Filmtagebuch: vstverstaerker

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Beitrag von vstverstaerker » 06.10.2011, 18:48

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Rambo III [Blu-ray]

Das lässt sich eigentlich in einem Satz erklären: Man mache Copy & Paste von Teil 2 und füge das einfach in ein anderes Land ein, statt Busch gibt's Wüste. Fertig ist Rambo III. Das alleine ist zwar schon unverschämt, aber diesmal sind die Dialoge auch für mich richtig schlecht. Da sticht das blaue Licht noch fast als nobelpreisträchtige Entdeckung heraus. Wenigstens retten ein paar witzige, staubtrockene Antworten von Stallone die überaus blöden Fragen, die ihm von Anfang an gestellt werden.
Ach ja, der Anfang: Die ersten Minuten sind einfach schlecht. Werden höchstens noch von diesem blöden Reiterspiel getoppt.
Die Action ist wieder gut gemacht, sieht man davon ab, dass es teilweise 1:1 aus Teil 2 übertragen wurde.

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Beitrag von MasonStorm » 07.10.2011, 00:51

Rambo 3 ist für mich einer der spaßigsten Filme überhaupt. Klar ist alles dumm bis zum geht nicht mehr, aber ernst nehmen wird den Film ja hoffentlich sowieso niemand. Ich hab direkt wieder Lust den Film zu gucken. :D

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Beitrag von vstverstaerker » 14.10.2011, 17:23

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Tödliches Kommando - The Hurt Locker [Blu-ray]

Definitiv einer der beeindruckendsten Filme der letzten Zeit! Bis auf ganz wenige teils witzige Ausnahmen, teilt der Zuschauer die enorme Anspannung der Soldaten. Schon die Anfangsszenen lassen dir das Blut vollkommen gefrieren. Die mir größtenteils unbekannten Darsteller machen ihre Sache außergewöhnlich gut. Sie fungieren in einem bärenstarken Film, der eigentlich kaum eine oder gar keine Schwäche hat. Mit minimalistischem finanziellen Aufwand wird hier viel erreicht. Nicht nur Schnitt und Regie sind toll, nebenbei reißt dir der Film mehr das Wohnzimmer ein, als es viele 10 mal teurere Actionkracher tun. Erstaunlich, dass ich mal so sehr mit Oscarentscheidungen konform gehe.

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Beitrag von vstverstaerker » 14.10.2011, 17:40

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Kick-Ass [Blu-ray]

Ich hatte eine Komödie erwartet, die Superheldenfilme aufs Korn nimmt. Wäre ja nicht die erste ihrer Art. Aber weit gefehlt, Kick-Ass ist viel mehr als einfach nur lustig. Zwar gibt es auch sehr (!) humorvolle Momente, aber die alleine machen den Film nicht aus.
Es sind eigentlich gerade die ernsten, manchmal ruhigen, aber oft auch brutalen Szenen, die mich überrascht haben. So hat bei mir gerade die Eröffnungssequenz einige Zeit nachgewirkt.
Absolut lobenswert ist außerdem der Soundtrack. Ich könnte noch viele weitere positive Dinge aufzählen, aber kurz gesagt: Kick-Ass rockt!
Lediglich der zu sehr vorhersehbare Storyverlauf ist ein klitzekleines Ärgernis.

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Kill The Boss

Irgendwo hatte ich einen Vergleich mit Hangover gelesen, bei dem KTB schlechter weg kam. Ich hatte hier jedoch deutlich mehr Spaß! Wenn 3 Männer mit absolut ernster Art versuchen, ihre Bosse zu töten oder töten zu lassen und dabei von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen taumeln, dann habe ich in letzter Zeit selten so gelacht. Rohrkrepierer gibt es hier quasi nicht und nebenbei wird alles von einem großartigen Cast getragen, das auch noch ziemlich fies (Kevin Spacey) bis hin zu schmutzig sexy (Jennifer Aniston).
Eine ganz lockere:

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Beitrag von vstverstaerker » 23.10.2011, 18:52

Trailer Park of Terror [Blu-ray]

Nach einem Tag Abstand bin ich wahrscheinlich schon etwas gnädiger. Dennoch bleibt festzuhalten: Die Story ist absoluter Müll, teils entweder anderswo geklaut, oder so schlecht, dass es eines Films unwürdig ist. Und bitte nicht falsch verstehen: Ich mag Horrorschocker, wie z.B. TCM sehr, aber das hier ist einfach nicht zu fassen. Man könnte meinen, diese schwachsinnige Story wurde überhaupt nur genutzt, um die ekligen Horrorszenen irgendwie in einem Zusammenhang zu rechtfertigen. Ich bin sogar froh, fälschlicherweise nur die gekürzte Version gekauft zu haben, das war schlimm genug.
Eigentlich weiß ich selbst nicht, was mich veranlasst hat, TPOT bis zum Ende zu gucken. Immerhin kann ich daher aber sagen, dass auch der Schluss totaler Bockmist ist.
Einer der schlechtesten Horrorfilme, den ich kenne. Zudem auch noch so umgesetzt, dass man sich nicht mal drüber lustig machen kann.

