Filmtagebuch: Vince
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- LivingDead
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Soweit ich weiß, ist der dabei. Wenn du noch gar nix von der Serie hast, würde ich warten. Ich hatte schon Season 1 und habe deswegen zu den Einzelstaffeln gegriffen.LivingDead hat geschrieben:"Twin Peaks" habe ich zu meiner Schande noch nie gesehen und möchte mir die komplette Serie jetzt endlich mal auf DVD zulegen, frage mich aber, ob ich jetzt auf diese Komplettbox warten soll. Weiß da zufällig jemand, ob da auch "Fire Walk With Me" dabei ist?
Die Serie ist auf jeden Fall ein absolutes Must See. Zumindest für offene Cineasten, aber du bist ja eigentlich ziemlich offen für alles.
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Jo, alles klar. Besten Dank für die Auskunft. Werde dann mal warten...Vince hat geschrieben:Soweit ich weiß, ist der dabei. Wenn du noch gar nix von der Serie hast, würde ich warten. Ich hatte schon Season 1 und habe deswegen zu den Einzelstaffeln gegriffen.
Ja, stimmt. Im Grunde bin ich für fast alles zu haben. Es kommt manchmal halt nur auf den Preis an... ;)Die Serie ist auf jeden Fall ein absolutes Must See. Zumindest für offene Cineasten, aber du bist ja eigentlich ziemlich offen für alles.
Aber ich frage mich manchmal auch, warum ich gerade um diese Seie immer (unbeabsichtigt) einen Bogen gemacht habe. Lynch sollte für mich schon Kaufgrund genug sein... eigentlich...
Mit freundlichem Gruß
LivingDead
LivingDead
dito! Bin aber zukünftig dann auch endlich dabei, so sicher wie das Amen in der Kirche. Schieb die Serie schon ewig vor mich her...LivingDead hat geschrieben:Aber ich frage mich manchmal auch, warum ich gerade um diese Seie immer (unbeabsichtigt) einen Bogen gemacht habe. Lynch sollte für mich schon Kaufgrund genug sein... eigentlich...
Rancid hat mir ähnlich zugesagt, wie dir Vince. Schönes Review dazu ... ich fand zudem dieMucke im Film geil ... da is so ein genial relaxtes Housiges Stück bei der Party im Haus, wo alles vorgefallen ist ... genial ... und ansonsten gefiel mir an dem, dass der sein hohes Anfangstempo nie aufgab und irgendwie immer die Pace halten konnte ...
In diesem Sinne:
freeman
In diesem Sinne:
freeman

Jip, sehe ich genauso!Vince hat geschrieben:Twin Peaks - Fire Walk With Me
Geradezu lachhaft grob unterschätztes Spielfilm-Prequel zur TV-Serie...
Der Mann hat Geschmack. 8-)StS hat geschrieben: Jip, sehe ich genauso!
Open Water 2

Wenn ich mich als Phobiker bezeichnen müsste, dann in erster Linie arachnophobischer Art... in zweiter Linie käme dann auch schon die Tiefe des Meeres, nicht zuletzt durch ein, zwei ziemlich gruselige Erfahrungen aus meiner Jugend. Deswegen hat mich "Open Water", wie einst "Blair Witch Project" so ein typischer Streitkandidat unter der Zuschauerschaft, ziemlich gepackt.
"Open Water 2" spielt zwar nun mit den gleichen Urängsten, technisch noch nicht mal so schlecht gemacht, aber das - mit Verlaub - beschissene Drehbuch lässt selbst mich eher schmunzeln über die Reihe von selten dämlichen Kuriositäten, die sich da anbahnen. Das beginnt ja schon bei der Frage, warum sich die junge Dame mit dem Wassertrauma überhaupt auf einen Bootsausflug traut. Und als sich die Twens ohne äußeren Zwang nach und nach selbst dezimieren, und das nach nur ein paar Stunden, da kommt die Erinnerung an eine besondere Folge von "King of Queens", als Doug gerade mal zwei Stunden im Wald herumirrt und ihn verlässt wie ein John Rambo, der es gerade mit einer ganzen Armee aufgenommen hat.
Bei aller Liebe, der Streifen ist echt durch und durch doof.
Cars

