Filmtagebuch: Fäb

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Fäb
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Beitrag von Fäb » 14.08.2007, 03:40

Punk im Dschungel

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Lollige Doku/Reisebericht von Regisseur Andreas Geiger (der auch die Doku "Heavy Metal auf dem Lande" gemacht hat ->imho 5/10) über "Cluster Comb Unit", eine verschrobene raw punk / hardcore band aus Schwaben, die ne Tour durch Indonesien usw. gemacht haben. Lustige/nachdenkliche/seltsame Einblicke. Als Doku ansich aber eher schlicht und für sich stehend.
:liquid6:


The Producers

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Hab ja letztens leider mal das Orginal von "Frühling für Hitler" verpasst, aber was soll's, jetzt erstmal das Remake gesehen. Anfänglich muss man erstmal ein bisschen mit der Singerei warm werden (auch wenn das bis zuletzt irgendwie eine kleine Zugangsbarriere bleibt), aber ansonsten teilweise urkomisch und tuntige aber nette Gags und vor allem: Gut gespielte Situationskomik.
:liquid7:


The Devil's Rejects

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Hm, 1000 corpses werd ich mir vielleicht demnächst auf ner Börse dann doch mal zulegen, aber den hier fand ich dennoch allerhöchstens mäßig. Blutorgie mal von links und mal von rechts, immer wüst und ungehemmt. In schön eklige Bilder gekleidet aber... tja aber? eben...
:liquid5:

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Montana
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Beitrag von Montana » 14.08.2007, 08:26

The Devil's Rejects

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Hm, 1000 corpses werd ich mir vielleicht demnächst auf ner Börse dann doch mal zulegen, aber den hier fand ich dennoch allerhöchstens mäßig. Blutorgie mal von links und mal von rechts, immer wüst und ungehemmt. In schön eklige Bilder gekleidet aber... tja aber? eben...
:liquid5:
hmm fand den extrem dumm! Werde ihn um keinen preis ein zweitesmal schauen, ausser ich muss einen "HORROR" test bestehen :lol: (wobei dieser film nichtmal Horror ist, sondern nur ein WIRKLICH sinnloser film)
Und dann nimmt sich der Regisseur auch noch die frechheit heraus mitgefühl für die hauptaktöre zu verlangen xD (der schluss kam auf jedenfall so rüber und hat bei mir auch noch die letzte kleine lampe ausgelöscht xD)
bei mir kommt der mit :liquid3:
noch gut weg.

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Beitrag von John Woo » 14.08.2007, 09:41

Kann mich meinen beiden Vorrednern anschliessen. Hätte der Film wenigstens so was wie ne vernünftige Story, hätte man vielleicht noch was draus machen können. Aber so nicht. Ist echt witzig, wie versucht wird, dass der Zuschauer "Gefühle" für die Hauptakteure gewinnt, obwohl die ja alle perverse Schwerkriminelle sind. Bedenklicher Film.

Da hab ich lieber brutale Rächerfilme a la Deadly Revenge mit Steven Seagal, da hat man wenigstens ne vernünftige, einigermassen plausible Story.

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Beitrag von daemonicus » 14.08.2007, 10:32

Guter Witz, John. Plausible Story bei Seagal Filmen. :lol:

Ich mag den Film übrigens. Lustig zu sehen, wie sich viele daran aufreiben, dass Sympathie für die Bösen auftaucht. Über den perversen Sheriff schreibt aber kaum jemand. Ist ja auch der Gute. :wink:

Von mir gibts : :liquid8:

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Beitrag von John Woo » 14.08.2007, 13:00

Ja plausibel ist vielleicht übertrieben, aber es sollte klar sein, wie ich es gemeint habe.

Und ja, wegen dem Sheriff: In dem Film gibts einfach keine einzige normale Person, nur tollwütige Mörder.