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Beitrag von StS » 23.10.2011, 19:20

...den will ich eigentlich auch noch schauen - aber dann bitte uncut. :wink:

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Beitrag von vstverstaerker » 24.10.2011, 16:03

Ich wünsche viel Vergnügen :wink: Wobei ich sonst auch nur Kritiken dazu kenne, die ganz "okay" waren, aber nicht so abschreckend, wie meine :lol: Naja, dann hätte ich ihn auch nicht gekauft 8-)
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Beitrag von vstverstaerker » 29.10.2011, 09:02

Transporter 3

Eine Fortsetzung, die die Welt nicht braucht.
Die Story ist absolut langweilige 08/15-Unterhaltung, die schon vor 20 Jahren erzählt wurde. Besonders schlimm ist aber die Action. Ein Quantum Trost wurde für seine schnellen Schnitte kritisiert, der ist gegen Transporter 3 aber ein Seniorenfilm. Was hier in sämtlichen Actioneinlagen herumgesprungen wird, ist schlicht unzumutbar. Man kann einfach dem Geschehen in keinster Weise folgen. Wenn man mittendrin plötzlich Pause drücken würde - keiner wüsste wo genau die Handelnden sich gerade eigentlich befinden. So ist es dann nicht verwunderlich, dass man die Action nur noch an sich vorbei laufen lässt, ohne ihr zu folgen. Man nimmt eh nur jedes zweite Bild bruchstückhaft war.

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Beitrag von vstverstaerker » 01.11.2011, 09:09

Lesbian Vampire Killers

Leider weitaus schlechter als erhofft. Die Idee hatte sicherlich Potential, aber es wurde zu wenig draus gemacht. Die Charaktere sind im Grunde alle nur eins: Ängstlich. Dem passen sich die Sprüche an, meist leider nicht wie gewollt lustig. Die technische Umsetzung ist zudem auch nicht sonderlich, die comichaften Untertitel sind schon die netteste Idee.

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Beitrag von vstverstaerker » 01.11.2011, 13:45

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Sieben [Blu-ray]

Dass ich die düstere Atmosphäre von Finchers Alien 3 sehr schätze, ist ja bekannt. Auch hier findet sich dieser Stil wider. Alleine das Ende ist großartig, nicht nur inhaltlich, sondern z.B. auch dieses Bild der Hitze bei den schier endlosen Hochspannungsmasten - traumhaft gefilmt.
Die Story selbst ist ebenso düster und heftig. Das Spiel von Morgan Freeman und Brad Pitt passt hier hervorragend rein. Sogar die Beziehung zu Gwyneth Paltrow ist ein wesentliches Spannungselement.
In diesem Film ist nahezu alles deprimierend, erfreuliche Lichtblicke gibt es kaum. Und genau das macht den Film so besonders.

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Beitrag von vstverstaerker » 04.11.2011, 08:17

Freitag, der 13. (2009)

Ich habe den allerersten Film nur einmal gesehen und auch sonst kenne ich die Reihe kaum. Trotzdem fällt aber auf, dass man hier nicht wirklich viel Neues versucht hat. Die Story ist geradlinig, um nicht zu sagen absolut dünne Standard-Horrorkost. Den Darstellern kann man keinen Vorwurf machen und auch die technische Umsetzung fand ich gut, bis auf eine Sache: Dass Horrorfilme immer dunkel gehalten sind, weil das ja ach so gruselig ist, ist ja klar. Wenn du sie aber so dunkel machst, dass du im Grunde kaum was erkennst, dann läuft was falsch.
Die Spannung stimmte, ich wurde gut unterhalten und irgendwie mochte ich den Film. Das Ende hat mir zunächst auch sehr gefallen, aber dann kam die allerletzte Szene... Leute, lasst es doch mal endlich sein :evil:

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Beitrag von vstverstaerker » 05.11.2011, 11:00

[●REC]

Ich bin ziemlich begeistert! Das nenne ich mal gruselig, ohne in Splatterorgien zu verfallen. Ungeheuer düster und geheimnisvoll aufgebaut, steigert sich der Film immer mehr und man ist als Zuschauer völlig gefesselt.
Kritisieren könnte man die klischeehaften Charaktere, aber eigentlich ist das ziemlich nebensächlich. Hier geht es in erster Linie um wahren Grusel.