Zugegeben, die Vermenschlichung der Autos funktioniert letztendlich besser als gedacht. Überhaupt ist "Cars" rein animationstechnisch mal wieder die Creme de la Creme und es ist schon sehr deutlich zu erkennen, weshalb Pixar Marktführer ist. Wunderschöner CGI-Film mit einem absolut professionellen dramaturgischen Bogen, der es schafft, auch mal knappe zwei Stunden absolut kurzweilig zu füllen.
Nun der Haken an der Sache: Die Story ist nach dem herausragenden "Die Unglaublichen" wieder ein extremer Rückschritt. Dass schon wieder Werte wie Freundschaft gefördert werden, ist ja schön und gut, aber muss die Läuterung des Helden vom ignoranten EInzelgänger zum Herdentier so plakativ vonstatten gehen? Genügt sowas wirklich den Ansprüchen der Macher, die schließlich Kino für die ganze Familie, Mommy und Daddy inklusive, machen wollen? Die viel zu offensichtliche moralische Ausrichtung versaut einiges und was die anarchischen Schlenker aus der Schablone anbelangt, sind die Konkurrenzprodukte von Dreamworks & Co. Pixar inzwischen manchmal weit voraus. Schade, denn der Rahmen ist definitiv das Beste, das der CGI-Sektor zu bieten hat.
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DitoVince hat geschrieben:Der Mann hat Geschmack. 8-)StS hat geschrieben: Jip, sehe ich genauso!

"And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from
Thy hand.That our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth
to Thee, and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patri Et Filii.Spiritus Sancti"
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Happy Feet

Freeman, glaubst du mir, dass ich den eventuell sogar noch einen Tacken besser gefunden habe als du? Ich glaub's selbst kaum. Hammer!
Ich weiß noch nicht, ob ein Review noch folgt (in der ofdb steht ein einziges, und das ist auch noch ziemlich witzlos), ansonsten aber dann halt ein Kurzkommentar in deinem Reviewthread bei den Narren... mal schauen.
Second in Command

Also der ist so richtig glatt an mir vorbeigeflogen. War ganz solide, aber ebenso wie die allgegenwärtigen Farbfilter blieb alles immer schön konstant. Keine Höhepunkte, kein gar nichts. Nicht wirklich schlecht, aber irgendwie... naja, wie ein Bericht über den nahen Osten in der Tagesschau. ;) In gaaanz knappe Pappe eingehüllt:


Freeman, glaubst du mir, dass ich den eventuell sogar noch einen Tacken besser gefunden habe als du? Ich glaub's selbst kaum. Hammer!
Ich weiß noch nicht, ob ein Review noch folgt (in der ofdb steht ein einziges, und das ist auch noch ziemlich witzlos), ansonsten aber dann halt ein Kurzkommentar in deinem Reviewthread bei den Narren... mal schauen.
Second in Command

Also der ist so richtig glatt an mir vorbeigeflogen. War ganz solide, aber ebenso wie die allgegenwärtigen Farbfilter blieb alles immer schön konstant. Keine Höhepunkte, kein gar nichts. Nicht wirklich schlecht, aber irgendwie... naja, wie ein Bericht über den nahen Osten in der Tagesschau. ;) In gaaanz knappe Pappe eingehüllt:
Kihi ... Nukular ... die Pinguine rocken halt ... hier mal ernst gemeint ;-)Vince hat geschrieben:Happy Feet
Freeman, glaubst du mir, dass ich den eventuell sogar noch einen Tacken besser gefunden habe als du?
In diesem Sinne:
freeman

Review zu den Pinguinen ist übrigens inzwischen bei den Narren zu finden...
CHUCKYS BABY

