[CD] Joseph LoDuca - Der Pakt der Wölfe (OST)

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freeman
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[CD] Joseph LoDuca - Der Pakt der Wölfe (OST)

Beitrag von freeman » 30.09.2005, 20:33

Joseph LoDuca - Der Pakt der Wölfe

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Vertrieb: Virgin Fra (EMI)
CD Anzahl: 1
Laufzeit: 70:30 min
Anzahl der Tracks: 21
Bonus Tracks: -
Extras: -

Tracklist:
1.Grey Wolf/Gévaudan
2.Mani and the Gypsies
3.Hunt/Abbey Ruins/Pagan Image
4.Lady of Winter
5.Tessier/Sylvia/The Sorcerer/Succubus
6.Beauterne Arrives
7.Deduction/Desecration
8.Shepherdess/Back to Gévaudan/The Beastmaster
9.Hunting the Beast
10.Mani's Last Stand/Ignoble Death
11.Dances With Knives
12.Den of the Beast/Mani's Pyre
13.Death of Fronsac
14.Poison Milk
15.Naming Names
16.Fantom
17.Savage Duel
18.Justice for Sardis
19.Cleansing
20.Epilogue
21.Once

Tonqualität:

Es gibt keine gravierenden Mängel. Die Bässe kommen mächtig und die Höhen sind angenehm feingezeichnet. Die Stimmwiedergabe ist kristallklar. An den richtigen Stellen macht sich ein raumfüllender Klangteppich bemerkbar.

Meine Meinung:
Joseph LoDuca war Haus und Hofkomponist bei den Sam Raimi Produktionen Xena und Hercules und das hört man dem Pakt der Wölfe Soundtrack teils überdeutlich an, der mehr als nur einmal insbesondere an die Xena Kompositionen zu erinnern scheint. Die Grundstimmung die der Soundtrack vermittelt, ist, dem Film angemessene, düster, bedrohlich und actionbetont. Doch auch feingliedrige Musikstücke wie das wundervolle „Once“ – intoniert von Felicia Sorenson - findet man.

Lo Duca arbeitet überwiegend mit elektronischen Elementen, die er ab und zu auch mit realen Klängen mischt, so Gitarren, Geigen, Cellos, Trommeln oder Flöten. Doch auch ziemlich ungewöhnliche Instrumente kommen zum Einsatz. So dominieren ab und zu harte Percussions ganze Tracks, schrille Pfeifen durchziehen manchen Song und manche Tracks bestehen fast vollständig aus verfremdeten und verzerrten Geräuschen oder Stimmen (hier sei der fast schon als verstörend zu bezeichnende Track Deduction/Desecration genannt). Auch einen Marschmusiktrack (Track Nummer 6) darf man sich zu Gemüte führen. Man müsste vermutlich jeden Titel einzeln abarbeiten, um sich über den doch recht komplexen Score ein Bild machen zu können, doch ich belasse es mal bei ein paar Anspieltipps, die da wären: Grey Wolf/Gévaudan (der alle wesentlichen Themen enthält), das von Tempiwechseln durchzogene Mani and the Gypsies, die tiefbassstarken Mani's Last Stand/Ignoble Death und Fantom, wobei letzterer fast schon als genial bezeichnet werden kann und das ganze Zimmer in Schwingungen versetzt, das druckvolle und temporeiche Savage Duel und freilich der bereits erwähnte wunderschöne Song „Once“

Abschließend sei gesagt, dass dieser Soundtrack ungemein faszinierend ist und einige wundervolle Themen an Bord hat. Doch wie der Film selber ist er ein teils recht schwerer, nicht unbedingt eingängiger Mix aus verschiedensten Stilmitteln, der auf manchen auch sehr befremdlich wirken kann. Auch funktioniert der Soundtrack meiner Meinung nach ohne die zugehörigen Bilder nicht immer hundertprozentig. So war ich nach dem Film von dem Soundtrack in Verbindung mit den opulenten Bildern begeistert, doch das Anhören des alleinstehenden Soundtracks empfand ich als sehr verstörend, weil das Ganze plötzlich nicht mehr so gelungen zu sein schien. Ein Fehlkauf war es aber trotzdem bei Weitem nicht, hat man sich nämlich einmal in den Soundtrack hineingehört, macht er ebenfalls großen Spaß.
:liquid7:

In diesem Sinne:
freeman

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