Teil 2 führt die Story von Teil 1 fließend weiter. Die Kämpfe sind wesentlich härter, und nicht nur die. Boyka ist schon ein mieser Hund. Die "In-die-Hand-schneide-Szene" war ziemlich fies. Der rohe derbe Look tut dem Film gut. Adkins sowieso. Wie der hier wieder rumkickt ist absolut unglaublich. Dafür wirkt Michael J White etwas ausgebremst. Vielleicht ist das auch dem Charakter Iceman geschuldet, welcher sich hier vom Boxer zum MMA-Kämpfer wandelt, was ganz nebenher gesagt nicht wirklich glaubhaft rüberkommt. Micheal J White sieht zu keiner Zeit wie ein Boxer aus und bei den MMA-Stil scheint er nicht richtig loslegen zu können. Das finde ich etwas schade, da gerade beim finalen Fight mehr möglich gewesen wäre (siehe Teil 3). Dafür ist White sympathisch und Adkins macht seine Sache als Fiesling auch super (was für mich vorher schwer vorstellbar war). Ansonsten hat der Film wieder ordentlich Pathos und Klischees werden eher mitgenommen als ausgelassen. Insgesamt hatte ich nachdem ich auch Teil 3 gesehen hatte eher das Gefühl, dass er hauptsächlich als Bindeglied zum dritten Teil funktionieren soll. Er ist auch für sich ein guter Film, macht aber aufgrund der genannten Kritikpunkte nicht so viel Boden gegenüber den ersten Teil gut, wie ich vorab erwartet hatte. Da ich Teil 1 recht ordentlich fand, ist dies aber kein Beinbruch (... oder doch ... das arme Knie...).