Püppi hat einen langen Atem. Besser als der imo eher langweilige und überschätzte "Chucky und seine Braut". Mit der Verarsche auf Ed Woods Transsexualität ("Glen or Glenda") wird die Asexualität der Puppe herrlich aufs Korn genommen.
Überhaupt kann diese Reihe ja ohne Selbstironie und Doppelbödigkeit überhaupt nicht mehr funktionieren. Den einen Joker, den sie hat, spielt sie auch voll aus. Jennifer Tilly geht mal richtig ab und John Waters schenkt der Puppenfamilie das schönste Familienfoto, das man sich nur wünschen kann. LOL!
Handwerklich 1 a Arbeit, der Opener aus der Egoperspektive in dem Haus ist klasse gefilmt. Bleibt nur das "Manko", dass die Reihe irgendwie trotz der Splattereffekte immer zu harmlos bleiben wird, um mal richtig beißend zynisch zu sein.

Phenomena

Endlich mal komplett gesehen, nachdem ich bisher nur die meisten Ekelszenen aus einer Horrordoku kannte. Typischer, sehr atmosphärischer Argento mit eindrucksvollen, einzigartig gefilmten Sequenzen. Die junge Jennifer Connely, die Argento wegen ihres Auftritts in "Es war einmal in Amerika" engagiert hatte, gefiel mir leider nicht so sehr, sie wirkt schauspielerisch hier doch noch sehr unerfahren und lässt das auch ziemlich raushängen - leider.
Ansonsten aber schöne Insektendressurszenen, ein paar gute Effekte (Fliegen greifen das Kind an), viele intensive Momente.

CHUCKYS BABY

Püppi hat einen langen Atem. Besser als der imo eher langweilige und überschätzte "Chucky und seine Braut". Mit der Verarsche auf Ed Woods Transsexualität ("Glen or Glenda") wird die Asexualität der Puppe herrlich aufs Korn genommen.
Überhaupt kann diese Reihe ja ohne Selbstironie und Doppelbödigkeit überhaupt nicht mehr funktionieren. Den einen Joker, den sie hat, spielt sie auch voll aus. Jennifer Tilly geht mal richtig ab und John Waters schenkt der Puppenfamilie das schönste Familienfoto, das man sich nur wünschen kann. LOL!
Handwerklich 1 a Arbeit, der Opener aus der Egoperspektive in dem Haus ist klasse gefilmt. Bleibt nur das "Manko", dass die Reihe irgendwie trotz der Splattereffekte immer zu harmlos bleiben wird, um mal richtig beißend zynisch zu sein.

Phenomena

Endlich mal komplett gesehen, nachdem ich bisher nur die meisten Ekelszenen aus einer Horrordoku kannte. Typischer, sehr atmosphärischer Argento mit eindrucksvollen, einzigartig gefilmten Sequenzen. Die junge Jennifer Connely, die Argento wegen ihres Auftritts in "Es war einmal in Amerika" engagiert hatte, gefiel mir leider nicht so sehr, sie wirkt schauspielerisch hier doch noch sehr unerfahren und lässt das auch ziemlich raushängen - leider.
Ansonsten aber schöne Insektendressurszenen, ein paar gute Effekte (Fliegen greifen das Kind an), viele intensive Momente.

Big Mamas Haus 2

Ähm... ja. ;) Komplettist und Masochist, der ich bin, war "Big Mamas Haus 2" natürlich ein absolutes Must See und hat bei der kürzlichen Sichtung alle Register gezogen. Der ganze Witz des Films bezieht sich auf das Prinzip "hagere, kleine, schwarze Quasselstrippe steckt im Fat Suit" und das war ja schon im ersten Teil der Fall. Nichts Neues also aus Big Mamas Haus oder, wenn man es positiv umdeuten möchte, man bekommt genau den Scheiß, den man erwarten würde. Geschmückt mit an Belanglosigkeit kaum zu überbietenden Szenen um ein kleines doofes Außenseiterkind, das von Mama Lawrence zum coolsten Kind der Schule gemacht wird, und natürlich mehr Sex 'n Nudity (leider von den falschen Leuten), wird die Rückkehr der Dampfwalze ihren Erwartungen voll und ganz gerecht.