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Beitrag von Montana » 14.08.2007, 13:12

daemonicus hat geschrieben:Guter Witz, John. Plausible Story bei Seagal Filmen. :lol:

Ich mag den Film übrigens. Lustig zu sehen, wie sich viele daran aufreiben, dass Sympathie für die Bösen auftaucht. Über den perversen Sheriff schreibt aber kaum jemand. Ist ja auch der Gute. :wink:

Von mir gibts : :liquid8:
xD ja die armen hauptcharakter werden ja richtig gehend therorisiert und sie sind ja total wehrlos und unschuldig, das man fast anfangen mus zu weinen :wink:
(sie haben es fast nicht verdient xD aber nur faaaaaaaaaast :wink: )

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Beitrag von jack warrior » 14.08.2007, 14:29

the devils reject ist für mich mehr so ne art wirres durchgeknalltes road movie, aber hab mir auch mehr erhofft was das thema gewalt und gemetzel angeht. die reviews vorher liesen ja denken der wäre mege blutig etc. nö , ok so ganz schlecht war er net. der clown der seine erschiessung nach dem sex mit der dicken träumt lol.. na irgendwo so 6 punkte oder so. aber gross blutig oder brutal... nö.

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Beitrag von Fäb » 14.08.2007, 16:26

aaaahhh hilfe! ich sags ja: die komischen Schwiizer infiltrieren die threads, und nun auch meinen :shock: :P
Montana hat geschrieben:therorisiert
Was das für ein Wort sein soll musst du mir aber nochmal erklären, schreib besser in schwizerdütsch, da fallen mir solche Sachen nicht auf :lol:

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Beitrag von John Woo » 14.08.2007, 17:03

@Fäb: Hast du was gegen uns? :wink:

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Beitrag von Fäb » 14.08.2007, 17:09

nein aber ihr spamt mit komischem geschwafel mein filmtagebuch zu :P

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Beitrag von Montana » 15.08.2007, 09:44

Fäb hat geschrieben:aaaahhh hilfe! ich sags ja: die komischen Schwiizer infiltrieren die threads, und nun auch meinen :shock: :P
Montana hat geschrieben:therorisiert
Was das für ein Wort sein soll musst du mir aber nochmal erklären, schreib besser in schwizerdütsch, da fallen mir solche Sachen nicht auf :lol:
bis zu diesem post wars kein spam :D ach übrigens meinte ich terrorisiert, weiss jetzt auch wie man es schreibt (google sei dank^^)

PS: das mti dem zweimal auf absenden kommen ist mir wirklich passiert. Da der PC bei der Arbeit nicht gerade der schnellste ist dachte ich das kommt nicht und hab nochmals auf absenden gedrück. Hat dann 2mal den selben post gegeben und da wir das selbs ja nicht löschen können habe ich den Post Editiert.

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Beitrag von Fäb » 15.08.2007, 12:10

:roll:


Chopper

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Eine skurrile fake-Biographie über ein zutiefst geistesgestörtes Subjekt namens Chopper, das auf Teufel komm raus Australiens berühmt berüchtigster Gangster werden will und dafür - natürlich - über Leichen geht. Doch eigentlich ist er nur auf die "Publicity" aus und die Taten fallen ihm schwer, er ist zwar cholerisch bis zum geht nicht mehr, doch gleichermaßen entsetzt über sich selbst nach vollendeten Taten. So fährt er beispielsweise jemanden, nachdem er auf ihn geschossen hat, noch bis zum Krankenhaus - und will das später nicht mehr wahrhaben ("was, ich habe ihn angeschossen und soll ihn dann noch zum krankenhaus gefahren haben?! Was würde das für einen Sinn machen?"), denn er will ja sein hartes Image aufrecht erhalten. Das kommt alles ziemlich eigenartig rüber und enthält, wenn man so will, zudem ein paar Anleihen an "Natural Born Killers", wenn auch das ganze nicht so stark auf Mediensatire ausgelegt ist. Eric Bana spielt in diesem Drama um die von ihm derartig verstört-realistisch dargestellte Figur als wolle er riskieren, dass ihm nie wieder jemand in zukunft ruhig gegenüber sitzen kann ohne Angst haben zu müssen, jederzeit in den Lauf seiner gezückten Wumme blicken zu müssen. Inszenatorisch ist das ganze ebenfalls gut gelungen, die Gefängnis-, Bar- oder Wohnungssettings bieten den Raum für die von Drogen verlangsamten Panne-Dialoge, mit Rückblenden werden die Geschichten von Chopper der Polizei gegenüber verschiedentlich gesponnen und die Effekte sind sehr fein gelungen. Ein insgesamt runder Film - nur die Person Chopper ist und bleibt krank und hat eine penetrante Selbstdarstellerische Ader. Ob man ihr auf den Leim geht oder nicht (wie teilweise die Wärter und natürlich die Medien), ist aber nicht die Frage. Wohl eher, wie dieses verkommene Subjekt diese Aufmerksamkeit erhalten kann und wie sich dieses Phänomen im Laufe der ja nunmehr mehrer Dekaden langen Zeit von Serienkillerhysterien und -faszinationen sich immer wiederholt. Und dabei ist Chopper nichtmal ein "echter", sondern eher ein krankhafter Trittbrettfahrer, dem es nach Aufmerksamkeit dürstet. Am wohlsten scheint er sich demnach in den Szenen zu fühlen, in denen er hinter Gitter in seiner sicheren Zelle sitzt und am Fernseher bei Nachrichten über sich stolz dümmliche Kommentare dazwischenblökt wähend im zwei naive Wärter fasziniert über die Schulter schauen...
:liquid8:

Vom Regisseur Andrew Dominik kommt, 7 Jahre nach Chopper wohl wieder sein erster Kinofilm, übrigens scheinbar dieses Jahr "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford" mit Brad Pitt in der Hauptrolle in die Kinos, na da bin ich ja mal gespannt :?:

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Beitrag von jack warrior » 15.08.2007, 12:38

aber die figur auf der der film basiert gibt es ja wirklich.http://www.chopperread.com/title.htm

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Beitrag von Fäb » 15.08.2007, 13:19

achso, ja wegen dem kommentar zu beginn des Films hab ich das dann wohl falsch ausgedrückt... dann schmückt der Film wohl nur ein bisschen weiter aus und versteht sich nicht als reinrassige und wahrheitsgetreue biographie. Schlimm genug, dass es den kerl wirklich gibt und der Bücher mit seinen 'Heldentaten' verkauft ;)

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Beitrag von jack warrior » 15.08.2007, 17:16

du sagst es. wobei ich weis nicht wie weit der film ausschmückt. meine der kerl sagt er hat 19 menschen getötet, leuten die zehen abgeschnitten. ihm wurden die ohren abgeschnitten daher der name chopper... und das so jemand berühmt ist ist eigentlich traurig.

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Beitrag von Fäb » 16.08.2007, 02:48

Sando Kid spricht das letzte Halleluja

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Halbwegs passabler Italowestern mit allen Genrezutaten, der sich aber spätestens beim Showdown mal besser für ernst oder spaßig entschieden hätte und so etwas wie ein Fähnlein im Wind nicht so recht weiß wie er sich dem Geschmack der fortgeschrittenen Zeit des Genres unterordnen soll. Tat dem Finale beileibe nicht gut, wobei das ganze über weite Strecken sogar akzeptabel zu beäugen ist, auch wenn natürlich alles irgendwie abgekupfert ist - nicht zuletzt "Wer bist du?" am Ende vom Meister Leone himself aus Spiel mir das Lied vom Tod. Naja was soll's, da gibts jedenfalls weitaus schlimmeres. Soll nicht heißen, dass dieser hier wirklich gut wäre, aber fast auf Durchschnittsniveau isser allemal. Dennoch nur was für Genre-Allesgucker.
:liquid4: ,5


Man About Town

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hm nee, das war ja mal gar nix. Ben Affleck sinniert ohne großartigen Grund über sein ach so schwieriges Leben: hat ein hübsch-nettes und dazu nicht völlig verblödetes Model geheiratet und Erfolg im Beruf, einer Agentur in Hollywood, aber fühlt trotzdem eine Leere in sich... meiomei muss das hart sein *toc toc* ...nunja später dann hält er eine flammende Rede die 1:1 auch für den Film gilt à la wir sind alle unvollkommen und nicht perfekt. Allerdings. Wenn Jacks (so Afflecks Rollenname) Agentur den Schreiberling der für dieses Drehbuch verantwortlich war unter Vertrag hat, dann Prost Mahlzeit. Oder auch: Wow, super Agentur! Trotz fehlenden Talents vermittelt! Und lustig ist das alles schon gar nicht. Gähn...
:liquid4:


Capote

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Ein Film dieser Marke "ohje, der soll ja sehr gut sein, aber ich bin skeptisch ob ich da einen Draht zu entwickeln kann", so dachte ich mir das immer im Vorfeld. Und siehe da: Ich konnte! Auch wenn mir das im Vorfeld, und seit der Oskar-Verleihung noch viel mehr, immer höchst suspekt war, muss ich sagen: Hier stimmts hinten und vorne absolut. Die Geschichte über Truman Capote ist defintiv gelungen umgesetzt und Hoffman billige ich diesen Oskar tatsächlich als hochverdient zu! Ein Mann der mit seinem Werk und mit sich selbst kämpft bis zuletzt. Und daran zu zerbrechen droht.
:liquid8:

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Beitrag von LivingDead » 16.08.2007, 17:31

Fäb hat geschrieben:Capote

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Ein Film dieser Marke "ohje, der soll ja sehr gut sein, aber ich bin skeptisch ob ich da einen Draht zu entwickeln kann", so dachte ich mir das immer im Vorfeld. Und siehe da: Ich konnte! Auch wenn mir das im Vorfeld, und seit der Oskar-Verleihung noch viel mehr, immer höchst suspekt war, muss ich sagen: Hier stimmts hinten und vorne absolut. Die Geschichte über Truman Capote ist defintiv gelungen umgesetzt und Hoffman billige ich diesen Oskar tatsächlich als hochverdient zu! Ein Mann der mit seinem Werk und mit sich selbst kämpft bis zuletzt. Und daran zu zerbrechen droht.
:liquid8:
Jip, der Film gefällt mir auch ungemein gut, und schwächelt erst gen Ende etwas. Habe auch vor Kurzem ein Review zu dem Film verfasst. Bei Interesse: Hier zu finden...
Mit freundlichem Gruß
LivingDead

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Beitrag von Fäb » 17.08.2007, 02:20

@LivingDead: Sehr schöne Kritik!


Assassins

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Und wieder mal schließt sich eine gorße Lücke und nach Sichtung frage ich mich: Wieso um alles in der Welt erst jetzt? ;) Denn ich ich bin ganz hin und weg von diesem spannungsgeladenen Duell, in dem Sly für mich eine der besten Performances hinlegt die ich überhaupt vom ihm gesehen habe. Bis auf einzelne Kritikpunkte, z.B. wäre der allerletzte Schlenker im Finale nun wirklich nicht mehr nötig gewesen, dafür hätten sich die Brüder Wachowski & Co. die fürs Drehbuch verantwortlich waren mal zwischendrin noch was mehr ausdenken sollen - aber das verbaut lediglich den Weg zur Höchstnote, die dann ein bisschen zu viel des Guten wäre. Trotzdem ganz ganz groß imo.
:liquid9:


Sabata

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Und wo wir so fleißig beim Lückenfüllen sind und da ich auf dem italowesterngebiet in letzter Zeit mal wieder zu viel trash gesehen hab und darüber meine ganzen ungesehenen Klassiker die noch rumstehen fast vergessen habe, musste endlich mal wieder ein zünftiges original her: Haudegen Lee Van Cleef als Sabata. Die beiden Nachfolger, von denen ja nur "Sabata kehrt zurück" mit ihm ist und im "Adios Sabata" von Yul Brynner quasi vertreten wird, kannte ich schon - mal wieder so ein ungelöstes Rätsel wieso ich das Original als letztes anschaue :lol: Sei's dum: In den Anfangsjahren der Endphase des Genres wird hier nochmal ganz großer Pferdesport geboten! Ein Gimmick jagt den nächsten Trick und auch wenn manches ein wenig zu vorhersehbar ist macht das nix, denn obercool ists allemal und das erwartet man von der titelgebenden Figur nunmal! Neben allerhand bekannten Gesichtern in der Räuberbande* runden William Berger als ambivalenter krummer Hund 'Banjo' sowie die beiden Sidekicks von Sabata den Spaß schön ab - einfach rundum dufte!
:liquid8:
* (einfach sehr lustig: wenn man mal viele dutzend Italowestern gesehen hat, kehren die Schauspieler immer wieder und wieder und wieder: Die kleinen Gangster mit lediglich wenigen Augenblicken screentime in solchen Oberklasse-Filmen spielen in den kleinen dreckigen Plagiatsfilmen die großen Bosse ;) )

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Beitrag von Fäb » 18.08.2007, 12:07

Der Letzte Mohikaner

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Klassiches, leicht epochales, Erzählkino vom feinsten.
:liquid8:


Mit Django kam der Tod

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Mit der Eindeutschung wurde seitens hiesiger Verleihe ja ständig Schindluder betrieben und so ist auch dieser Film, der eigentlich weder etwas mit Django noch sonderlich viel mit dem Italowestern-Genre zu tun hat, aufgrund seines Darstellers Franco Nero im Fahrwasser des Original-Django als Plagiatsprodukt vermarktet worden. Dabei ist die story einwandfrei "Carmen", verlegt in den Westen. Bzw. nach Spanien. Welches aber als Western-Westen fungieren soll. Naja, ihr seht, so wahnsinig ausgegoren ist das alles nicht. Neros Figur, ein Soldat, verliebt sich unsterblich in die umtriebige Carmen. Im deutschen wurde diese kurzum in "Conchita" umgetauft, um die Spuren noch mehr zu verwischen, um was es sich hier eigentlich handelt. Besonders dumm ist das in der Brief-Szene, wo eindeutig schwarz auf weiß "Carmen" steht. Mit Klaus Kinski als Draufgänger kommt zwischenzeitig mal doch noch etwas Westernfeeling auf, ansonsten darf man keinen Italowestern erwarten und muss sich damit begnügen, das Siechtum des armen Soldaten von der ihn ewig verarschenden Zigeunerin zu verfolgen. Das ist sogar noch ziemlich gut gespielt, wenn auch natürlich sehr theatralisch, und die Aufnahmen in wunderbarer Landschaft sind ebenfalls ziemlich grandios, weswegen man, wenn man seine Italowestern-Scheuklappen wegklappt, doch noch halbwegs positiv davonkommt. Wäre da nur nicht die Sache mit dem ewigen Etikettenschwindel...
:liquid6:

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Beitrag von Fäb » 19.08.2007, 03:01

Rush Hour

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Hab ihn jetzt heute nicht komplett gesehen, aber das was ich am Rande mitbekommen hab war mal wieder grandios und hat mich in meiner Meinung bestärkt, mir spätestens wenn der 3. Teil auf DVD raus ist mal alle 3 Teile auf Silberscheibchen anzuschaffen. Zusammen mit der letzten vollständigen Sichtung aus der Erinnerung bleibt die Note bestehen.
:liquid8:


Number 23

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Wahrlich nicht schlecht, aber doch etwas mainstreamig-vorhersehbar und sorry aber Jim Carrey ist einfach total fehlbesetzt. Das ist nicht seine Schuld, er ist nunmal wie er ist, aber hier hätte wohl ein Christian Bale oder Kevin Bacon Wunder bewirkt. Wenn ich daran denke was diese beiden beispielsweise in nicht viiiel tolleren Drehbüchern (aber doch besseren, das muss man fairerweise schon sagen) in Filmen wie "The Machinist" oder "Echoes" bewirkt haben. Bleibt unterm Strich ein nett gefilmter und nett gemeinter Film, dem ich leider nicht im entferntesten so viel abgewinnen konnte wie meine eher etwas unbedarften Videoabend-Mitgucker. so gibts dann meinerseits knappe
:liquid6:


The Trip

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Tja nun, ein filmgewordener LSD-Trip aus den späten 60er Jahren. Beschönigt der Film Drogen? Kritisiert er sie? Weder das eine noch das andere, er zeigt einfach einen Werbefilmer der zusammen mit einem Kumpel seinen ersten Trip ausprobieren möchte. Dabei werden Realität und Fiktion ständig gegeneinander geschnitten und spiegelnde Farben ergänzen die leicht naive Tripvorstellung, die gegen Ende jedoch nochmal Fahrt aufnimmt ohne jedoch auf eine eindeutige pointe oder dergleichen hinzusteuern. Die Endeinstellung ist dennoch ganz nett und lässt Raum für Interpretationen. Diese sollte man aber imho nicht tiefer betreiben als es der Film hergibt, der meiner Meinung nach ein gutes stück pseudophliosophisch daherkommt und sich ganz darauf verlässt, auf dem damaligen Zeitgeist mitzuschwimmen auch wenn er mit 1967 sogar noch recht zeitig dran ist.
:liquid5: ,5

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Beitrag von Fäb » 20.08.2007, 04:38

Into the Blue

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In der Tat ganz netter Taucherthrill in dem die Schauwerte überzeugen und die story nicht zu banal ist als dass sie stören würde. Das passt!
:liquid6: ,6


Siegfried

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hm ja gut, ein oder zwei mal musste ich schmunzeln, aber ich bleib dann doch mal bei der objektiven Tiefstnote. Wobei am allermeisten das dämliche Schwein nevrt, das, wie mir schien, von diesem kleinen nervenden Rotzlöffel gesprochen wurde, der schon Nemo seine Stimme verpasst hat. Ich ess ab jetzt verstärkt Schweinesteak...
:liquid1:


Heute ich... morgen Du!

