Beitrag
von McClane » 02.01.2018, 09:54
Bei mir ist es so, dass ich Serien zwischendurch gucke, etwa am Wochenende mittags/nachmittags (wobei es dann sein kann, dass eine Binge-Watching-Session entsteht, die Filmlänge überschreitet), während ich Filme meist abends schaue - vielleicht noch ein Überbleibsel alter TV-Gucker-Gewohnheiten, wenn um 20.15 Uhr dann der Spielfilm anfängt.
Das Ausspielen in Sachen Zeit findet natürlich statt, aber da konkurrieren Filme und Serien ja mit allen Freizeitbeschäftigungen, ob medial oder nicht - auch wenn sie als audiovisuelle Medien natürlich um sehr ähnliche oder sogar die gleichen Zielgruppen konkurrieren. Ich meinte mit dem Ausspielen aber eher Pauschalurteile, die von bestimmten "Jüngern" in meinem Umfeld geäußert werden: Ich finde "Serien sind das neue Kino und viel besser als Kino" genauso falsch wie "Film beherrscht die Kunst der Verdichtung, Serien sind nur unnütz aufgeblähter Tand) beide gleich falsch. Zumal Formate wie "Sherlock" die Grenzen zwischen Film und Serie verschwimmen lassen.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]