Entgleist

Nett gefilmter, aber allzu schnell durchschauter Thriller mit einem blassen Owen (jetzt weiß ich wieder, warum ich anfangs ihm gegenüber noch so skeptisch war) und einer hölzernen Jennifer Aniston, auf deren "Good Girl"-Image der ganze Plot ausgelegt ist und wegen der in erster Linie das Ende so einfach zu durchschauen ist. Noch dazu krankt das Drehbuch an allzu auffälligen Brüchen mit der Logik, die man nicht einfach so hinnehmen kann, da sie einfach zu offensichtlich sind. Vincent Cassel ist mal wieder klasse, hat aber nicht die Zügel in der Hand, um das Gesamtpaket rausreißen zu können - dazu hätten mehrere Teilnehmende vor und hinter der Kamera besser aufeinander abgestimmt sein müssen.

Get Rich or Die Tryin'

"Was machst du so?"
"Ich bin ein Gangster."
"Nein, mal ehrlich."
"Ich bin ein Rapper."
"Ach, jetzt komm schon."
"Ich bin ein Gangster-Rapper."
Mal ehrlich, Fifty: Du bist kein Gangster. Du bist kein Rapper. Du bist 'ne Nuschelpflaume. 'Ne Nuschelpflaume, die das Glück hatte, davon profitieren zu können, dass sich 1.000.000 Fans eben doch irren können.
"Get Rich..." ist ein hervorragender Test für das Fanpublikum des erfolgreichen Rappers. Sollte es erkennen, was für ein verlogenes Stück Promoscheiße es hier vorgesetzt bekommt, kriegt es - bling bling - 50 Gummipunkte. Wenn es den formelhaften Ghettomüll für voll nehmen sollte, hat sich die Taubheit der Ohren, bedingt durch das unidentifizierbare Gebrabbel ihres Götzen, auf die Augen übergeschlagen. Denn wo Eminem mit "8 Mile" in Kollaboration mit Regisseur Curtis Hanson (LA Confidential) auf ganzer Linie positiv überraschte, überträgt die zweifelhafte Halbbio des falschen Fuffzigers in etwa so viel Tiefe wie seine Musikvideos.


Ähm... ja. ;) Komplettist und Masochist, der ich bin, war "Big Mamas Haus 2" natürlich ein absolutes Must See und hat bei der kürzlichen Sichtung alle Register gezogen. Der ganze Witz des Films bezieht sich auf das Prinzip "hagere, kleine, schwarze Quasselstrippe steckt im Fat Suit" und das war ja schon im ersten Teil der Fall. Nichts Neues also aus Big Mamas Haus oder, wenn man es positiv umdeuten möchte, man bekommt genau den Scheiß, den man erwarten würde. Geschmückt mit an Belanglosigkeit kaum zu überbietenden Szenen um ein kleines doofes Außenseiterkind, das von Mama Lawrence zum coolsten Kind der Schule gemacht wird, und natürlich mehr Sex 'n Nudity (leider von den falschen Leuten), wird die Rückkehr der Dampfwalze ihren Erwartungen voll und ganz gerecht.
Entgleist

Nett gefilmter, aber allzu schnell durchschauter Thriller mit einem blassen Owen (jetzt weiß ich wieder, warum ich anfangs ihm gegenüber noch so skeptisch war) und einer hölzernen Jennifer Aniston, auf deren "Good Girl"-Image der ganze Plot ausgelegt ist und wegen der in erster Linie das Ende so einfach zu durchschauen ist. Noch dazu krankt das Drehbuch an allzu auffälligen Brüchen mit der Logik, die man nicht einfach so hinnehmen kann, da sie einfach zu offensichtlich sind. Vincent Cassel ist mal wieder klasse, hat aber nicht die Zügel in der Hand, um das Gesamtpaket rausreißen zu können - dazu hätten mehrere Teilnehmende vor und hinter der Kamera besser aufeinander abgestimmt sein müssen.
Get Rich or Die Tryin'

