Der Fokus liegt dabei auf den Leuten, die dort lebten und diese massive Veränderung mitmachten. Was als Subkultur/-Genre begann, wurde dank Nirvana, Pearl Jam, Soundgarden & Co. zu einem weltweiten, Charts und Styles (Mode, Frisuren und persönliche Einstellungen) beherrschenden „Phänomen“. Als jemand, der diese Zeit als Teen durchlebt hat, schwingt bei dem ganzen natürlich eine Menge Nostalgie mit – aber auch ohne diesem Faktor ist das Werk angenehm kurzweilig (rund 80 Minuten) sowie authentisch-unprätentiös geraten…
Ein Highlight ist eine seltene Aufnahme von Nirvana´s Live-Debüt des später zur „Hymne einer ganzen Generation“ werdenden Songs „Smells Like Teen Spirit“ aus dem April 1991. Die Videos sind herrlich „rau“ – vor Digital-Kameras, Handys und dem verbreiteten Zugang zum Internet. Aber da hatte Grunge ohnehin schon seinen Zenit überschritten – quasi mit dem Tod von Kurt Cobain im Frühjahr 1994. Daran kann ich mich noch lebhaft erinnern. Für Freunde oder Interessierte an dieser Musik-Richtung ist „Hype!“ auf jeden Fall ein Ansehen wert…
starke

