Filmtagebuch: freeman

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Beitrag von LivingDead » 16.05.2017, 13:01

Also ich war von dem Film eher semi-begeistert. Es gibt tatsächlich einige sehr gute Weltraumaufnahmen (und zum Schluss auch viel Action), allerdings spielt der technische Aspekt eine untergeordnete Rolle. Da dürfte dem Timo eher die Lovestory munden, die durchaus gefällt. Ansonsten überwiegt der Hollywood-Kitsch.
Mit freundlichem Gruß
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Beitrag von gelini71 » 16.05.2017, 13:05

ich habe ihn mal auf meine Kaufwunschliste gesetzt - man wirft mir ja immer vor ich würde keine aktuellen Filme schauen :lol:
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Beitrag von freeman » 16.05.2017, 18:14

Das ist ja das @ LivingDead! Ich denke, der Timo kann sich da schon reindenken. Alleine da rumnerden und rummofen (ich meine, Timo hat doch von der Technik auch bloß keine Ahnung. Hatte ja kaum Lautsprecher in dem Film ;-) ) und dann die Love-Story. Ich kann mir einfach net vorstellen, dass er unter 10 da rausgeht. Da kanner uns was von 2001 erzählen, wie er will...

:lol:

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Beitrag von SFI » 17.05.2017, 04:28

Pfff! Never! :lol:
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Beitrag von StS » 17.05.2017, 07:34

Ich fand den nett. Belanglos... aber unterhaltsam und hübsch anzusehen. Reizvolle Gedankenansätze in der ersten Hälfte - die dann aber leider der typischen Hollywood-Formel untergeordnet werden. Zudem war J-Law von ihrer Rolle her unterfordert - aber sie sah zumindest dufte aus... :wink:

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Beitrag von McClane » 17.05.2017, 13:39

Sehe den ähnlich wie Stefan. Zwei starke Leads, schönes Design und interessante Fragestellungen in den ersten zwei Dritteln, aber danach wirkt der Film mit seinem Getöse-Abschluss als habe er seinem eigenen Material nicht ganz vertraut. Und der "Ich war auch mal sowas wie ein Star"-Cameo von Andy Garcia wirkte auch irgendwie befremdlich.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Beitrag von freeman » 17.05.2017, 18:08

Merkste Timo, wie sie alle deine Erwartungen runterschrauben wollen, weil sie ahnen können, wie der bei dir einschlagen wird? Perfide! Die wollen sicher ne 15/10 von dir provozieren!!! Zum Glück haste Freunde wie mich ;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von SFI » 18.05.2017, 06:36

:lol: :lol:
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Beitrag von gelini71 » 18.05.2017, 08:14

Der Querschuß vom StS war ja zu erwarten :lol:
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Beitrag von freeman » 22.05.2017, 18:56

Weißer Gott:
Weil Muttern was Wichtiges vor hat, muss die Tochter für ein paar Tage zu Vaddern, der von der Mutter getrennt lebt. Das Mädel hat einen tollen Hund dabei, Hagen. Der fuckt Vaddern vollkommen ab, so dass der Hagen mal eben aussetzt. Hagen irrt nun durch eine ungarische Großstadt, wird getreten, verfolgt, eingefangen, geschlagen und zum Kampfhund ausgebildet. Als er in dieser Funktion einen Artgenossen totbeißt, hat Hagen die Schnauze sprichwörtlich voll. Er startet einen Aufstand der Hunde und rächt sich blutig an seinen Peinigern.

Höchst unbequemer Film. Wenn der wirklich tolle Hagen gequält wird, kann man nicht hingucken. Derweil werden die Menschen zu grotesken Psychopathen verzerrt. Eigentlich haben alle einen an der Waffel. "Weißer Gott" steigert das immer mehr, wird schnell zur Allegorie über Angst vor allem Fremdartigen (plus ordentliche Portionen Rassismus, Hass, Andersartigkeit). Bei dem Herkunftsland Ungarn und den irgendwann wie Wellen gegen Polizeiabsperrungen brechenden Hunden muss man nicht raten, wofür die Hunde eigentlich stehen könnten (wobei der 2014 erschienene Film da fast schon prophetische Züge hat). Flankiert wird das von viel widerlichem Realismus. Tote Tiere, verfaulende Kadaver, Dreck und blutige Wunden. Schön geht anders. Und trotzdem sind da immer wieder große Bilder dazwischen. Episch große Bilder. Etwa wenn die Hunde durch menschenleere Straßen hetzen. Dazu ein fantastischer Score.

Am Ende steht keine richtige Lösung. Es ist mehr ein Innehalten. Vor dem Aufbruch in eine nicht einschätzbare Zukunft.

