Ast ab. :lol:
Ich glaube aber schon, dass dieser Dilettant meint, er seie voll der Mystery-Gott.
Diese Aussage bringt mir jetzt nicht so wirklich viel, weil man da normalerweise noch eine Begründung erwarten würde.

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Beitrag von John Woo » 09.12.2007, 17:32

Was ist daran nicht verständlich? Er meint, seine Filme seien Meisterwerke und er sei voll der super Schauspieler, dabei ist genau das Gegenteil der Fall. Schliesse mich Fäbs Meinung komplett an.

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Beitrag von Vince » 09.12.2007, 17:48

John Woo hat geschrieben:Was ist daran nicht verständlich?
Nichts. Hab alles verstanden, mir nur eine Begründung erhofft.

Wie kann ein Seagal-Fan einen Shyamalan eigentlich Dilettant nennen? :wink:

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Beitrag von John Woo » 09.12.2007, 17:54

Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen. :lol: :wink:

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Beitrag von Vince » 09.12.2007, 17:58

John Woo hat geschrieben:Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen. :lol: :wink:
Wenn ich Shyamalan mit Seagal vergleiche, vergleiche ich vielmehr Curryhühnchen mit Meicawürstchen. :wink:

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Beitrag von Fäb » 09.12.2007, 18:43

also Vince der Vergleich mit Seagal ist ja jetzt auch nicht mehr als ein Notnagel deinerseits weil du schnell was brauchtest um den John in seiner Meinung zu diskreditieren :P tz tz tz ;)

Aber ist ja klar, dass jemanden Shyalamans esoterische Auswüchse zusagen, wenn er auch auf Sachen wie "Dreamcatcher" abfährt :twisted:

(du siehst, solche Vergleiche sind total nichtssagend ;) )
Vince hat geschrieben:Erstaunlich, dass alle Gegner des Films anzunehmen scheinen, dass Shyamalan das alles so unglaublich ernst nimmt. Ich glaube, der lacht sich nen Ast ab. :lol:
das kann gut sein, dass er da insgeheim wesentlich lockerer mit umgeht und das alles viel metaphorischer sieht. Aber bis auf den Punkt mit seinem persönlichen Kritiker-Trauma ist davon leider im Film nicht viel zu sehen was Ironie oder sonstige brechende Stilmittel angeht. Was er persönlich in seinen vier Wänden macht oder denkt ist mir daher ziemlich schnuppe :roll:

Und dass er das Schauspielern besser sein lässt und sich doch bitte wieder auf seine ehemals vorhandenen Regie- und Drehbuch-Qualitäten beschränkt, wirst du hoffentlich genauso sehen?! :shock: Der hat ungefähr 'ne Ausstrahlung wie ein Holzpflock. Zudem hat man halt immer noch im Hinterkopf, dass es nunmal ER selbst ist und das erhöht irgendwie das Gefühl des sich-in-den-vordergrund-Drängens. Gute Regisseure sollten sich vielleicht mehr selbst zurücknehmen in solchen Dingen, da kann sich auch ein Herr Tarantino o.ä. angesprochen fühlen... (ich weiß, das ist schon wieder ein ganz anderes Thema, aber wo du zu den Äpfeln noch Birnen geworfen hast, kann ich ja auch noch Orangen ins Spiel bringen :lol: )


gruß
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Beitrag von John Woo » 09.12.2007, 18:55

Fäb hat geschrieben:also Vince der Vergleich mit Seagal ist ja jetzt auch nicht mehr als ein Notnagel deinerseits weil du schnell was brauchtest um den John in seiner Meinung zu diskreditieren :P tz tz tz ;)
:yeah: :wink:

Auf diesem Wege noch danke an Fäb für die Warnung, die Hände von diesem Machwerk zu lassen.

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Beitrag von Fäb » 09.12.2007, 19:10

@John: ach du hast das Wassermädel gar nicht gesehen? Nun, ehrlich gesagt disqualifiziert dich das ja dann an dieser Stelle der Diskussion erstmal. :brokeback:


Als nächstes, vielleicht sogar gleich noch, werde ich mir auch noch "The Village" endlich geben, der fehlt ja noch als einziger (abgesehen von seinen unbekannten Frühwerken) und dann kann ich das Kapitel Shyalaman auch erstmal zuschlagen...

