Die Bourne-Identität
Ein durchaus gelungener Beitrag zum Agenten-Film-Genre in angenehm zurückhaltender Inszenierung. Keine Superman-Stunts, keine Mega-Sportwagen, keine abgefreakten Gadgets....alles sehr bodenständig und stimmig in Szene gesetzt mit einem noch leicht staksigen Matt Damon. Dennoch mal erfrischend anders, wenn der Spannungs-Aufbau auch nicht durchgehend perfekt ist...
Die Bourne Verschwörung
...und es geht noch besser! Die Fortsetzung setzt gewaltig einen drauf und bügelt einen Großteil der Schwächen des Vorgängers konsequent aus. Weniger Handlungs-Leerlauf, ein wesentlich überzeugender aufspielender Matt Damon und ein clever in Szene gesetztes Katz- und Maus-Spiel, dass erneut auf ungeschönte Europa-Bilder anstatt auf Hochglanz-Ami-Metropolen setzt....ein Fakt, der normalerweise bei mir zur Abwertung führen könnte, da in meinem Hirn eher rot-blau-weiße als schwarz-rot-goldene Farbmuster rumflitzen, aber in diesem Fall ist das alles wieder mal derart stimmig verpackt, dass es selbst für einen Amerika-Liebhaber wie mich nix zu meckern gibt.
Die Action ist größtenteils genial in den Sitz drückend, auch wenn man's stellenweise ein wenig mit unübersichtlichem Schnittgewusel übertreibt, die Schauspieler sind durch die Bank fantastisch, lediglich die Geschichte wirkt hier und da ein wenig oberflächlich, aber das geht auf der anderen Seite zugunsten des Tempos, von daher.....fettes Brett!
,5
Das Bourne Ultimatum
Kurz und schmerzlos, Teil 2 ist meine Nummer 1 im Bourne-Franchise. Das Finale ist zwar gut, aber kommt nicht an die Nonstop-Intensität des Vorgängers ran, zu verworren und teilweise auch zu konstruiert wirkt die Geschichte. Die Action ist mal wieder irre schnell geschnitten, hat aber einige durchaus memorable Szenen an Bord. Der beste Autocrash geht aber 2007 never ever ans "Bourne Ultimatum"....
Matt Damon gut wie immer, der Rest bleibt etwas blass...