"Was machst du so?"
"Ich bin ein Gangster."
"Nein, mal ehrlich."
"Ich bin ein Rapper."
"Ach, jetzt komm schon."
"Ich bin ein Gangster-Rapper."
Mal ehrlich, Fifty: Du bist kein Gangster. Du bist kein Rapper. Du bist 'ne Nuschelpflaume. 'Ne Nuschelpflaume, die das Glück hatte, davon profitieren zu können, dass sich 1.000.000 Fans eben doch irren können.
"Get Rich..." ist ein hervorragender Test für das Fanpublikum des erfolgreichen Rappers. Sollte es erkennen, was für ein verlogenes Stück Promoscheiße es hier vorgesetzt bekommt, kriegt es - bling bling - 50 Gummipunkte. Wenn es den formelhaften Ghettomüll für voll nehmen sollte, hat sich die Taubheit der Ohren, bedingt durch das unidentifizierbare Gebrabbel ihres Götzen, auf die Augen übergeschlagen. Denn wo Eminem mit "8 Mile" in Kollaboration mit Regisseur Curtis Hanson (LA Confidential) auf ganzer Linie positiv überraschte, überträgt die zweifelhafte Halbbio des falschen Fuffzigers in etwa so viel Tiefe wie seine Musikvideos.
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Nix zu verlieren nicht vergessen, der rockt IMO total, aber das liegt dann wohl an Tim Robbins :?freeman hat geschrieben:.. Martin Lawrence ohne Will Smith ist einfach ne Pflaume ...
In diesem Sinne:
freeman
Wollt Ihr 'nen Ritt auf meinem Discostick?
Putzt euch die Zähne mit 'ner bottle of shit
Nein Mann ich will noch nicht gehen
Ich will weiter auf dich schiffen
Solang bis du erkennst
Dass meine Pisse keine Fanta ist
Callejon <3
Putzt euch die Zähne mit 'ner bottle of shit
Nein Mann ich will noch nicht gehen
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Solang bis du erkennst
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Callejon <3
ach ja, "Get rich..." ist einer der gaaanz wenigen Filme die ich angefangen und dann abgebrochen hab. War vor'n paar Wochen, als der bei Premiere anlief. Ich wusste zwar, was mich erwartet, aber dann nach 15-20 Min. irgendwie plötzlich absolut keinen Nerv mehr gehabt und lieber ne DVD eingelegt. War wohl die richtige Entscheidung...
Die Abenteuer des Baron Münchhausen

Review zum 7/10er von Terry Gilliam!
Shadow Man

Review zum 3/10er hier oder bei uns im Fred nachzulesen... schick ich vielleicht mal an die Blitz Illu. ;)
Fat Albert

Im Grunde voll an meiner Zielgruppe vorbei und mich daher nicht sonderlich interessierend, hab ich das Ding dennoch mal nebenbei laufen lassen. Ich will jetzt so fair sein und die richtige Zielgruppe berücksichtigen und dann bekomme ich eine harmlose, brave Geschichte über ein hässliches Entlein, dem von ein paar Karikaturen geholfen wird, die ihrerseits auch nicht viel beliebter im Viertel sind als das Entlein, mit ihrem Selbstbewusstsein aber eben die Herzen der coolen Kinder erobern. Klassischer Bill Cosby-Stoff, der ja auch schon über die gleichnamige Trickserie Schirmherrschaft hatte und hier einen Cameo feiern darf. Ja, das ist formelhaft, es ist stinkend moralisch und weich wie ein Wattebausch, kann aber für Kinder und desorientierte Jugendliche eine gute Sache sein.

Blues Harp

Takashi Miike kann auch anders und das beweist er mit einem Yakuza-Drama, das voll und ganz auf kranke und verkorkste Konventionenbrüche verzichtet, um anstatt seiner ein ruhiges Undergrouddrama zu inszenieren, das sich behäbig entwickelt, mit für Miikes Verhältnis erstaunlicher Geduld. Die zwischengeschnittenen Jazz-Sequenzen im Club verleihen dem Film Authentizität, Gefühl und Struktur und charakterisieren zugleich das nicht uninteressante Milieu, das hier gezeichnet wird. Leider fehlt der letzte Kick, derjenige Pinselstrich, der das ansehnliche Bild zu einem Meisterstück gemacht hätte. Dafür bleibt Miike dann doch zu sehr auf sicherem Boden.