Toller Film, den man vermutlich nie wieder vergisst. Der aber auch wirklich so unbequem daherkommt, dass man ihn nie wieder sehen will. Außer man begeistert sich an tollen Hunden, die fantastisch trainiert wurden.
:liquid8:

In diesem Sinne:
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Beitrag von freeman » 13.06.2017, 18:05

Beyond Sherwood Forest
Tele 5 versorgt einen ja in schöner Regelmäßigkeit mit Schrott, an dem ich einfach net vorbeikomme. LOL. Meistens geht der zum einen Auge rein und zum anderen wieder raus. So auch dieser Schlock, der irgendwas mit Robin Hood erzählt. Erwähnung findet der Film trotzdem, weil er haarsträubend schlecht synchronisiert wurde und von Mimen veredelt wird, die diese Rotze total ernst nehmen. Toll!

Mein absolutes Dialog-Highlight:
"Was ist das für ein Wesen, das blutet und nicht stirbt? Von so etwas habe ich noch nie gehört!"

Da fragt man sich doch, wie die sich damals fortgepflanzt haben, wenn sie noch nie von Wesen gehört haben, die bluten und net sterben. Und das wo in dem Film Geschosse wie Katharine Isabelle und Erica Durance mitspielen!!!
:liquid0:

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Beitrag von SFI » 14.06.2017, 05:19

https://www.youtube.com/watch?v=IPPTGLiYVb8

:lol: :lol:

Da gabs wohl auch keine Green Screen Fixierungspunkte. :lol:
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Beitrag von freeman » 15.06.2017, 18:12

Stock mit Kartoffel drauf musste reichen ;-)

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Beitrag von freeman » 24.07.2017, 18:39

Ich - Einfach unverbesserlich 3:
Ich bin ja nach wie vor nur Minion-Fanboy und kann mit den menschlichen Figuren nicht viel anfangen. Aber die gelben Racker reißen es für mich immer wieder grandios raus. Leider werden die in Teil 3 ganz schön an den Rand geschoben. Dürfen nur in Musicalnummern rocken. Dabei ist alleine die Szene, in der die winzigen gelben Tic Tacs einen Knast voller Riesenkerle dominieren die witzigste Einlage im ganzen Film. Der - ich muss es leider zugeben - auch mit weniger Minions erstaunlich gut funktioniert! Irres Tempo, tolle neue Figuren (der Fieswicht ist eine einzige Schau, wenn der noch Arniefilme geguckt hätte, wäre es rund gewesen) und eine kurzweilig abgespulte Nullingerstory. Schade, dass man aus den Schweinen nix gemacht hat.
:liquid7:

Spiderman - Homecoming
Tja ja, und nochmal die Spinne. Zum Glück isses wirklich kein dritter Aufguss der altbekannten Story geworden. Vielmehr eine imo sehr gelungene Vertopfung der Figur ins Avengers-Universum, die den gelungenen Kurzauftritt im dritten Cap-Film gelungen fortführt, viele Anspielungen aufs große Marvelganze einbindet, sich eine lullige Lovestory verkneift und auch nicht mit Tante May und Co nervt. Stattdessen ist Spiderman jetzt da, wo er eigentlich immer hingehörte: Ein wenig Coming of Age, viel Seilgeschwinge und viel nervöses Geplapper von dem starken Hauptdarsteller! Und dazu noch erstaunlich klein skalierte Action, die nur im Showdown mit einem nervig blinkenden Flugzeug irgendwie nervig gerät. Was auch erstaunt, ist, wie wenig man aus dem 3D herausgeholt hat. Es gibt eigentlich nicht eine Szene, in der man mal anstelle von Spidey durch Straßenschluchten schwingt. Wofür man dann das 3D braucht? Na für den Eintrittspreis!!! ;-)
:liquid7:

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Beitrag von McClane » 25.07.2017, 06:52

Hab den Spidey auch am WE gesehen, zum Glück in ner 2D-Vorstellung. So schnell wie die Action geschnitten war, kann ich mir vorstellen, dass der in 3D extrem unübersichtlich war.
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Beitrag von freeman » 31.07.2017, 18:58

Tonight she comes
Eine einzige Abfolge von WTF-Momenten, gepaart mit herrlich gegen den Strich gebürsteten Figuren, großartig zwischen infantil und supercool changierendem Humor, einem geilen Score, einer den ganzen Film wundervoll nackt herumlaufenden Hauptfigur und einem absolut unvorhersehbaren Handlungsverlauf. Das Ding macht mal richtig Spaß!
:liquid8:

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Beitrag von freeman » 15.08.2017, 18:04

Margos Spuren
Toller Film zu dem Thema, was man von Menschen doch für ein falsches Bild haben kann. Lebenskluge Dialoge, starke Darsteller (außer die fürchterliche Delevingne oder wie sie heißt, was eine Mimik, fürchterlich), atmosphärisch stimmige Inszenierung und großartige Einzelszenen. Stark.
:liquid8:

The F-Word
Der Harry-Potter-Hauptdarsteller hat irgendwie ein verdammt gutes Händchen, was seine Filme seit dem Zauberboy angeht. "The F-Word" zum Thema "Ihr könnt nie nur Freunde bleiben" stolpert von einem großartigen Dialog zum Nächsten, hat ein paar tolle Lacher und punktet mit seinen unfassbar sympathischen Hauptdarstellern. Eine richtig feine Love-Story ohne zuviel Kitsch.
:liquid7:

In diesem Sinne:
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Beitrag von StS » 15.08.2017, 18:39

freeman hat geschrieben:Margos Spuren
Toller Film zu dem Thema, was man von Menschen doch für ein falsches Bild haben kann. Lebenskluge Dialoge, starke Darsteller (außer die fürchterliche Delevingne oder wie sie heißt, was eine Mimik, fürchterlich), atmosphärisch stimmige Inszenierung und großartige Einzelszenen. Stark.
:liquid8:
Jip, der ist dufte... inklusive Cara :wink:

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Beitrag von freeman » 15.08.2017, 18:39

exklusive...

In diesem Sinne:
freeman ;-)

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Beitrag von freeman » 09.10.2017, 18:12

The Last Face
Keine Ahnung, was Sean Penn bei dem Film geritten hat. Heraus kam jedenfalls eine vollkommen unverträgliche Mischung aus einer klischeehaft kitschigen Love Story zwischen zwei Alpha-Tieren, die sich vornehmlich an sich selbst berauschen, und brettharten Einblicken in die Bürgerkriegsszenarien auf dem schwarzen Kontinent, die den Zuschauer in keinster Weise schonen und mit Szenen konfrontieren, die man eigentlich nie sehen wollte. Würden die beiden "Liebenden" nicht von Bardem und Theron gespielt werden, der Film würde brutalst durchscheitern. So retten die beiden mit vereinten Kräften noch den einen oder anderen Moment (die "Ring"-Szene ist in ihrer unvermuteten Fragilität so ziemlich das Schönste, was man in letzter Zeit zu sehen bekam), können aber auch nicht verhindern, dass "The Last Face" am Ende sogar ein Hauch von Edeltrash umweht.
:liquid4:

In diesem Sinne:
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Beitrag von StS » 09.10.2017, 18:18

Ich glaube, Deine 4/10 gehört mit zu den besten Bewertungen, die der Film je bekommen hat. :lol:

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Beitrag von freeman » 11.10.2017, 17:52

To Kill a Man
Der Film hat zwei geniale Momente. Nach dem ersten erzählt er einfach die zwei Seiten einer Medaille nach einer frappierenden Entscheidung aus (gerne auch mal im Split Screen), im zweiten hebt er sämtliche Formen von Erzählzeit auf und kreiert einen DER WTF?-Momente der jüngeren Filmgeschichte. Frohlockend hofft man auf einen weiteren genialen Moment, ahnt, dass der zum Schluss kommen muss und dann... bäm... nix. Echt ein ganz ganz übler filmischer Coitus Interruptus, der sich mit einer zum Ende hin immer konventionelleren Erzählweise jedweder Chancen zum Klassiker (hihihi) beraubt. Gut gefilmt, ordentlich gespielt, ganz unterhaltsam, aber leider zum Ende hin einfach nur ein absolut unbefriedigender Film.
:liquid5:

In diesem Sinne:
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Beitrag von freeman » 16.10.2017, 18:01

Nachdem Warner eines der ersten Majors war, das auf den digitalen Filmzug aufsprang (meine erste DVD etwa war von Warner), tragen sie die Heimmedien nun zu Grabe. Folgende zwei Filme gingen direkt DTV. Vanilla Disc. Mit Great-Movies Menü (sprich: Poster links, rechts die Sprachwahl und ein Startbutton) und 10 Minuten Kapiteleinteilung, die nirgendwo anwählbar ist... Schon geil, wie krass manche Studios inzwischen auf ihre Kunden scheißen...

Wolves at the Door
Wer sich schon immer gefragt hat, wie der Mord an Sharon Tate durch Manson abgelaufen sein könnte, der wird hier fündig. Für mich hätte es die Anknüpfung nicht gebraucht, vermutlich wollte man so aber ne gewisse Emotionalität reinbringen, weil einem die Figuren ansonsten allesamt kackegal sind und der Film nix zu erzählen hat. Zumindest ist er edel in Szene gesetzt und hat gegen Ende durchaus ein paar nette Momente.
:liquid4:

Within
Keine Ahnung, ob der Film einfach nur blöde ist oder echt genial, denn er lässt sich mal eben 40 Minuten Zeit, um eine langweilige und weithin durchschaubare Finte aufzubauen und sie urplötzlich implodieren zu lassen. Dann startet der Film im Grunde neu und schafft nach insgesamt 60 Minuten Langeweile ein wirklich packendes Finish mit diversen Nägelkau-Momenten und hohem Tempo.
:liquid6:

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Beitrag von gelini71 » 17.10.2017, 03:26

Das Warner seine Kunden egal sind ist schon länger der Fall, daher paßt die ganze Sache durchaus ins Bild zu diesem Konzern....
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Beitrag von SFI » 17.10.2017, 04:42

... oder es sind einfach nur Puristen! :lol:
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