[CD] Alice Cooper - Trash

Liquids kulturelles Sammelsurium.

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Ed Hunter
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[CD] Alice Cooper - Trash

Beitrag von Ed Hunter » 03.11.2007, 16:16

Alice Cooper - Trash

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Technische Daten:

Veröffentlichung: 14. Juli 1989
Label: Epc (Sony BMG)
Produktion: Desmond Child

Tracklist:

1. Poison
2. Spark in The Dark
3. House of Fire
4. Why Trust You
5. Only My Heart Talkin
6. Bed of Nails
7. This Maniac's In Love With You
8. Trash
9. Hell is Living Without You
10. I'm Your Gun

Mit „Constrictor“ und „Raise Your Fist and Yell“ hatte sich 70er-Jahre-Schokrocklegende Alice Cooper Mitte der 80er-Jahre eindrucksvoll aus der Versenkung zurückgemeldet, mit „He’s Back (The Man Behind The Mask)“ den Titelsong zum sechsten „Friday the 13th“-Teil sowie mit „Prince of Darkness“ den zu John Carpenters gleichnamigem Horrorjuwel beigesteuert und darüber hinaus seinen Musikstil den aktuellen Gegebenheiten angepasst: Cooper alias Vincent Furnier tauschte seinen 70s-Glamrock gegen den momentan populären Hard Rock und Hair Metal ein und erlebte in dieser Stilrichtung seinen zweiten Frühling und seine beste Schaffensperiode. Deren Krönung und Coopers ultimatives Comeback bildete 1989 das Erfolgsalbum „Trash“, das nicht nur den Welthit „Poison“, sondern noch neun weitere unvergessliche Hard-Rock-Hymnen an Bord hat. Dafür sorgten nicht zuletzt populäre Songschreiber wie Jon Bon Jovi, Joan Jett und Ritchie Bambora sowie Gaststars von Bon Jovi bis Aerosmith.

„Poison“ bildet gleich den Auftakt und ist nicht zu Unrecht Coopers populärster Song: Obgleich mittlerweile von den Radiostationen dieser Welt schier zu Tode genudelt, weiß der Überhit mit hymnischem Refrain auch heute noch zu begeistern und hat auf Livekonzerten die Zugabenposition für sich reserviert. Der zweite Track „Spark in the Dark“ fährt die gleiche Schiene und fällt nicht minder überzeugend aus: Ohrwurm-Hardrock mit eingängigem Refrain, wie er im Buche steht. Egal ob im Folgenden „House of Fire“, „Why Trust You“ oder das geniale „Bed of Nails“ – Cooper kredenzt einen poppigen Kracher nach dem nächsten, jeder einzelne hat Singlepotential und stellt 80er-Jahre-Hardrock in seiner besten Form dar. Abgesehen von den schwächeren, aber keineswegs schlechten „Only My Heart Talkin“, „This Maniac’s in love with you“ und „Trash“ jagt hier eine Gotthymne die nächste. Allein die wundervolle Powerballade „Hell is Living Without You“, die nur vom auf der ebenfalls starken Folgescheibe „Hey Stoopid“ enthaltenen „Might As Well Be On Mars“ Konkurrenz bekommt, ist unglaublich und mit „I’m Your Gun“ schließt ein richtig irre nach vorn rockender Rock’n’Roll-Kracher die Scheibe ab.

Fazit: Für Cooper war „Trash“ sicherlich der Höhepunkt der Mainstream-Kompabilität, was dem Album gerne vorgeworfen wird – nichtsdestotrotz ist die Scheibe aber auch das Highlight seines Schaffens: Sieben von zehn Tracks sind hymnische Ohrwürmer für die Annalen der Hardrock-Geschichte, das muss man erstmal fertigbringen. So gut wie hier war Cooper nie davor und – abgesehen vom fast gleichwertigen „Hey Stoopid“ – nie mehr danach. Ein unsterblicher Klassiker.

:liquid9:
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Beitrag von jack warrior » 03.11.2007, 18:52

na ich muss sagen ich seh hey stoopid als die bessere scheibe. also würde sagen trash 8, da sie mittendrin doch so einige hänger hatt, und hey stoopid dann 9. mit das beste was alice cooper gemacht hat. neber brutal planet versteht sich.
gute review wie üblich

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Beitrag von Ed Hunter » 03.11.2007, 19:46

Ich seh die beiden Scheiben wie gesagt ziemlich gleichauf, aber hauptsächlich wegen "Poison", "Bed of Nails" und "Hell is living without you" setzt sich "Trash" bei mir knapp an die Spitze. Ich mag aber generell dem Cooper seine 80er/früh90er Hardrock-Sachen lieber als die 70s-Phase, obwohl er da freilich auch tolle Sachen wie "School's Out" oder "Killer" mit dem genialen "Halo of Flies" gemacht hat.

"Brutal Planet" kenne ich wie abgesehen von "Dirty Diamonds" alle neueren Cooper-Platten leider nicht.
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Beitrag von jack warrior » 03.11.2007, 20:06

also ich mag sowohl den 70er als auch den 80er, 90er und den 2000er cooper :) brutal planet ist das härteste was er je gemacht hat. ich finds richtig geil. sollteste mal antestern

by the way bed of nails ist wirklich genial.

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Beitrag von Ed Hunter » 04.11.2007, 12:05

Ich finds schade, dass er live kaum was aus der "Trash"-Ära spielt. Durfte ihn letztes Jahr live bewundern und war mit das beste Konzert, auf dem ich je war, aber leider kaum was von "Trash", "Hey Stoopid" und co.

Von "Bed of Nails" gibt's btw ne absolut grausame Coverversion von Children of Bodom. Ich mag die CoB wirklich gern, aber den Song hätten sie mal besser nicht vergewaltigt :lol: . Ist imo eine der besten Cooper-Nummern überhaupt.
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Beitrag von jack warrior » 04.11.2007, 12:33

mmmh hab mir gerade mal die children of bodom ´version gegeben geht aber alices ist besser

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Beitrag von Ed Hunter » 04.11.2007, 13:13

Imo passt das Gebrüll bei dem Song einfach überhaupt nicht :?
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