The Call

Als der tödliche Handy-Anruf über die Medien verbreitet wird und man live im TV Zeuge der Heimholung werden soll, spekulierte ich noch hoffend auf einen ähnlichen satirischen Sogeffekt, wie ihn "Scream" im Slashergenre auslöste - diesmal nur eben nach dem Hype anstatt vor ihm. Von einem kontroversen Regisseur wie Takashi Miike hätte ich nämlich schon ein wenig mehr erwartet als bloß einen weiteren Ableger der "Ringu"-Quelle - nämlich nicht weniger als eine Beerdigung des Hypes mit einem ironischen Blick auf seine Mechanismen. Stattdessen wird dieser Zug in Zukunft einem anderen Filmemacher vorbehalten sein, denn Miike entschließt sich in der zweiten Hälfte endgültig dazu, sich voll und ganz in die Spur seiner Vorgänger zu legen - technisch sicherlich unkritisierbar, aber dennoch zutiefst vorhersehbar. Schade drum.


Review zum 7/10er von Terry Gilliam!
Shadow Man

Review zum 3/10er hier oder bei uns im Fred nachzulesen... schick ich vielleicht mal an die Blitz Illu. ;)
Fat Albert

Im Grunde voll an meiner Zielgruppe vorbei und mich daher nicht sonderlich interessierend, hab ich das Ding dennoch mal nebenbei laufen lassen. Ich will jetzt so fair sein und die richtige Zielgruppe berücksichtigen und dann bekomme ich eine harmlose, brave Geschichte über ein hässliches Entlein, dem von ein paar Karikaturen geholfen wird, die ihrerseits auch nicht viel beliebter im Viertel sind als das Entlein, mit ihrem Selbstbewusstsein aber eben die Herzen der coolen Kinder erobern. Klassischer Bill Cosby-Stoff, der ja auch schon über die gleichnamige Trickserie Schirmherrschaft hatte und hier einen Cameo feiern darf. Ja, das ist formelhaft, es ist stinkend moralisch und weich wie ein Wattebausch, kann aber für Kinder und desorientierte Jugendliche eine gute Sache sein.
Blues Harp

Takashi Miike kann auch anders und das beweist er mit einem Yakuza-Drama, das voll und ganz auf kranke und verkorkste Konventionenbrüche verzichtet, um anstatt seiner ein ruhiges Undergrouddrama zu inszenieren, das sich behäbig entwickelt, mit für Miikes Verhältnis erstaunlicher Geduld. Die zwischengeschnittenen Jazz-Sequenzen im Club verleihen dem Film Authentizität, Gefühl und Struktur und charakterisieren zugleich das nicht uninteressante Milieu, das hier gezeichnet wird. Leider fehlt der letzte Kick, derjenige Pinselstrich, der das ansehnliche Bild zu einem Meisterstück gemacht hätte. Dafür bleibt Miike dann doch zu sehr auf sicherem Boden.

The Call

Als der tödliche Handy-Anruf über die Medien verbreitet wird und man live im TV Zeuge der Heimholung werden soll, spekulierte ich noch hoffend auf einen ähnlichen satirischen Sogeffekt, wie ihn "Scream" im Slashergenre auslöste - diesmal nur eben nach dem Hype anstatt vor ihm. Von einem kontroversen Regisseur wie Takashi Miike hätte ich nämlich schon ein wenig mehr erwartet als bloß einen weiteren Ableger der "Ringu"-Quelle - nämlich nicht weniger als eine Beerdigung des Hypes mit einem ironischen Blick auf seine Mechanismen. Stattdessen wird dieser Zug in Zukunft einem anderen Filmemacher vorbehalten sein, denn Miike entschließt sich in der zweiten Hälfte endgültig dazu, sich voll und ganz in die Spur seiner Vorgänger zu legen - technisch sicherlich unkritisierbar, aber dennoch zutiefst vorhersehbar. Schade drum.
Endlich die Mutter aller Filme gesehen
Brokeback Mountain

Und Ang Lee hat in der Tat ein großes Werk erschaffen. Im Detail hier nachzulesen.

