Appleseed Part One ... wer möchte, der darf ;-)
In diesem Sinne:
freeman
Appleseed ExMachina
Appleseed ExMachina
Appleseed ExMachina

Originaltitel: Ekusu makina
Herstellungsland: Japan
Erscheinungsjahr: 2007
Regie: Shinji Aramaki
Produktion: John Woo
Vor wenigen Jahren kam mit Appleseed ein Anime auf den Markt, der dank hochkomplexer Actionszenen mehr als nur ein wenig zu begeistern wusste. Zwar stand die eigentliche Story hinter diesen Qualitäten der Animationstechnik deutlich zurück, doch es wurde einhellig und unumwunden von fast allen Richtungen zugegeben, dass der Streifen Eye Candy vom Allerfeinsten bot. Dies sprach sich – endlich auch mal abseits der Moralstücke eines Hayao Miyazaki – auch in den westlichen Breiten herum und bescherte Appleseed eine beachtliche Fanbase. Auch und vor allem in den USA. Diese schalteten sich nun bei der Fortsetzung ExMachina entscheidend in den Produktionsprozess ein. Obendrein outete sich John Woo als Fan des Erstlings und bot ebenfalls seine Mitarbeit an.
Das Endergebnis dieses Produktionsprozesses stellt nun Appleseed ExMachina dar. In selbigen wird die Geschichte um Deunan fortgesetzt. Sie arbeitet nach wie vor für die Polizei im Stadtstaat Olympus, einem der wenigen Orte auf unserer Welt, in dem Jahre in der Zukunft noch so etwas wie Ordnung vorherrscht. Der Rest dieser zukünftigen Welt wurde in einem Krieg weitestgehend ausradiert. Gemeinsam mit dem Cyborg Briareos und dem neuesten Modell namens Tereus verrichtet sie ihren Dienst und muss verhindern, dass Olympus einem Anschlag zum Opfer fällt, bei dem die Einwohner des Stadtstaates selbst als gefährlichste Waffen dienen sollen ...

Appleseed ExMachina basiert wie der Vorläufer auf einer Mangaserie des Ghost in the Shell Schöpfers Shirow Masamune, der gerne Themen um die menschliche Verschmelzung mit biomechaniden Bauteilen bearbeitet. So auch hier. In Olympus wird streng unterschieden zwischen Menschen und Cyborgs, wobei man rein äußerlich beide Gruppen kaum auseinanderhalten kann. Zumal die Menschheit selbst sich auch gern mit Cyborgteilen hochrüstet. Leider treten – wie schon in Appleseed – die damit zumeist eher kritischen Punkte aus Masamunes Werk deutlich in den Hintergrund zugunsten genialer Actionsequenzen und formidabler Animationstechnik. Die Story selber wird dabei zunächst extrem simpel aufgezogen, gerät aber mit zunehmender Laufzeit animetypisch immer komplexer und verstiegener und erfordert vor allem gegen Ende einiges an Aufmerksamkeit und Abstraktionsvermögen. Dabei kann die zuweilen kompliziert aufgezogene Geschichte nicht verdecken, dass die eigentliche Geschichte eben doch auf einer simplen „Irgendwer will die Herrschaft über alles an sich reißen“ Story basiert und eigentlich nur dazu da ist, eine Actionszene an die nächste zu reihen.

Mit John Woo konnte man hier einen Meister seines Faches als Produzenten verdingen, der sich obendrein ganz offensichtlich mit einigen Ideen einbrachte und grandiose Ballette der Zerstörung inszenieren ließ, die eindeutig seine Handschrift tragen. Geniale Tänze mit dauerfeuernden Waffen, Tauben als Schlüsselelemente und ein geniales Auge für ästhetische Krawummorgien bilden dabei nur die Spitze die Eisberges. Megaedle Zeitlupeneinlagen verpassen dem Streifen zusätzlich einen Style, der seinesgleichen sucht und freilich vor allem eines ist: Extremes Gepose der Animatoren, die hier wirklich ein ganz besonderes Schmankerl auf die Beine gestellt haben. Dabei fällt sofort eines auf: Der Hauptkritikpunkt aus Teil I wurde komplett getilgt. Hier wirkten nämlich die in klassischer 2D Technik animierten Figuren in den komplett 3D animierten Umgebungen wie echte Fremdkörper und fügten sich nur in den wenigsten Szenen organisch in das Gesamtbild ein. So konnte man zwar einen gewissen Animecharme bewahren, letztendlich funktionierte es aber nicht wie erwünscht.

