Freitag der 13., Teil 2
Tja was erwartet man schon von einem solchen Horror-Flick.. Auf jeden Fall nicht zu viel, denn was geboten wird ist jedem klar: Hauchdünne Story, Teenager die blank ziehen und Sex haben (aber teilweise doch fast einen Charakter erhalten haben), danach von Jason auf verschiedenste Weise in den Himmel befördert werden. Besonders unnötig ist bei dem Film allerdings die Seequenz vor dem Vorspann. Da wird Teil eins nochmals ausgerollt und 12 Minuten verschwendet um die Überlebende daraus zu töten. Es ist sehr gut spürbar, dass der Film länger werden musste.
Ein Film zum Hirn in die Gefriertruhe legen und nach dem Abspann wieder hervorholen, macht aber irgendwie auch Laune.
Death Sentence
Was der Film will, blieb mir nicht ganz klar. Auf der einen Seite versucht er wohl zu sagen: Gewalt ist kein Mittel und führt zu nichts als Leid. Auf der anderen Seite ist die Gewalt hier als Stil- und Schauwert eingebetet.
Dann haben wir einen genial spielenden Kevin Bacon, der sich allerdings mit einem platten Charakter herumschlagen muss und eher miesen Dialogen.
Die Szenen werden mehr aneinander gereit, als wirklich eine Geschichte aufzubauen. Gewisse Handlungen sind an den Haaren herbei gezogen und mit netten Schauwerten aufgepeppt (lange Kamerafahrten).
Das Ende ist dann kompromislos und heftig. Jedenfalls bis zur unausweichbaren Moralkeule.
Eine Wertung in der Mitte, da ich mir noch nicht wirklich viel darauf reimen kann. Ist es nur ein Film zur Unterhaltung und Effekthascherei, oder hat er doch noch eine tiefere Botschaft?