Für 50.000 Dollar in fünf Nächten an einer einzigen Location ohne konkret vorhandenem Skript realisiert, haben die Darsteller (sich nur an Notizen und Angaben Byrkits orientierend sowie ihre Dialoge weitestehend improvisierend) ordentliche Performances erbracht und tragen Elemente wie eine „unruhige“ Handkameraführung, abrupte Schnitte und lange Abblenden mit zu der heraufbeschworenen (u.a. Konfusion, Verunsicherung, Angst und Paranoia umfassenden) Atmosphäre bei. Generelle Vermutungen vermischen sich mit quantenphysikalischen Theorien („Schrödingers Katze“ spielt ebenfalls 'ne Rolle) und erfordern eine gewisse Aufmerksamkeit seitens des Zuschauers – obgleich insgesamt nicht gerade tief in die Materie vorgedrungen wird. Allzu viel sollte man über das ganze „Konstrukt“ besser nicht nachdenken – doch wer sich auf den „Flow“ einlassen kann, der wird durchaus ordentlich unterhalten; und das nicht nur dank einiger spannender, cleverer und stimmungsvoll-beklemmender Momente…