Darum ging man diesmal einen Schritt weiter und arbeitete komplett mit 3D animierten Welten und darin agierenden Figuren. Und dabei ging man richtig in die Vollen! Motion Capturing Techniken kamen vor allem zur Schaffung einer unglaublichen Realitätsnähe zum Zuge und machen absolut Staunen. Wie die Charaktere interagieren, wie sich ihre Körper bewegen, wie ihre Kinn-, Unter- und Oberkieferpartien WIRKLICH sprechen, das ist schon vom Feinsten. Richtig genial ist aber, dass diese Figuren sich scheinbar absolut realistisch bewegen. Sie können federnden Ganges laufen und rennen, Schläge wirken sich richtig auf ihre Physiognomie aus und sie springen, als gäbe es im virtuellen Raum auf einmal echte Schwerkraft. Und dennoch braucht hier niemand eine echte Anbiederung an die Natur erwarten, denn gerade das Element, das den Mensch am menschlichsten machen, bleibt animetypisch dargestellt. Sprich: Die Gesichter wirken nach wie vor, als seien sie von Hand gezeichnet und als entsprängen sie einem klassischen Anime. Dementsprechend gibt es hier keine fotorealistischen Gesichtspartien mit Poren und ähnlichem. Viel mehr dreidimensional anmutende Zeichentrickgesichter, witzigerweise um das animetypische Kulleraugenprinzip erleichtert. Zwar stehen die daraus resultierenden, scheinbar emotionslosen - weil eben am stärksten von der Realität abweichenden - Gesichter im krassen Gegensatz zu der detailverliebten Grafik des restlichen Filmes, ABER das Ergebnis funktioniert weitaus mehr als die 2D Figuren im Vorgänger. Die 3D Figuren fügen sich einfach schlüssiger ins Gesamtkonzept ein und bewahren dank des Charakterdesigns dennoch eine gewisse Nähe zum Anime und lassen ExMachina nicht zu einem x-beliebigen 3D Trickfilm verkommen. Die restliche Technik ist einfach nur Muskelspielerei vom Feinsten. Unschärfeeffekte, Partikeleffekte, dynamische Kamerafahrten, Massenanimation, Spiegelungseffekte ... hier muss sich kein einziges Element vor der Creme der Animationskunst verstecken. Von den ungeheuer dynamischen Kamerafahrten, die sogar ein gewisses Bourne Flair in den Actionszenen integrieren, ganz zu schweigen!

Doch der Einfluss von John Woo wird auch in anderen Elementen des Streifens spürbar. Denn im Gegensatz zum ersten Teil atmet ExMachina erstaunlich viel Emotionalität. Die Figuren interagieren unglaublich vertraut miteinander und zeigen sich immer wieder in kleinen und kleinsten Gesten, wie sehr sie einander brauchen und aufeinander angewiesen sind. Typische Momente eines jeden guten Woofilmes und hier hervorragend auf einen Animationsfilm übertragen. Vor allem eben im Vergleich zum emotional eher kalt lassenden Appleseed.
Dennoch ist auch Appleseed ExMachina noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Die bloße Konzentration auf den Krawallfaktor lässt kaum Raum für kritische Anmerkungen zu dem in Olympus aufgebauten System und der enormen Technikgläubigkeit der Menschen. Mit zunehmender Komplexität der Geschichte steigt – wie eigentlich bei fast allen Zukunftsanimes aus japanischen Landen – die Anforderung an den menschlichen Geist, bestimmte Logikfragen einfach hinten anzustellen und gleichzeitig wach genug zu bleiben, um diverse kleinste Nebensätze richtig zu interpretieren, um nicht den Faden zu verlieren. Erstaunlicherweise bleibt bei ExMachina der Soundtrack im Vergleich zum sehr präsenten Score des Vorgängers enorm kraftlos und nichtssagend und in Sachen Animationstechnik wird es notwendig sein, bald eine bessere Balance aus detailverliebten Technikelementen und den doch noch recht leblosen menschlichen Gesichtern zu finden.