Hollow Man 2

Auch wenn es nur ein dtv-Sequel ist, enttäuscht es doch sehr, wie bescheiden die Effektekiste hier ausgebeutet wird. Anstatt das einzig Sinnvolle zu machen und sich voll auf Action und Tricks zu konzentrieren, spart man sich die Effektszenen auf wie ein Eichhörnchen, das seine Nüsse hortet - und wenn was gezeigt wird, ist es nicht mal sonderlich gelungen. Abgesehen vielleicht vom Endkampf im Regen, der natürlich launig ist, aber letztendlich auch nicht vom Hocker haut. Kann man sich sicher mal ansehen, aber etwas mehr Zugeständnis zum Trash wäre dem Unterhaltungswert mit Sicherheit entgegengekommen.

Brokeback Mountain

Und Ang Lee hat in der Tat ein großes Werk erschaffen. Im Detail hier nachzulesen.
Hollow Man 2

Auch wenn es nur ein dtv-Sequel ist, enttäuscht es doch sehr, wie bescheiden die Effektekiste hier ausgebeutet wird. Anstatt das einzig Sinnvolle zu machen und sich voll auf Action und Tricks zu konzentrieren, spart man sich die Effektszenen auf wie ein Eichhörnchen, das seine Nüsse hortet - und wenn was gezeigt wird, ist es nicht mal sonderlich gelungen. Abgesehen vielleicht vom Endkampf im Regen, der natürlich launig ist, aber letztendlich auch nicht vom Hocker haut. Kann man sich sicher mal ansehen, aber etwas mehr Zugeständnis zum Trash wäre dem Unterhaltungswert mit Sicherheit entgegengekommen.
- Sir Jay
- Palmenkicker

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- Registriert: 12.06.2006, 13:30
- Wohnort: Bei den Pflasterkackern
Professionelles Review vince, zu einem Film, der mich zwar auch berührt hat, aber eben nur bedingt.
Wenn (kann mich an den rollennamen von gyllenhaal nicht mehr erinnern) am Ende erschlagen wird fand ich das schon traurig, und konnte auch mit ledger mittrauern. Aber das eben auf Ebene der Menschlichkeit und Freundschaft.
zitat von dir:
"Er dringt unter die Oberfläche seiner Charaktere und macht sie für das Publikum begreifbar.
Für mich nur bedingt ôô
PS: ich will mit diesem post um himmelswillen keine ausartende Diskussionsrunde herbeibeschwören ._.
Wenn (kann mich an den rollennamen von gyllenhaal nicht mehr erinnern) am Ende erschlagen wird fand ich das schon traurig, und konnte auch mit ledger mittrauern. Aber das eben auf Ebene der Menschlichkeit und Freundschaft.
zitat von dir:
"Er dringt unter die Oberfläche seiner Charaktere und macht sie für das Publikum begreifbar.
Für mich nur bedingt ôô
PS: ich will mit diesem post um himmelswillen keine ausartende Diskussionsrunde herbeibeschwören ._.
Ohne WItz, kannst du bitte mal anfangen, diese Scheiß-Spoiler als solche zu markieren? Das ist absolut ätzend für Leute, die die entsprechenden Filme noch nicht gesehen habenSir Jay hat geschrieben:Professionelles Review vince, zu einem Film, der mich zwar auch berührt hat, aber eben nur bedingt.
Wenn (kann mich an den rollennamen von gyllenhaal nicht mehr erinnern) am Ende erschlagen wird fand ich das schon traurig, und konnte auch mit ledger mittrauern. Aber das eben auf Ebene der Menschlichkeit und Freundschaft.
zitat von dir:
"Er dringt unter die Oberfläche seiner Charaktere und macht sie für das Publikum begreifbar.
Für mich nur bedingt ôô
PS: ich will mit diesem post um himmelswillen keine ausartende Diskussionsrunde herbeibeschwören ._.
MFG
Hannibal
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