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Beitrag von John Woo » 09.12.2007, 19:13

Fäb hat geschrieben:@John: ach du hast das Wassermädel gar nicht gesehen? Nun, ehrlich gesagt disqualifiziert dich das ja dann an dieser Stelle der Diskussion erstmal. :brokeback:
Ich beziehe mich ja nur auf die diversen schlechten Kritiken und eben auch deiner hier. Ist doch gut wenn ich dir glaube, dass der Film Müll ist und deswegen Zeit oder Geld spare. Für solche Sachen haben wir ja das Filmtagebuch etc.

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Beitrag von StS » 09.12.2007, 19:23

"the Village" gefiel mir persönlich recht gut (7/10), der Meerjungfrauen-Unsinn dafür weniger - dem geb ich auch so 3/10. :wink:

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Beitrag von Vince » 09.12.2007, 19:28

Fäb hat geschrieben:@John: ach du hast das Wassermädel gar nicht gesehen? Nun, ehrlich gesagt disqualifiziert dich das ja dann an dieser Stelle der Diskussion erstmal. :brokeback:
Ich weiß auch nicht, was das in den Popo Gekrieche vom John ohne jegliche handfeste Grundlage soll. John, das tut dem Fäb sicher beim Sitzen weh. :wink:

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Beitrag von John Woo » 09.12.2007, 19:33

Is ja gut Kinder, ich bin ja schon weg.

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Beitrag von freeman » 09.12.2007, 23:52

Ziemlich viele Acks zum Mädel ausm Swimming Pool Dingens ... hab den seinerzeit auch gut abgestraft ... nach erneuter Sichtung auch noch zu Recht :lol:

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 10.12.2007, 13:53

Abgestraft? Hattest du nicht mindestens 5/10, wenn nicht sogar 6/10 gezückt?

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Beitrag von LivingDead » 10.12.2007, 17:11

*Muahaha* ... mal wieder ne Shy-Diskussion. ;)

Naja, wie gehabt: Ich kann mich da eigentlich nur vorbehaltlos den Ausführungen vom Vince anschließen. Ich werde wohl nie verstehen, was die Shy-Gegner eigentlich von dem Mann denken... Ich meine, wo bitteschön ist er selbstverliebt? Nur weil er sich gegen einige Konventionen stellt (wenn er halt schauspielern möchte, warum nicht? Haben Hitchcock und einige andere Größen auch schon gemacht...). Und irgendwie verwechselt hier anscheinend jeder Shyamalan'sche Ironie mit Zynismus. Wo konnte man z.B. "Lady in the Water" je so etwas wie Ernsthaftigkeit vorwerfen? Der Film lebt von seiner märchenhaften Überzogenheit, und dass die "Kritiker" das mal wieder nicht verstehen würden, deutet Shy ja mit der absolut ironischen (!) Rolle des Filmkritikers an. Dass dies jedoch anscheinend auch wieder missverstanden wird und als Rundumschlag gedeutet wird... nunja... Für mich ist "Lady in the Water" einfach nur ein märchenhaftes Fantasyfilmchen, ohne viel Tiefgang, aber einer umso phantastischeren Atmo. Habe damals gloobe so 7 Punkte gegeben...

Klar mag Shys Weltanschauung, wie er sie subtil in jedem seiner Filme lanciert, nicht jedermanns Sache sein, doch das ist wieder ein ganz anderer Hut.
Mit freundlichem Gruß
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Beitrag von Vince » 10.12.2007, 17:17

So siehts aus; ist halt hoffnungslos, dem postmodernen Alleschecker aus dem Publikum von heute Filme wie die vom Shyamalan zu verkaufen. Da wird dann auf den Plottwists herumgeritten und sich an sonstigen Nichtigkeiten aufgehangen - liegt irgendwo im Zeitgeist der Jahrtausendwende begraben. In einer anderen Epoche wäre der Mann mit seinen Filmen besser aufgehoben, denke ich mir.

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