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Beitrag von StS » 05.11.2011, 11:05

...so, und jetzt bitte noch das Sequel hinterher! :wink:

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Beitrag von vstverstaerker » 05.11.2011, 11:58

Welches ich leider nicht bei Arte HD aufnehmen konnte :lol:
Klar, wird irgendwann auch gesichtet!
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Beitrag von vstverstaerker » 11.11.2011, 18:45

X-Men: Erste Entscheidung

Hat mich sehr überzeugt! Speziell in der ersten Hälfte ist der Film fast actionarm, ist aber inhaltlich schon sehr interessant und spannend. Neben dem gut genutzten historischen Kontext bekommt man mehr Eindrücke in die Charaktere und deren Konflikte. Viele neue Mutationen sorgen für zusätzliche Spannung neben den Hauptakteuren um Magneto, Shaw, Xavier usw.
In der zweiten Filmhälfte wird dann auch mit der Action mehr geklotzt statt gekleckert. Das dürfte die Kosten doch noch in die Höhe getrieben haben. Auch die Darsteller überzeugen allesamt, dabei tue ich mich immer schwer mit James McAvoy.
Starke Comic-Action-Unterhaltung, die alles andere als überflüssig im X-Men-Universum ist.

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Beitrag von vstverstaerker » 12.11.2011, 10:42

Funny Games U.S.

Wegen der FSK 18 habe ich mal wieder ein wildes Horrorgemetzel erwartet. Das ist es zum Glück nicht! Der Schrecken ist hier eher subtil, in einigen Momenten auch richtig bedrückend heftig.
Inhaltlich vermag ich kaum etwas zum Film schreiben zu können. Er ist wie eine Übung von Filmtechniken. In der Hinsicht gelungen, vermittelt er sonst keine Botschaft, geht nicht auf die Charaktere ein, knallt dem Zuschauer eine erschreckende Handlung hin und lässt ihn damit fragend zurück.

Daher: Ohne Wertung
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Beitrag von StS » 12.11.2011, 13:21

Der Film hat keine Botschaft? Hab ich das so richtig verstanden? :shock:
Der Film ist eine einzige Botschaft - und die gewählten Techniken vermitteln eben diese.

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Beitrag von vstverstaerker » 12.11.2011, 13:43

Er hat schon eine, aber diese ist scheiße und gerade die technische Umsetzung finde ich in dem Zusammenhang völlig daneben 8-)
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Beitrag von StS » 12.11.2011, 13:54

Die Botschaft des Films, dargeboten in einer Art Reflexion zum Thema "Gewalt in den Medien" - u.a. dass sie dort immer mehr zum Unterhaltungsprodukt verkommt, statt in ihrer "wahren Form" präsentiert zu werden - finde ich persönlich nicht irgendwie "scheiße". Aber dass bestimmte Leute unter den Zuschauern eben die gewählte technische Umsetzung "völlig daneben" finden, ist ja gerade vom Regisseur ja so gewollt und unterstreicht die ganze Sache nur sehr kräftig. Das ist wie seinerzeit bei "Natural Born Killers" - als Zuschauer, die eigentlich sonst Gewalt in Filmen "recht dufte" fanden, genau mit dem Werk so ihre "Probleme" hatten, und das vorrangig aufgrund der speziellen inszenatorischen Herangehensweise...

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Beitrag von McClane » 13.11.2011, 11:14

Die US-Variante kenne ich nicht, aber sie soll ja fast identisch mit der Originalversion sein, und trotz vieler gelungener Momente finde ich "Funny Games" (wie die meisten Haneke-Filme) recht predigend und unsubtil. Gerade die Szenen, in denen die Killer in die Kamera sprechen, finde ich recht anmaßend, zumal sie das Projekt untergraben. Wenn der eine z.B. den Zuschauer fragt: "Ihr wollt doch noch sehen wie das weitergeht", dann denke ich nur: "Nö, interessiert mich nicht so sehr, aber nach den ganzen Lorbeeren schau ich mir das Teil jetzt bis zum Ende an".