Der Meister bei der Arbeit
Ansonsten wird man als Animationsfan und Fan verstiegener Science Fiction Geschichten von Appleseed ExMachina mehr als ordentlich unterhalten. Einige Schwachstellen wurden im Vergleich zum Vorgänger beseitigt und auch die Geschichte selber wirkt weitaus schlüssiger, wenn bei Weitem nach wie vor nicht perfekt. Für Actionfans sollte das Mitwirken von John Woo der wichtigste Faktor an ExMachina sein und dessen Einfluss macht sich vor allem in den grenzgenialen Actionszenen mehr als nur ein wenig bemerkbar, denn gerade in den ausufernden Actioneinlagen entwickelt ExMachina enorme Kraft. Ansonsten gilt wie beim Vorgänger: Nichts hinterfragen, einfach nur genießen ...

Die deutsche DVD von Warner kommt mit einer FSK 12 uncut und sowohl in einer Single-Disc Version als auch im Steelpackumhüllten Doppelpack. Bild- und Tonqualität sind monströs …
In diesem Sinne:
freeman

Originaltitel: Ekusu makina
Herstellungsland: Japan
Erscheinungsjahr: 2007
Regie: Shinji Aramaki
Produktion: John Woo
Vor wenigen Jahren kam mit Appleseed ein Anime auf den Markt, der dank hochkomplexer Actionszenen mehr als nur ein wenig zu begeistern wusste. Zwar stand die eigentliche Story hinter diesen Qualitäten der Animationstechnik deutlich zurück, doch es wurde einhellig und unumwunden von fast allen Richtungen zugegeben, dass der Streifen Eye Candy vom Allerfeinsten bot. Dies sprach sich – endlich auch mal abseits der Moralstücke eines Hayao Miyazaki – auch in den westlichen Breiten herum und bescherte Appleseed eine beachtliche Fanbase. Auch und vor allem in den USA. Diese schalteten sich nun bei der Fortsetzung ExMachina entscheidend in den Produktionsprozess ein. Obendrein outete sich John Woo als Fan des Erstlings und bot ebenfalls seine Mitarbeit an.
Das Endergebnis dieses Produktionsprozesses stellt nun Appleseed ExMachina dar. In selbigen wird die Geschichte um Deunan fortgesetzt. Sie arbeitet nach wie vor für die Polizei im Stadtstaat Olympus, einem der wenigen Orte auf unserer Welt, in dem Jahre in der Zukunft noch so etwas wie Ordnung vorherrscht. Der Rest dieser zukünftigen Welt wurde in einem Krieg weitestgehend ausradiert. Gemeinsam mit dem Cyborg Briareos und dem neuesten Modell namens Tereus verrichtet sie ihren Dienst und muss verhindern, dass Olympus einem Anschlag zum Opfer fällt, bei dem die Einwohner des Stadtstaates selbst als gefährlichste Waffen dienen sollen ...

Appleseed ExMachina basiert wie der Vorläufer auf einer Mangaserie des Ghost in the Shell Schöpfers Shirow Masamune, der gerne Themen um die menschliche Verschmelzung mit biomechaniden Bauteilen bearbeitet. So auch hier. In Olympus wird streng unterschieden zwischen Menschen und Cyborgs, wobei man rein äußerlich beide Gruppen kaum auseinanderhalten kann. Zumal die Menschheit selbst sich auch gern mit Cyborgteilen hochrüstet. Leider treten – wie schon in Appleseed – die damit zumeist eher kritischen Punkte aus Masamunes Werk deutlich in den Hintergrund zugunsten genialer Actionsequenzen und formidabler Animationstechnik. Die Story selber wird dabei zunächst extrem simpel aufgezogen, gerät aber mit zunehmender Laufzeit animetypisch immer komplexer und verstiegener und erfordert vor allem gegen Ende einiges an Aufmerksamkeit und Abstraktionsvermögen. Dabei kann die zuweilen kompliziert aufgezogene Geschichte nicht verdecken, dass die eigentliche Geschichte eben doch auf einer simplen „Irgendwer will die Herrschaft über alles an sich reißen“ Story basiert und eigentlich nur dazu da ist, eine Actionszene an die nächste zu reihen.