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Klassischer Rachewestern, indem ein zu Unrecht eine Haftstrafe verbüßender Witwer eine schlagkräftige Truppe zusammentrommelt um Selbstjustiz am Schuldigen zu verüben. Unter anderen sind bekannte Gesichter wie William Berger und Bud Spencer mit von der Partie, wobei der Film mit 1968 noch in der "ernsten Phase" des Genres entstand und so ein straighter reinrassiger Italowestern dabei herauskam, der aber im Finale leider ein wenig unter seinen Möglichkeiten bleibt. Für Fans dennoch Pflichtprogramm und für andere in den weiteren Kreis der besseren bis guten Spaghettis vorzumerken.
:liquid7:

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Beitrag von Fäb » 05.09.2007, 14:13

28 Weeks Later

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War ja vom ersten Teil sehr angetan und ziemlich heiß auf diesen Kinobesuch. Und auch wenn sich manches schlicht zu wiederholen scheint, der Film packt von der ersten Minute an und erreicht mit einem sich immer wieder langsam aufbauschenden und dann allmählich ohrenbetäubend werdenden aber genialen Soundtornado (Danke ans Kino, dass der Ton ENDLICH mal knallegeil war!!) zusätzlich zu den zwar manchmal zu schnell geschnittenen aber durchaus zum Tempo passenden Bildern eine atemberaubende Atmo. Der Soundtrack hats wirklich in sich, muss mir den unbedingt dann mal irgendwie zulegen. Nicht ganz so gut wie Teil 1, auch weil einem die Personen irgendwie "egaler" sind (und Hilfe! die Synchro von dem Jungen geht ja mal GAR NICHT!), aber ansonsten ist das eine schöne runde fiese Sache geworden an der ich nicht allzuviel auszusetzen hab. Terror pur.
:liquid7:

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Beitrag von freeman » 05.09.2007, 18:34

Full Ack, auch wenn ich die 1 schwächer finde ... ich mag den zweiten Teil der eins nicht so ... dieses: Menschen sind die schlimmeren Bestien ist mir zu langweilig inzwischen ...

In diesem Sinne:
freeman
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Beitrag von Fäb » 08.09.2007, 16:22

Red Eye

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* Spoiler ! *

Bin da etwas zwiegespalten. Die Passagen im Flugzeug haben eindringliche Momente und Cillian Murphy mag ich eigentlich recht gern und passt auch ziemlich gut, der Teil am Boden wiederum wirkt reichlich platt. Und was macht es für diesen eigentlich so kühl kalkulierenden "Jack" einen Sinn Sie noch bis nach Hause zu verfolgen wenn das eigentlich Ziel schon über die Bühne gelaufen bzw. fehlgeschlagen ist? Und insgesamt bleibt am Ende irgendwie dann leider doch nicht mehr als ein halbwegs passabler Thriller, den man aber auch genauso gut links liegen lassen kann...
:liquid5: ,5


Firewall

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Größtenteils vergeblich um Spannung bemühtes, in jeder Hinsicht glatt gebügeltes und deshalb unterm Strich ziemlich langweiliges Mainstreamthrillerchen, dass außer einem Harrison Ford als besorgten Familienvater und 1-Mann-Aufgebot gegen die Erpresser nichts zu bieten hat. Die Kidnapper bleiben blass, auch der Anführer verliert nach Schema F im Laufe des Films seine anfängliche unantastbare coole Contenance und das Finale hat man so oder so ähnlich auch schon hunderte male gesehen. Eine Durchschnittswertung ist schon fast zu viel.
:liquid5:

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Beitrag von SFI » 09.09.2007, 09:21

Firewall war für mich ein typischer Vorspulfilm
DAS UNMASKIERTE SYSTEM

„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“

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