Meine Erfahrung ist übrigens eine andere: Meistens sind es die Leute, die Haneke kritisieren will, die sich an seinen Filmen am meisten hochziehen.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Beitrag von vstverstaerker » 18.11.2011, 19:44

Womit ich meinem Vorredner ziemlich zustimmen kann. Genau das ist daran scheiße. So ein predigender Gesellschaftsspiegel gefällt mir überhaupt nicht.
Aber eines habe ich schon oft anderswo zum Ausdruck gebracht: Gewalt in Medien usw. - ich bin ein absoluter Gegner.
Dieser Film trägt eben aus meiner Sicht nicht dazu bei, dass da jemand drüber nachdenkt, der es tun sollte.
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Beitrag von vstverstaerker » 19.11.2011, 11:04

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Spurlos - Die Entführung der Alice Creed

Es macht einfach richtig Freude diesen Film zu sehen, weil er so anders ist.
Schon die ersten Minuten sind ungeheuer genial. Minutiöse Vorbereitung einer Entführung durch 2 Gangster. Jede Kleinigkeit wird gezeigt, minutenlang wird kein Wort gesprochen, es ertönt nur der hervorragende Soundtrack.
Im Verlauf gibt es dann nicht nur überraschende Charakterzeichnungen, sondern extrem spannende und immer wieder unvorhersehbare Wendungen. Und so ganz nebenbei bedrückt der Film mit seiner schonungslosen Darstellung im Umgang mit der Entführten.
Am Ende überschlagen sich die Ereignisse und es kommt auch wieder der tolle Soundtrack in den Vordergrund.
Zudem noch gut gespielt von den 3 Darstellern. Gerade ein hohes Lob an das Bondgirl Gemma Arterton ist angebracht. Die ruht sich nicht auf Schönheit gepaart mit dem 007-Ruf aus.

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Beitrag von vstverstaerker » 22.11.2011, 18:01

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Ich - Einfach unverbesserlich [Blu-ray]

Wie erwartet toll animiert und mit einer unterhaltsamen Geschichte versehen. Echtes Highlight ist der zum Teil staubtrockene Humor und natürlich sind die gelben Dinger absolut genial. Da könnte ich stundenlang drüber lachen. Perfekte Unterhaltung für die ganze Familie.

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Fanboys [Blu-ray]

Die Filmidee ist absolut toll! Auch einige eingeflossene Ideen sind nicht nur für Star Wars-Fans einfach herrlich. Leider zündet dann aber auch nicht alles und es schleichen sich Längen ein. Schade, aber ein bisschen mehr hätte es schon sein sollen...

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Beitrag von vstverstaerker » 28.11.2011, 19:21

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Kiss Kiss Bang Bang [Blu-ray]

Einer der witzigsten Filme der letzten Jahre. Noch dazu ein absoluter Genre-Mix, um nicht nur als Komödie durchzugehen (was ja nicht schlecht sein muss). Hier wird auch noch Action geboten von den toll aufgelegten Darstellern. Kriminalistisch spannend und undurchschaubar, im nächsten Moment tierisch die Lachmuskeln strapazierend - außergewöhnlich.

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Der City Hai

Das nennt man wohl Action-Kracher der alten Schule. Hier wird brutal gekämpft, viel geballert und alles gesprengt, was sich sprengen lässt. Aus dem Blickwinkel ist der Film heute noch der perfekte No-Brainer.
Natürlich ist die Story mal wieder nicht preisverdächtig und auch darstellerisch reißt man hier nicht viel. Ich möchte Schwarzenegger keinen Vorwurf machen, aber einen FBI-Agenten stellt man sich eben auch wirklich anders vor.
Der City Hai + keine Erwartungen + Chips + Bier = Yeah!

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Beitrag von vstverstaerker » 30.11.2011, 18:01

Im Tal von Elah

Das ist mal ein Filmtitel, den ich vorher nie gehört habe, mit dem ich nix assoziiere und der auch nicht sonderlich hängenbleibt. Dabei gehört der Titel auf viele "to see"-Listen weit oben gepinnt.
Tommy Lee Jones begibt sich auf die Suche nach seinem Sohn. Recht schnell wird klar, dass ein Verbrechen passiert ist und der Film wandelt sich zum Krimidrama. Dabei ist er mit einer unglaublichen Ruhe erzählt. Unaufgeregte Bilder, minimalistische Musik, fast immer ruhig gespielt. Manchmal ist es dabei "ein Griff aus dem Leben", z.B. wenn Jones sich beim Rasieren schneidet. Insgesamt ist der Film ein Meisterstück von Tommy Lee Jones, er trägt ihn in dramatischen Szenen mit seiner zerbrechlichen Art, manchmal verbittert, manchmal aufbrausend. Neben ihm anfangs zurückhaltend, später mich ebenfalls begeisternd: Charlize Theron. Ich muss gestehen, ich habe sie gar nicht erkannt und jetzt erst ihren Namen gelesen.
Die Story ist ungeheuer wendungsreich und nicht durchschaubar. Und trotz der enorm ruhigen Erzählweise, ist die Spannung stets hoch. Bei einem anderen Film mit solch einer Umsetzung würde man wohl einschlafen, hier geht das aber nicht, denn du kannst nicht loslassen.
Nebenbei glänzt der Film noch mit aktuellem Bezug zum Irakkrieg - und zwar sehr intensiv, schockierend und bedrückend.

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