[CD] Hans Zimmer – Black Hawk Down (OST)

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[CD] Hans Zimmer – Black Hawk Down (OST)

Beitrag von freeman » 01.10.2005, 15:19

Hans Zimmer – Black Hawk Down

Bild

Vertrieb: Decca (Universal)
CD Anzahl: 1
Laufzeit: 70:30 min
Anzahl der Tracks: 15
Bonus Tracks: -
Extras: -

Tracklist:
1.Hunger
2.Barra Barra - Rachid Taha
3.Vale Of Plenty
4.Chant
5.Still
6.Mogadishu Blues
7.Synchrotone
8.Bakara
9.Of The Earth
10.Ashes To Ashes
11.Gortoz A Ran-J'Attends - Danez Prigent & Lisa Gerrard
12.Tribal War
13.Leave No Man Behind
14.Minstrel Boy (film version) - Joe Strummer & The Mescaleros
15.Still Reprise

Tonqualität:
Alles auf hohem Niveau. Die Bässe lassen die Membranen ordentlich vibrieren und die Höhen (Lisa Gerrards tolle Stimme) gehen durch Mark und Bein.

Meine Meinung:
Hans Zimmer hat sich in der letzten Zeit als ungeheuer vielseitiger Künstler einen Namen gemacht, der sowohl seinen seit The Rock sattsam bekannten Stil immer weiterentwickelt hat und immer dann am besten ist, wenn er mit anderen Künstlern zusammenarbeitet. So auch bei Black Hawk Down, seinem Geniestreich zu dem Ridley Scott Streifen für den Zimmer nur 2!!! Wochen Zeit hatte. Das Ergebnis ist schlicht und ergreifend unfassbar.

Der Soundtrack präsentiert sich als Crossover aus (orientalisch angehauchten) Ethnoklängen (diverse Ethnoinstrumente wie Flöten und Trommeln oder der tolle Gesang von Rachid Taha und Baaba Maal), Orchesterklangteppichen, elektronischen Elementen, treibenden E-Gitarrenthemen und einem Schuss Hip Hop Einfluss. Der daraus resultierende Gesamteindruck sorgt für Kino im Kopf und man sieht förmlich Hartnett, Sizemore, Bana oder Bloom durch die Straßen hetzen.

Besondere Anspieltipps seien „Hunger“, dass als eine Art Medley gesehen werden kann, weil hier alle wichtigen Themen anklingen und Baaba Maals tolle Stimme erklingt. Auch das genial treibende E-Gitarrentheme kann man hier erstmals hören. „Chant“ mixt dann das tolle E-Gitarrentheme mit diversen orientalisch anmutenden Instrumenten und treibt ordentlich an. Eine wunderschöne Ruhepause bietet „Still“ das an die besten Kompositionen Zimmers aus The Thin Red Line gemahnt und auch ein wenig die Musik aus Tränen der Sonne vorwegnimmt. In „Synchrotone“ dominieren elektronische Elemente, um in „Bakara“ in beschwingte Hip Hop artige Musik überzugehen. Absolutes Highlight ist freilich Track 11, ein „Duett“ von Denez Prigent und Lisa Gerrard. Sphärisch, raumgreifend, traurig, schön. In Tribal War lässt Zimmer es dann mit einem fetten Bläserarrangement richtig krachen. Da bleibt einem echt die Luft weg.

Fazit:
Nach „Thin Red Line“ und „Tränen der Sonne“ für mich der Zimmer Score überhaupt. Beweist der Score doch erneut Zimmers unglaubliche Vielseitigkeit und seine Bereitschaft zu experimentieren und immer wieder neues zu wagen. Denn auch wenn 2 – 3 Themen nach dem üblichen Zimmer Bombast klingen, würde man vermutlich nach einmaligen Hören nicht einmal annähernd vermuten, dass man es mit einem Zimmer Score zu tun hat. So muss das sein und dafür gibt’s:
:liquid10:

In diesem Sinne:
freeman

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