Mit John Woo konnte man hier einen Meister seines Faches als Produzenten verdingen, der sich obendrein ganz offensichtlich mit einigen Ideen einbrachte und grandiose Ballette der Zerstörung inszenieren ließ, die eindeutig seine Handschrift tragen. Geniale Tänze mit dauerfeuernden Waffen, Tauben als Schlüsselelemente und ein geniales Auge für ästhetische Krawummorgien bilden dabei nur die Spitze die Eisberges. Megaedle Zeitlupeneinlagen verpassen dem Streifen zusätzlich einen Style, der seinesgleichen sucht und freilich vor allem eines ist: Extremes Gepose der Animatoren, die hier wirklich ein ganz besonderes Schmankerl auf die Beine gestellt haben. Dabei fällt sofort eines auf: Der Hauptkritikpunkt aus Teil I wurde komplett getilgt. Hier wirkten nämlich die in klassischer 2D Technik animierten Figuren in den komplett 3D animierten Umgebungen wie echte Fremdkörper und fügten sich nur in den wenigsten Szenen organisch in das Gesamtbild ein. So konnte man zwar einen gewissen Animecharme bewahren, letztendlich funktionierte es aber nicht wie erwünscht.

Darum ging man diesmal einen Schritt weiter und arbeitete komplett mit 3D animierten Welten und darin agierenden Figuren. Und dabei ging man richtig in die Vollen! Motion Capturing Techniken kamen vor allem zur Schaffung einer unglaublichen Realitätsnähe zum Zuge und machen absolut Staunen. Wie die Charaktere interagieren, wie sich ihre Körper bewegen, wie ihre Kinn-, Unter- und Oberkieferpartien WIRKLICH sprechen, das ist schon vom Feinsten. Richtig genial ist aber, dass diese Figuren sich scheinbar absolut realistisch bewegen. Sie können federnden Ganges laufen und rennen, Schläge wirken sich richtig auf ihre Physiognomie aus und sie springen, als gäbe es im virtuellen Raum auf einmal echte Schwerkraft. Und dennoch braucht hier niemand eine echte Anbiederung an die Natur erwarten, denn gerade das Element, das den Mensch am menschlichsten machen, bleibt animetypisch dargestellt. Sprich: Die Gesichter wirken nach wie vor, als seien sie von Hand gezeichnet und als entsprängen sie einem klassischen Anime. Dementsprechend gibt es hier keine fotorealistischen Gesichtspartien mit Poren und ähnlichem. Viel mehr dreidimensional anmutende Zeichentrickgesichter, witzigerweise um das animetypische Kulleraugenprinzip erleichtert. Zwar stehen die daraus resultierenden, scheinbar emotionslosen - weil eben am stärksten von der Realität abweichenden - Gesichter im krassen Gegensatz zu der detailverliebten Grafik des restlichen Filmes, ABER das Ergebnis funktioniert weitaus mehr als die 2D Figuren im Vorgänger. Die 3D Figuren fügen sich einfach schlüssiger ins Gesamtkonzept ein und bewahren dank des Charakterdesigns dennoch eine gewisse Nähe zum Anime und lassen ExMachina nicht zu einem x-beliebigen 3D Trickfilm verkommen. Die restliche Technik ist einfach nur Muskelspielerei vom Feinsten. Unschärfeeffekte, Partikeleffekte, dynamische Kamerafahrten, Massenanimation, Spiegelungseffekte ... hier muss sich kein einziges Element vor der Creme der Animationskunst verstecken. Von den ungeheuer dynamischen Kamerafahrten, die sogar ein gewisses Bourne Flair in den Actionszenen integrieren, ganz zu schweigen!

Doch der Einfluss von John Woo wird auch in anderen Elementen des Streifens spürbar. Denn im Gegensatz zum ersten Teil atmet ExMachina erstaunlich viel Emotionalität. Die Figuren interagieren unglaublich vertraut miteinander und zeigen sich immer wieder in kleinen und kleinsten Gesten, wie sehr sie einander brauchen und aufeinander angewiesen sind. Typische Momente eines jeden guten Woofilmes und hier hervorragend auf einen Animationsfilm übertragen. Vor allem eben im Vergleich zum emotional eher kalt lassenden Appleseed.
Dennoch ist auch Appleseed ExMachina noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Die bloße Konzentration auf den Krawallfaktor lässt kaum Raum für kritische Anmerkungen zu dem in Olympus aufgebauten System und der enormen Technikgläubigkeit der Menschen. Mit zunehmender Komplexität der Geschichte steigt – wie eigentlich bei fast allen Zukunftsanimes aus japanischen Landen – die Anforderung an den menschlichen Geist, bestimmte Logikfragen einfach hinten anzustellen und gleichzeitig wach genug zu bleiben, um diverse kleinste Nebensätze richtig zu interpretieren, um nicht den Faden zu verlieren. Erstaunlicherweise bleibt bei ExMachina der Soundtrack im Vergleich zum sehr präsenten Score des Vorgängers enorm kraftlos und nichtssagend und in Sachen Animationstechnik wird es notwendig sein, bald eine bessere Balance aus detailverliebten Technikelementen und den doch noch recht leblosen menschlichen Gesichtern zu finden.

Der Meister bei der Arbeit
Ansonsten wird man als Animationsfan und Fan verstiegener Science Fiction Geschichten von Appleseed ExMachina mehr als ordentlich unterhalten. Einige Schwachstellen wurden im Vergleich zum Vorgänger beseitigt und auch die Geschichte selber wirkt weitaus schlüssiger, wenn bei Weitem nach wie vor nicht perfekt. Für Actionfans sollte das Mitwirken von John Woo der wichtigste Faktor an ExMachina sein und dessen Einfluss macht sich vor allem in den grenzgenialen Actionszenen mehr als nur ein wenig bemerkbar, denn gerade in den ausufernden Actioneinlagen entwickelt ExMachina enorme Kraft. Ansonsten gilt wie beim Vorgänger: Nichts hinterfragen, einfach nur genießen ...

Die deutsche DVD von Warner kommt mit einer FSK 12 uncut und sowohl in einer Single-Disc Version als auch im Steelpackumhüllten Doppelpack. Bild- und Tonqualität sind monströs …
In diesem Sinne:
freeman

- daemonicus
- Action Prolet

- Beiträge: 2433
- Registriert: 01.12.2005, 17:17
- Wohnort: Berlin
Nice one, aber ich bleib dabei Teil 1 hat mir besser gefallen. Gerade die 2D Figuren in Teil 1 die in die 3D Umgebung gestzt wurden hatten was von Cel Shading und passten imho sehr gut. Ausserdem fand ich die Geschichte mit dem Klon schlechter. Auch die Actioneinlagen fand ich "nur" solide. Unterhaltsam bleibt er aber dennoch. Daher gibts von mir nur ne 6/10.
- Sir Jay
- Palmenkicker

- Beiträge: 11949
- Registriert: 12.06.2006, 13:30
- Wohnort: Bei den Pflasterkackern
kenne auch nur teil 1 
und jetzt wo ich sehe, dass sich john woo mit diesem genre befasst, fällt mir doch glatt wieder ein, dass da einmal eine Metroid Verfilmung anstand ôô
nachwie vor halte ich james cameron für wesentlich geeigneter für solch ein projekt, trotzdem wärs schön, wenn mal was draus werden würde
und jetzt wo ich sehe, dass sich john woo mit diesem genre befasst, fällt mir doch glatt wieder ein, dass da einmal eine Metroid Verfilmung anstand ôô
nachwie vor halte ich james cameron für wesentlich geeigneter für solch ein projekt, trotzdem wärs schön, wenn mal was draus werden würde
Die Story von EX MACHINA ist imho deutlich schwächer und pfeift auf dessen gute SciFi-Ideen (wie die Kombination aus Ältestenrat und Supercomputer als oberste Instanz). Auch von der Optik war ich nicht begeistert: Man entfernte sich vom Animelook des Vorgängers (dessen Figuren übrigens auch schon komplett 3d-gerendert waren), erreicht beim Charakterdesign aber nicht die Komplexität und ästhetische Wirkung von z.B. FF7-ADVENT CHILDREN.
Dazu gibt´s einen Schlabbersoundtrack mit massig Popmusik und einen völlig enttäuschenden Showdown.
Dank einiger sehr guter Actionszenen gibt´s dennoch knappe 6/10 Punkte.
Dazu gibt´s einen Schlabbersoundtrack mit massig Popmusik und einen völlig enttäuschenden Showdown.
Dank einiger sehr guter Actionszenen gibt´s dennoch knappe 6/10 Punkte.
Jetzt mal den ersten Teil gesehen... teilweise ist mir ein Ungleichgewicht aufgestoßen, die Action mit dem philosophischen Subtext in Einklang zu bringen. So manche Dialogszene vor dem hübschen Hintergrund des Megacitykomplexes wirkte arg gestreckt und wenn's dann mal wummte, dann eher autark vom Rest. Zudem kommt die Story relativ spät in Gang. Irgendwann fängt sich der Streifen aber und nimt aufs Ordentlichste gefangen, um schließlich mit einem fetten Finale zu posen. Fein fein, für mich hätte er aber gerne noch ein paar Schichten zum Entblättern mehr haben können.


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